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Freitag, 05. Oktober 2001 Tag 1 - Anreise nach Frankfurt
G' Day Mates. Nach einigen Problemen in letzer Minute (Ansett Pleite, Swissair Grounding) haben
wir es gestern doch noch geschafft einen Flug zu buchen, der uns nach Australien bringt.
Samstag, 06. Oktober 2001 Tag 2 - Abflug in Frankfurt
Nach einem gemütlichen Frühstück nehmen wir den Shuttle um 9:35 Uhr und sind
so gegen 10:00 Uhr am Flughafen, wo wir dann ins Terminal 2 fahren und bei Malaysian Airlines
einchecken. Bis zum Abflug haben wir noch genügend Zeit, um ein teures Mineralwasser zu
trinken (DEM 5,--/0,25 l) und im Duty Free etwas einzukaufen.
Richtung Süden, bis auf etwa die Höhe von Rom
und erst dann dreht die Maschine Richtung Osten ab. Wir fliegen dann an der türkischen
Grenze Entlang, über den Iran und später über Indien nach Malaysia. Dabei wird
auf den Monitoren neben den üblichen Flugdaten wie Position, Höhe, Geschwindigkeit
usw. auch immer der Abstand und die Richtung nach Mekka angezeigt. Mit Lesen und Dösen
verbringen wir den Rest des langen Fluges und ich versuche mich auch mit dem Nintendo Autorennen,
gebe jedoch bald auf, da mir mit Computerspielen jede Erfahrung fehlt was zu einem Crash nach
dem anderen führt. Sonntag, 07. Oktober 2001 Tag 3 - Kuala Lumpur Mit den bereits eingeplanten 1,5 Stunden Verspätung
landen wir morgens um 7:00 Uhr auf dem hypermodernen KLIA (Kuala Lumpur International Airport).
Als erstes erkundigen wir uns über die Kosten für einige Stunden Schlaf im Transit
Hotel. Es sind jedoch nur Deluxe Zimmer zum Preis von 130 RM (ca. 100 DEM/51 EUR) für
5 Stunden verfügbar. Das ist uns dann doch zuviel und wir beschließen statt dessen
Kuala Lumpur gleich zu erkunden, schließlich haben wir 14 Stunden Aufenthalt bis zu unserem
Weiterflug nach Sydney am Abend. Als nächstes gehen wir zu Fuß zum Menara, dem mit 421 Metern 4. höchsten Turm der Welt. Der Turm ist auf einem kleinen Hügel gebaut, den wir auf Wegen und Treppen hinauf ersteigen, was bei der Hitze eine schweißtreibende Angelegenheit ist. Aber wenigstens ist die Eintrittsgebühr von 8 RM recht erträglich und so "schießen" wir mit den Hochgeschwindigkeitsfahrstühlen zur Aussichtsplattform hoch. Der Ausblick ist überwältigend, da der Turm auf dem Hügel steht, kann man sogar auf die höchsten Gebäude der Welt, die Petronas Twin Towers (452 m) "hinunter" sehen. Wir bleiben eine halbe Stunde hier ober und laufen dann
zurück in Richtung Chinatown. Dort haben wir bereits vorhin das Impiana Hotel entdeckt,
das heute ein Malaiisches Buffet anbietet und dort wollen wir jetzt essen gehen. Der Flug ist angenehm, es gibt wieder gutes Essen und wir sehen uns den Film "Bridget Jones Diary" in deutsch an, der uns sehr gut gefällt. Da wir schon vorab eine zweier Sitzbank ganz hinten im Jumbo reserviert hatten, haben wir auch genügend Platz und können sogar etwas schlafen.
