Startseite

Neues

Bildergalerien

Reiseberichte/Tips

Diashows

Info

Links

Gästebuch

English



Campingplätze auf dieser Tour

Bewertung: 1 = super ...... 6 = übel


Tour 1 von Alice Springs nach Melbourne:

  • Mac Donnell Range Holiday Park - 2
    Schöner, grosser Caravanpark Nähe Alice Springs. Sauber .
    Befindet sich am Weg von Springs zum Stewart Highway

  • Yulara Campground - 3
    Grosse Stellplätze, sanitäre Anlagen alt und nicht sehr gepflegt
    In Yulara, nicht zu verfehler

  • Kings Canyon - 3
    Viel Betrieb , zu teuer, Gute sanitäre Anlagen

  • Oasis Big 4 Tourist Park, Cooper Pedy - 4
    Staubiger Platz, eher ein Parkplatz als ein Campground.
    Im Stadtzentrum

  • Rawnsley Park Station - 2
    In spektakulärer Landschaft, Nähe Wilpena Pound in den Flinders Ranges. Ein neuer Saitärblock und ein sehr alter
    Befindet sich einige Kilometer vor Wilpena wo die Landebahn für die Rundflüge ist. Etwa 5 km von der Hauptstrasse entfernt. Kleiner Laden vorhanden.

  • Port Augusta Big-4 - 2
    Grosser, sauberer und moderner Caravanpark
    In derStadt, auf der westlichen Seite des Flusses

  • Second Beach Campground - 2
    kleiner, schöner Caravanpark driekt am Meer
    etwa 12 km vor Cape Jervis an der Nordküste der Halbinsel

  • Halls Gap Caravanpark - 2
    Sehr schöner Platz direkt an der Staumauer des Lake Bellfield, Kangaroos sind hier Stammgäste

  • Narrawong Holiday Park Portland - 1
    Sehr schöner Platz direkt am Meer und in der Nähe des Princess Highway zwischen Portland und Warrnambool

  • Port Campbell Caravan Park - 5
    ungepflegter Park mit üblen sanitären Anlagen
    am Ortseingang aus Richtung Warrnambool

  • Anglesea Family Caravan Park -1
    riesiger, sehr gepfleger Park zwischen Fluss und Meer mit eigenem Strand
    Aus Westen kommend nach dem Fluss auf der linken Seite


Sehenswürdigkeiten auf dieser Tour


Sydney:

Obwohl uns auch Perth, Melbourne und Adelaide sehr gut gefallen haben, ist und bleibt Sydney für uns die australische Stadt schlechthin. Sie hat eine wirklich aussergewöhnlich freundliche und lockere Atmosphäre und die Aussicht am wunderschönen Hafen ist einfach überwältigend.

Die Innenstadt kann man gut zu Fuss erkunden. Zudem gibt es die sogenannten Explorer Busse, die zwei feste Routen abfahren. Die blaue Route geht in die Vororte und die rote Route zu den in der Stadt gelegenen Sehenswürdigkeiten. Es kann beliebig oft zu- und ausgestiegen werden. Mehr Infos zu den Explorern hier.

Nachfolgend einige Bemerkungen zu Bereichen, die es uns besonders angetan haben:

Circular Quay:

Das Circular Quay ist der Verkehrsknoten in Sydney. Hier kommen die Fähren und die Züge aus den Vorstädten an. In der Mittagszeit treffen sich die Sydneysider hier bei schönem Wetter zum Lunch. Man kann hier einfach stundenlang sitzen und beobachten. Alleine der Blick auf The Rocks, Oper und Harbourbridge sowie die ständig ein- und auslaufenden Fähren ist einfach wunderbar.

Darling Harbour:

Neben dem Circular Quay ist Darling Harbour das zweite touristische Zentrum von Sydney. Vor allem am Abend kann man hier wunderbar spazieren gehen und im einen oder anderen Pub einkehren. Tagsüber lohnt sich ein kleiner Einkaufbummel im Harbourcenter. Rund um den Darling Harbour befinden sich folgende Sehenswürdigkeiten:

  • Sydney Aquarium - sehr Sehenswert, insbesondere die Grossaquarien mit Haien und Rochen.

  • IMAX Kino - haben wir nicht besucht

  • Harbour Center - schönes kleines Einkaufszentrum mit vorwiegend touristischen Läden

  • Maritime Museum

  • Japanischer Garten

  • Fischmarkt - (ca 10 Minuten Fussweg) Echter Fischmarkt mit Restaurant und Ladenabteilung, sehr schöner Aussenbereich. Preiswerte, frische Fischgerichte und den Wein dazu kauft man sich im ebenfalls vorhandenen Bottleshop.

  • Paddy's Market - (ca. 10 Minuten Fussweg) Grosser Indoor Markt mit allerlei Krimskrams.

The Rocks:

The Rocks ist der historische Stadtteil am Fusse der Harbourbridge. Hier hat Sydney seine Wurzeln und hier kann man noch viele historische Gebäude sehen.

Ein Spaziergang durch die vergleichsweise engen Gassen sind immer lohnend und abends kann man hier gut Essen gehen.

Botanischer Garten:

Der botanische Garten bietet den Sydney Spot überhaupt, nämlich den Blick auf die Oper mit der Harbourbridge im Hintergrund. Am besten erkundet man den Park von der Oper ausgehend um die Bucht herum zur gegenüberliegenden Seite. Aber Vorsicht, der Park wird abends geschlossen, deshalb unbedingt die Oeffnungszeiten beachten. Im Park sieht man viele Vögel, darunter oft auch ganze Scharen von weissen und rosa Kakadus. In der Dämmerung kann es auch vorkommen, dass einem ein Possum über den Weg läuft. Ansonsten gibt es natürlich viele Bäume und Pflanzen sowie grosse Rasenflächen, die geradezu zu einer Ruhepause einladen.

Manly:

Manly liegt an der nördlichen Einfahrt zum Port Jackson und ist von Sydney aus am einfachsten mit der Fähre zu erreichen. Diese legen halbstündlich von det Jetty Nr. 4 ab und benötigen je nach Schiffstyp zwischen 15 und 25 Minuten. Die Fahrt nach Manly kann ich wirklich nur empfehlen, denn sie ersetzt praktisch eine wesentlich teurere Hafenrundfahrt.

Manly liegt am Meer und hat schöne Strände an der Meeres und an der Hafenseite. Es gibt and der Meeresseite den zum Baden geeigneten, geschützen Shelly Beach und den grossen Manly Beach mit hohen, zum Surfen geeigneten Wellen.

In der Innenstadt gibt es eine schöne, gemütliche Fussgängerzone, die gleichzeitig die Strände der Meerseite mit denen der Hafenseite verbindet.

Bondi:

Bondi ist ebenfalls ein Sydney vorgelagerter Badeort am Meer. Man erreicht Bondi entweder per Linienbus oder mit den blauen Explorer Bussen (siehe oben).

Es gibt einen breiten Sandstrand und zwei Meerwasser pools. An der Strandpromenade sind einige Cafes, Geschäfte und Restaurants.

Uns hat Manly besser gefallen als Bondi.

Gap Park:

Der Gap Park befindet sich nördlich und südlich des Zugangs zum Port Jackson. Es handelt sich um einen kleineren Nationalpark mit Wanderwegen nd wunderschönen Aussichten auf den Ozean.

Der südliche Teil liegt auf der Route der blauen Explorer Busse, der nördliche ist von Manly aus zu Fuss gut erreichbar.


Rotes Zentrum

Alice Springs:

Alice Springs hat als Stadt nichts weiter zu bieten, es ist lediglich der einzige grössere Versorgungspunkt mitten im roten Zentrum.