Montag, 08. Oktober 2001 Tag 4 Sydney - Aquarium - Darling Harbour Um 5:15 Uhr landen wir nach einem sehr guten Frühstück mit gebratenen Nudeln und Krabben, pünktlich auf dem Sydney Kingford Smith Flughafen. Die Immigration dauert etwas, da wir so ziemlich als letzte den Flieger verlassen und damit am Ende der langen Schlange sind. Anschließend holen wir unser Gepäck vom Band und müssen dieses dann nochmals röntgen lassen (Wegen mitgebrachter Lebensmittel). Danach dürfen wir endlich an die australische Luft. Es ist angenehm kühl und windig. Vor dem Terminal holen wir uns Tickets für den Airport Shuttle ($8 p.P.) und fünf Minuten später sind wir schon auf dem Weg in Richtung City. Gegen 7:30 Uhr sind wir schließlich im Hotel, wir haben uns dieses Jahr das IBIS Darling Harbour ausgesucht, können allerdings nicht wie erhofft gleich in unser Zimmer. Also schließen wir das Gepäck ins Schließfach (die haben hier nur kostenpflichtige Schließfächer ($ 5 / 24 h) aber keinen Gepäckraum) und gehen dann in das angrenzende Harbourside Center um einen Kaffee zu trinken. Aber Kaffee trinken ist in Australien nicht so einfach, war es nun der Long Black oder der
Flat White oder der Café Latte, den wir letztes Jahr immer getrunken haben? Ich entscheide
kurzfristig für Long Black, was natürlich völlig falsch ist (schwarzer Kaffee
ohne Milch) und dazu ein Sandwich mit Schinken und Käse. Der Kellner murmelt etwas von
Vollkorn oder nicht und zeigt auf die Karte. Ich denke Vollkorn ist OK und nicke. 10 Minuten
später bekommen wir ein Lachssandwich und nach einiger Diskussion meint der Kellner Schinken
und Käse gäbe es nicht als Sandwich sondern nur als Turkish Bread !?! Auf lange Diskussionen
haben wir heute keine Lust und so essen wir halt Lachs statt Schinken zu unserem 2. Frühstück.
Die Aquarien und Ozeanarien werden jeweils mit passender Musik beschallt. Wir sind begeistert und stehen völlig fasziniert vor den Scheiben. Nach einer Stunde verlassen wir das Aquarium wieder und gehen zum Hotel zurück, wo unser Zimmer jetzt frei geworden ist. Für die nächsten 3 Stunden ruhen wir uns erst einmal aus und duschen dann gemütlich um wieder etwas fitter zu werden. Wir gehen über die Pyrmont Bridge zur Pitt Street und folgen dem vom letzten Jahr gut bekannten Weg in Richtung Circular Quay. Wir können es beide kaum erwarten die Oper wieder zu sehen. Deshalb setzten wir uns am Circular
Quay erst einmal ein bisschen in die Sonne und freuen uns, dass wir wieder wier sein dürfen und betrachten dieses architektonische Meisterwerk. Dann meldet sich langsam der Magen und wir durchstreifen "The Rocks" auf der Suche nach einem passenden Restaurant. Wir landen in einem schönen kleinen italienischen Lokal wo wir das Nudelmenü für zwei Personen essen. Es schmeckt hervorragend und auch der Hauswein ist sehr gut. Inzwischen ist es dunkel geworden und wir laufen auf der
George Street, die parallel zur Pittstreet verläuft zurück nach Darling Harbour und
ins Hotel. Dienstag, 09. Oktober 2001 Tag 5 Sydney - Manly - Flug nach Cairns Wir stehen gegen 07:00 Uhr auf und kochen uns im Zimmer
einen Kaffee (Wasserkocher und Pulverkaffee gehören zur Grundausstattung jedes australischen
Hotelzimmers). Anschließend packen wir unsere Sachen zusammen und verstauen Sie wieder
im Schließfach an der Rezeption. Danach laufen wir wie bereits gestern über die
Pyrmont Bridge und die Pitt Street zum Circular Quay. Wir treffen dort um 8:59 ein und sehen
auf der Anzeigetafel, dass um 9:00 eine Fähre von der Jetty 4 nach Manly fährt, wo
wir heute hin wollen. Wir sind um 9:00 Uhr an der Jetty und kaufen unsere Tickets. als wir
diese haben, sehen wir gerade die Fähre ablegen, wir haben sie knapp verpasst. In Manly angekommen laufen wir erst einmal durch die Fussgängerzone zum Strand. Dort besorgen wir uns bei Mc D's Kaffee und in einer Bäckerei etwas zu essen und frühstücken erst einmal direkt am Strand. Obwohl es nicht sehr warm ist, liegen doch schon einige Menschen im Sand und lassen sich von der Sonne wärmen. Es hat schöne Wellen und ganze Scharen von Surfern nutzen dies aus. Nach dem Frühstück laufen wir im Sand Richtung Norden bis zum Ende der Beach. Dort kehren wir um und laufen zurück um in entgegengesetzter Richtung bis zum geschützten Shelly Beach zu gehen. Dort halten sich im wesentlichen Familien auf, da das Meer hier weniger gefährlich ist als am ungeschützten Hauptstrand.