Ayers Rock (Uluru), Olgas (Kata Tjuta):

Die beiden Felsformationen im Herzen des Kontinents gehören wirklich zu den Highlights dieses Landes. Ich habe mich oft gefragt, warum dies so ist und darauf keine eindeutige Antwort gefunden. Der Bryce Canyon in den USA ist sicher ein grösseres geologisches Wunder und der Grand Canyon allein von den Ausmassen her um vieles beeindruckender aber dennoch kann man Uluru und Kata Tjuta mit diesen mindestens gleich setzten.

Ein Grund dafür ist sicher die Umgebung der Felsformationen. Sie ragen aus der unwirtlichen topfebenen Wüste des australischen Outbacks wie Fremdkörper hervor. Besonders die wechselnden Lichtsituationen bei Sonnenauf- und Untergang verwandeln die Felsen in ein mystisches Spiel von Licht und Schatten.

Die Felskugeln der Olgas sollte man unbedingt auch erwandern. Wir haben die ca. 2 stündige, heisse Wanderung durch das Valley of the Winds gemacht und waren begeistert.

Für beide Sehenswürdigkeiten zusammen sollte man insgesamt mindestens 1,5 bis zwei Tage einplanen um die Gegend auch etwas erleben zu können. Eine komplette touristische Infrastruktur findet man in Yulara, ca. 10 km vom Uluru entfernt. Die Olgas sind nochmals ca. 8 km vom Uluru weg. Es empfielt sich eine Unterkunft vorzubuchen, da es ausser in Yulara praktisch keine Unterkünfte gibt.

Kings Canyon:

Das erste, was am Kings Canyon auffällt, ist das man nicht wie bei anderen in den Canyon hinunter steigen muss. Der Parkplatz liegt am Grund des Canyons und man steigt von dort zum Canyonrand hinauf. Das zweite, was auffällt, ist dass es sehr sehr heiss ist !

Besonders schön am Kings Canyon sind der Garden of Eden und die Lost City.

Der Garden of Eden befindet sich im hinteren Teil des Canyons. Dort steht proktisch das ganze Jahr über Wasser und der Canyon ist deshalb mit Bäumen und Büschen angefüllt. In der Regenzeit stürzen kleinere Wasserfälle in die Pools im Canyon. Vom Canyonrand führen auf dem Rundweg Treppen in den Garden Eden hinunter und an der gegenüberliegenden Seite wieder hinauf.

Die Lost City ist ein Felslabyrinth mit unzähligen, mehrere Meter hohen Felsdomen. Sie liegt vom Parkplatz aus gesehen auf der linken Seite des Canyons, nahe des Garden Eden.

Stewart Highway:

Eigentlich nur eine Strasse, aber trotzdem faszinierend. Zwar ist sie heute durchgehend asphaltiert, aber dennoch wir einem hier gut bewusst, wie Einsam dieser Kontinent sein kann. Alle viertel Stunde ein Auto oder Roadtrain und alle 300 bis 400 Kilometer eine Tankstelle, das wars dann auch.

Coober Pedy:

Copper Pedy ist eine seltsame aber interessante Stadt. Man kann sie sicher nicht als schön bezeichnen und dennoch ist sie auf eine besondere Art faszinierend.
Es ist heiss, trocken und staubig in CP. Auf keinen Fall sollte man als Besucher verpassen in eine der unterirdischen Wohnungen, Hotels oder Geschäfte zu gehen.
Auch die Kirche ist unterirdisch und allein deshalb schon sehenswert.


Adelaide:

Die Stadt:

Von Adelaide habe wir lediglich den Vorort Glenelg am Meer besucht. Glenelg ist ein wunderschöner, typischer Küstenort mit vielen Geschäften, Restaurants und einem schönen Sandstrand.

Die schönste Art Glenelg zu besuchen, ist sicher mit der historischen Trambahn vom Zentrum aus. Da Parken in Glenelg kein Problem ist, würde es sich auch anbieten die Fahrt umgekehrt, nämlich in die City und wieder zurück zu machen. Bei schönem Wetter lohn ein ausgedehnter Spaziergang am herrlichen Strand und ein Besuch der Jetty.