Wir setzen uns hier nochmals eine Weile hin und genießen den Sonnenschein bevor wir zur Fußgängerzone zurück gehen um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Dann holen wir uns eine Seafoodplatter mit Chips und essen diese am Pier, wo die Fähren anlegen. Um 14:15 Uhr fahren wir mit der Fähre zum Circular Quay zurück. Zurück in Sydney gehen wir zum Hotel, holen unsere Koffer und nehmen um 15:45 Uhr den
Shuttle zum Flughafen, wo wir eine halbe Stunde später ankommen (Quantas Domestic Terminal).
Das einchecken geht ruck-zuck und so haben wir noch genügend Zeit um uns etwas im Flughafen
umzusehen. Da wir noch nicht all zu müde sind, laufen wir noch los in Richtung Esplanade, der Uferpromenade von Cairns. Es ist noch sehr warm, bestimmt noch um die 25 Grad, obwohl es bereits kurz vor 23:00 Uhr ist. Nach 20 Minuten laufen und einigen Orientierungsproblemen finden wir schließlich die Esplanade und trinken in einem Strassencafe noch ein Bier bis 24:00 Uhr. Dann gehen wir zurück ins Hotel, unter die Dusche und ins Bett. Mittwoch, 10. Oktober 2001 Tag 6 Wohnmobil-Uebernahme - Daintree River - Cape Tribulation Fahrstrecke: Cairns - Daintree River - Cape Tribulation - Ellis Beach / ca. 180 km Wir stehen um 7:00 Uhr auf und packen unsere
Sachen zusammen. Die Rezeption ist jetzt besetzt und wir können ein- und gleich wieder
auschecken. Für den nächsten Tag buchen wir hier auch gleich eine Tour nach Kuranda
($ 68 p.P) und erkundigen uns nach einer Reef Tour. Wir fahren auf dem Bruce Highway in Richtung Norden. Etwa 5 Kilometer außerhalb der Stadt halten wir an einem riesigen Woolworth Supermarkt und decken uns erst einmal mit dem nötigsten ein.
Wir besorgen uns auch gleich einen günstigen Kochtopf, denn die im Wohnmobil sind alle
recht winzig. Auch Campingstühle brauchen wir noch, da es bei Britz keine mehr zu mieten
gab :-((. Die günstigsten die wir hier allerdings sehen, kosten 20 Dollar pro Stück
und das ist uns dann doch zu viel, denn mit nach Hause nehmen können wir sie ja nicht. Wir haben Glück und sind ganz alleine in dem Boot, das eigentlich Platz für min.
20 Personen hat. Unser Guide und Fahrer ist sehr freundlich und kompetent. Er erzählt
viel interessantes, aber schaltet auch immer wieder den Motor aus und schweigt um uns die unglaubliche
Geräuschkulisse des Regenwaldes zu zeigen. Anschließend zeigt uns der Guide noch mehrere kleine Krokodile die zwischen 60 und 90 Zentimetern lang sind und zwei bis drei Jahre alt. Wir sehen zudem noch Schlangen, Frösche und eine Menge Vögel. Wir durchfahren ganz langsam einen Seitenarm des Flusses
der auf beiden Seiten dicht mit Mangrovenwäldern bewachsen ist. Wir erfahren dabei, wie
die Mangroven das Salz wieder abgeben, welches sie aus dem Brackwasser aufnehmen und wie wichtig
Mangroven für die Meeresfauna sind.
Auf der anderen Seite ist die Strasse gleich viel schmaler und die Brücken über die vielen Creeks sind meist nur einspurig. Oft sind sie aus halbierten Baumstämmen gemacht und sehen dadurch schon recht abenteuerlich aus. Wir halten an einem Parkplatz und unternehmen einen kurzen Boardwalk durch den Regen- und Mangrovenwald.
Hier soll man oft Helmcasuare, dies sind große, flugunfähige Vögel, zu Gesicht
bekommen. Wir können jedoch keine entdecken. Danach geht es weiter über die Hügel
bis zum Cape Tribulation. An der Stelle, wo die Teerstrasse endet und die Gravelroad nach Cooktown
beginnt befindet sich ein Parkplatz, von dem aus wir zum Strand laufen. Hier ist gerade ein
Filmteam beim Aufbau. Wir laufen etwas am Strand entlang nach Norden und bestaunen den Regenwald,
der hier direkt an den Sandstrand reicht. Donnerstag, 11. Oktober 2001 Tag 7 Kuranda Fahrstrecke: Ellis Beach - Caravonica - Cairns / ca. 50 km Da wir für 9:00 Uhr in der Gondelbahn nach Kuranda gebucht haben, brechen wir zeitig auf und frühstücken (im stehen) auf dem Parkplatz der Gondel in Caravonica. Wir sind dann bereits um 8:45 in der Station, wo gerade einige Busse mit Japanern anrollen. Wir haben Glück und können gleich einsteigen nachdem wir am Ticketschalter unsere Boarding Pässe" (Ja so nennen die die Fahrkarten wirklich) bekommen haben. Die 6er Gondeln fahren knapp über den Wipfeln des Regenwaldes und durch die geöffneten, aber leider vergitterten Fenster dringt eine unbeschreibliche Geräuschkulisse wie man sie nur im tiefsten Urwald vermuten würde. Das Geschrei der Vögel und das Zirpen der Grillen und Zikaden ist fast ohrenbetäubend. Wir sind wieder einmal total begeistert. Mit uns ist noch eine junge japanische Familie in der Gondel. Als wir die erste Station erreichen, empfängt uns eine Rangerin und erklärt, was es hier zu sehen gibt und als sie dies den Japanern dann in fliessendem japanisch auch erklärt sind wir doch etwas verblüfft.
Wir machen den kurzen Boardwalk mit interessanten Lehrtafeln durch den Regenwald und besteigen dann wieder die Bahn zur nächsten Etappe. Die fahrt dauert nur knappe 10 Minuten bis zur nächsten Station. Hauptattraktion hier, ist der Blick auf die Barron Falls. Jetzt am Ende der Trockenzeit ist es nur ein kleiner Bach, der in die Tiefe stürzt, aber man kann sich gut vorstellen, wie das ganze nach einem starken Regen zum donnernden Wasserfall wird. Die braunen Felsen sind durch das Wasser an manchen Stellen grau gefärbt, was die Szenerie wie ein Gemälde wirken lässt. Hier gibt es auch noch eine kleine, aber interessante Ausstellung zum Regenwald. Wir tragen
uns dort natürlich ins Gästebuch ein, bevor wir die Gondel zur letzten Etappe besteigen. Leider ist der berühmte Markt heute recht klein. Es sind nur ca. 15 Stände geöffnet.