Flinders Ranges:

Die Flinders Ranges, die nördlich von Adelaide liegen, sind sehr bekannt für Ihren Tier- und Pflanzenreichtum. Man kann oft Emus sehen und fast mit sicherheit Kangaroos und andere Tiere. Wir haben unseren Besuch auf den berühmten Wilpena Pound beschränkt, wo wir etliche Roos, Emus und viele wunderschöne Vögel gesehen haben. Für Wnaderungen ist der Pound geradezu ideal.

Der private Campground Rawnsley Park, der einige Kilometer südlich liegt ist in eine atemberaubende Natur eingebettet.

Fleurieu Peninsula:

Diese Halbinsel südlich von Adelaide war für uns eigentlich nur das Sprungbrett nach Kangaroo Island. Dennoch hat sich die Fahrt quer durch sehr gelohnt. Grüne, hügelige Landschaften wie in Irland wechseln sich mit netten kleinen Ortschaften ab.

Im Süden liegt das schöne Städtchen Victor Harbour, das wir allerdings selbst nicht besucht haben.

In Cape Jervis, dem Hafen der Sealink Fähre gibt es kaum Unterkünfte und keinen Campingplatz. Es ist jedoch erlaubt, sein Wohnmobil auf dem Fährenparkplatz für eine Nacht abzustellen.

Wir waren auf dem kleinen Campground von Second Beach, der ca 8 km östlich von Cape Jervis liegt und haben dort einen wunderbaren Sonnenuntergang erlebt.

Kangaroo Island:

Ein weiteres Highlight dieser Tour, wo man allerdings mindestens 2 Tage verbringen sollte. Die Anreise kann man entweder mit der Fähre oder mit dem Flugzeug bewerkstelligen.

Da die Mitnahme des eigenen Autos recht teuer ist, kann es lohnen den Wagen in Cape Jervis stehen zu lassen und in Kingscote ein anderes Fahrzeug zu mieten. Wer wie wir nur einen Tag Zeit hat, ist mit einer Bustour nicht schlecht beraten, da dies preislich am günstigsten ist und die Entfernungen auf der Insel leicht unterschätzt werden können.

Auf jeden Fall besuchen sollte man die Seal bay, wo man den Australischen Seelöwen bis auf einige Meter nahe kommt sowie den Flinders Chase NP und dort speziell die faszinierendden Remarkable Rocks. Ausserdem sind der Admirals Arch und die dort lebenden Pelzrobben noch sehenswert. Die Insel bietet viel Natur, jede Menge Tiere. Wer auf der Insel übernachtet, sollte nachts auf keinen Fall Auto fahren, da die Möglichkeit einer Roo Kollision aufgrund der hohen Kangaroo Dichte sehr hoch ist.

Ein Besuch von Kangaroo Island ist nicht gerade billig aber lohnt auf jeden Fall.


Von Adelaide bis Melbourne

Grampians

Die Grampians sind eine Bergkette ca. 100 km nördlich der Südküste. Es ist ein schönes Wandergebiet. Besonders die Wanderungen zu den Balconys und zu den Pinnacles sind wegen der grandioasen Aussichten auf das Tal sehr beliebt.

In den Grampians leben massen von Kangaroos und hier haben wir zum ersten mal ganze Herden davon gesehen.

Da die Berge relativ hoch sind kann es dort auch immer Sommer recht kühl sein. Man sollte deshalb auf keinen Fall vergessen eine Jacke auf die Wanderung mitzunehmen.

Great Ocean Road:

Für uns eine der Topattraktionen in Australien überhaupt. Wer wilde Küstenlandschaften mit Klippen, Buchten, hohen Wellen und Inseln mag, der kommt hier voll auf seine Kosten.

Hier kann man sich gut eine oder auch zwei Wochen verweilen. Nicht nur die Küste selbst, auch das Hinterland mit den grünen Wiesen und den Dörfern wie aus dem Bilderbuch sind einfach unbeschreiblich schön.

Zu den Top Highlights gehören sicher die 12 Apostel die besonders früh morgens und bei Sonnenuntergang lohnend sind. Tagsüber geht es leider zu wie auf dem Jahrmarkt und erst die tiefstehende Sonne modeliert die markanten Felsen richtig.

Die Strassen hier sind eher schmal, für normale Wohnmobile aber noch gut befahrbar. Parkplätze gibt es alle paar hundert Meter und es lohnt sich auch mal das Fahrzeug stehen zu lassen um ein Stück Küste genauer zu Fuss und dann abseits vom Rummel zu erkunden.

Die Great Ocean Road für uns eine der Traumstrassen dieser Welt.

Melbourne:

Melbourne ist eine sehr schöne Stadt. Zwar kommt sie unserer Ansicht nach nicht an Sydney ran, aber sie hat durchaus Atmosphäre.

In der Stadt hat uns besonders der Queen Victoria Market gefallen, der für jeden Besucher ein Muss ist. Er ist jeweils Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag geöffnet und bietet neben dem üblichen Touristenramsch eine tolle Obst- und Gemüseabteilung, einen Food Court sowie eine Lebensmittelabteilung. Man sollte sich für den Marktbesuch mindestens 3 Stunden Zeit nehmen. Die Händler sind äusserst redselig und quatschen gerne mal mit den Kunden, besonders natürlich wenn sie aus Europa kommen wo fast jeder von Ihnen seine Vorfahren hat. Von der europäischen Hektik ist hier nichts zu spüren, es geht australisch-gemütlich zu.

Empfehlen können wir auch das Crown Casino am Yarra River. Nicht zum Spielen sondern wegen der wunderbaren Cafes, Restaurants und Kneipen am Flussufer. Einfach Traumhaft hier am Abend bei einem Glas Merlot oder Cabernet Sauvignon zu sitzen und die Stimmung zu geniessen. Nach Einbruch der Dunkelheit werden halbstündlich riesige Stichflammen in den Nachthimmel geschickt, ein tolles Spektakel.

In Melbourne gibt es sehr viele Einwohner griechischer und italienischer Abstammung, von den nicht wenige in der Gastronomie ihre Erfüllung gefunden haben, was sich an den Restaurants der Innenstadt zeigt.

Ein Ausflug ans Meer zum Vorort St. Kilda soll ebenfalls lohnenswert sein, haben wir selbst aber nicht gemacht.

Nicht verpassen sollte man auch einen Ausflug zum Observation Deck des Rialto Towers (253m) mit wunderbarem Blick über die Stadt und an klaren Tagen, bis zum Meer.


Rund ums Fahren in Australien


Fahrzeugwahl und Fahrweise:

Generell gibt es die Möglichkeit Wohnmobil oder Auto. Ein Wohnmobil-Urlaub ist keinesfalls günstiger als mit Auto und Hotel/Motel zu reisen. Die Entscheidung für die Reiseart sollte sich daher rein auf die persönlichen Vorlieben beschränken. Wohnmobil/Campingurlaub mag man oder nicht. Hier ein paar Entscheidungshilfen.

Vorteile Wohnmobil gegenüber Mietwagen/Hotel:

  • Man kann sich einrichten und muss nicht täglich Koffer packen

  • Campingplätze gibt es in Hülle und Fülle und vor allem oft an landschaftlich sehr schönen Plätzen

Nachteile Wohnmobil gegenüber Mietwagen/Hotel:

  • Insgesamt eher etwas teurer

  • Niedrigere Reisegeschwindigkeit

  • Bei grösseren Modellen schwieriger zu parken (In Australien aber selten wirklich ein Problem)

  • Sanitäre Anlagen der Campingplätze sind nicht immer (aber sehr oft) sauber und gepflegt.

Tips zur Wohnmobil Typenauswahl:

  • Entscheidend für die Auswahl des Wohnmobiltyps sind die eigenen Platzanforderungen, die zu erwartenden Wetterbedingungen und die Höhe der angestrebten Tageskilometer.

  • Generell gilt je kleiner das Wohnmobil, desto schneller kommt man vorwärts. Ein Hightopcamper fährt sich beispielsweise fast wie ein Auto und die Durchschnittsgeschwindigkeit ist deshalb nur geringfügig niedriger.

  • Die grösseren Wohnmobile, insbesondere Typen mit Alkoven und Dieselmotor sind erheblich langsamer. Mit dem Maui Spirit 4, den wir 2000 hatten, war 110 km/h das höchste der Gefühle.

  • Das zu erwartende Wetter ist insofern wichtig, dass ein grösserer Typ dann sinnvoll ist, wenn man damit rechnen muss mehr Zeit im Camper zu verbringen. Kann man sich dagegen auch abends lange im Freien aufhalten und draussen essen so kann ein kleinerer Typ wie der Hightop durchaus ausreichen, denn dann braucht man unter Umständen nicht einmal das Bett tagsüber zum Tisch umzubauen.

Fahren in Australien:

  • Fahren in Australien ist im grossen und ganzen kein Problem.

  • An den Linksverkehr gewöhnt man sich schnell und ausserhalb der Städte herrscht im Allgemeinen kein dichter Verkehr.

  • Ein wichtiger und auch richtiger Ratschlag ist mit Sicherheit, Nachtfahrten zu unterlassen. Neben Känguruhs, Koalas und anderen Beuteltieren überqueren auch viele Schlangen, Skinks und andere Echsen nachts gerne die Strassen oder wärmen sich auf dem Asphal


Fotografieren


  • Insbesondere über die Mittagszeit also von ca. 10:00 bis 14:00 habe ich fast immer ein Polfilter verwendet, um nicht zu blasse Farben zu bekommen.

  • Bei Sonnenauf- bzw untergang habe ich meist ein Grauverlaufsfilter von Cokin verwendet um den Kontrast etwas zu mildern.

  • Filme sollte man in jedem Fall aus Deutschland mitbringen. Filmmaterial ist in AUS generell teurer als in BRD. Diafilme gibt es sowieso kaum zu kaufen.

  • Wer schnorcheln oder tauchen will, sollte eine Einweg Unterwasserkamera aus Deutschland mitbringen. Wir haben dies verpasst und für eine normale Einwegkamera, die hier 10 Euro kosten würde 35 AUS$ bezahlt.


Essen / Einkaufen


  • In Australien sind sämtliche bekannten Fastfood Ketten vertreten. Probiert haben wir nur einmal in der Not Mc D. Hat geschmeckt wie überall auf der Welt.

  • In Sydney ist die Auswahl von Restaurants riesig. Besonders schöne gibt es beispielsweise in "The Rocks", allerdings ist auch das Preisniveau relativ hoch.

  • In Melbourne gibt es im Zentrum eine Strasse wo es sehr viel griechische und itaienische Restaurants gibt.

  • Besonders empfehlen möchte ich hier die Kette "Tims Surf and Turf" die es in mehreren Städten an der Ostküste gibt. Eine Seadfood Platter für eine Person reicht bei nicht übermässigem Hunger locker auch für zwei und schmeckt super bei einem absolut konkurrrenzlosen Preis. Selbstbedienung.

  • Das Preisniveau für Einkäufe liegt ähnlich wie in Deutschland. Sale ist immer irgendwo, und da kann man durchaus ein Schnäppchen machen.

  • Digeridoos gibt es überall zu kaufen. Wer allerdings nicht ein "Made in Indonesia" bekommen möchte, geht besser in einen Aboriginal Shop oder ein Digeridoo Fachgeschäft. Echte Digeridoos von Aborigines hergestellt kosten so etwa ab 120 AUS$. Ein besonders umfangreiches Angebot haben wir in Kuranda vorgefunden.

  • Man sollte unbedingt auch einmal das für Australien typische BYO "Bring your own" mitmachen. Bei entsprechend gekennzeichneten Restaurants kann der Wein selbst mitgebracht werden. Zum Teil wir dfür entkorken und Gläser eine geringe Gebühr verlangt.


***

Ich freue mich über jedes Feedback und jede Ergänzung zu diesen Tips.

***