Anscheinend ist im Moment nicht viel los mit Touris. Mit Schuld daran ist wohl auch das Ansett
Grounding, da Ansett die meisten Verbindungen nach Cairns flog. Wir sehen uns ein bisschen
um und bummeln dann durch die Geschäfte, wo wir zwei schöne Jacaru-Lederhüte
als Sonnenschutz kaufen. Der Verkäufer, redet lange in Englisch mit uns und meint dann
zum Schluss auf Deutsch, dass er 1956 aus Duisburg hierher ausgewandert sei. Seinen deutschen
Akzent hat er allerdings bis heute nicht verloren. Nach einem kleinen, überteuerten Imbiss ist es nun an der Zeit zum Bahnhof zurück zu gehen denn unser Zug fährt um 14:00 Uhr. Wir sind dann aber doch etwas zu früh dort und ruhen uns einfach im Schatten der tropischen Pflanzen ein wenig aus. Pünktlich um 14:00 Uhr geht es dann los und der Zug fährt langsam in Richtung Tal. An den Barron Falls halten wir nochmals für 10 Minuten. Die Aussicht auf die Wasserfälle war jedoch von der anderen Seite (Gondel) wesentlich spektakulärer. Es geht dann über viele Brücken und durch Tunnels
langsam am Berg entlang abwärts. Nach einer Stunde sind wir in Freshwater, wo die Busse
für den Rücktransfer nach Caravonica bereits warten. 20 Minuten später sind
wir auf dem Parkplatz der Seilbahnstation bei unserem Camoer. Wir kochen heute gebratenen Reis mit Hackfleisch, der Reis ist allerdings nicht der Beste und wird recht matschig. Anschließend duschen wir, auch die Sanitären Anlagen könnten nicht sauberer sein, bevor wir den Tag bei einem Glas Wein ausklingen lassen. Freitag, 12. Oktober 2001 Tag 8 Tour zum Great Barrier Reef Fahrstrecke : Cairns Süd - Cairns Zentrum - Cairns Süd / ca.30 km Wir sind schon vor Sonnenaufgang, gegen 5:30 Uhr wach und haben somit genügend Zeit für ein gemütliches Frühstück. Um rechtzeitig in Cairns am Pier zu sein fahren wir schon um kurz nach 7:00 Uhr los. Natürlich sind wir viel zu früh dort und meine Sorge bezüglich eines Parkplatzes stellt sich auch als unbegründet heraus (Es gibt einen riesigen gebührenfreien Parkplatz direkt bei den Piers). Um 8:15 dürfen wir dann auf das Schiff, die Supercat der Firma Down under Dive" und um 8:30 Uhr geht die Tour los. Das Boot ist nicht voll, was sehr angenehm ist. Es sind ca. 25 Passagiere an Bord und wir wundern uns sehr darüber, dass einige so viel Gepäck mitnehmen und ganze Kisten mit Lebensmitteln und Getränken hinten verstaut sind. Wir fahren ca. 1 Stunde immer Richtung Osten auf das offene Meer hinaus. Ich hab mir das irgendwie anders vorgestellt. Ich dachte immer, dass es hier eine Menge Inseln gibt am Riff, aber es ist nicht eine Insel zu sehen, nur das unendliche Meer. Es ist warm und die See ist ruhig, ideale Bedingungen also für unsere Tour. Unterwegs erhalten wir einige Sicherheitsinstruktionen für das Schnorcheln und werden mit den Ausrüstungen versorgt.
Schließlich ankern wir am Riff, das hier nur knapp unter der Wasseroberfläche liegt.
Wir holen unsere Taucherbrillen und Schnorchel und gehen über die Leitern am Heck ins
Wasser. Der erste Blick unter Wasser haut uns fast um. Direkt unter uns ist ein großer
Schwarm farbiger und min. 25 cm langer Fische und dazwischen schwimmt nur 2 Meter von uns entfernt
ein ausgewachsener Napoleonfisch mit gut einem Meter Länge. Wir sind begeistert und ich
komme mit dem Schnorcheln auch bald gut zurecht. Es ist absolut faszinierend, dieses Riff.
Tausende bunter Fische, Korallen in allen Formen und Farben sind zu sehen. Nach 20 Minuten
kehren wir erst einmal zum Boot zurück. Ich kaufe mir dort für 40 $ :-(( eine Einweg-Unterwasserkamera
und gehe dann noch mal raus um ein paar Bilder zu machen. Leider ist jetzt die Sicht nicht
mehr ganz so gut wie am Anfang. Um 16:00 Uhr sind wir schließlich zurück in Cairns. Wir kaufen in einem Woolworth
mariniertes Hühnchen Satay und fahren dann auf den Coconut Campground zurück, wo
wir ohne Probleme wieder einen schönen Standplatz bekommen. In der Campingküche grillen
wir die Spieße und essen sie anschließend mit frischem Salat und Brot. Samstag, 13. Oktober 2001 Tag 9 Fahrt nach Townsville Fahrstrecke: Cairns - Townsville / ca. 280 km Obwohl die Touren der vergangenen beiden Tage sehr schön
waren, sind wir froh heute einmal einen Tag ohne festes Programm zu haben, an dem wir einfach
mit unserem Wohnmobil drauf los fahren können. Nach dem Frühstück laufen wir noch einige male den menschenleeren Strand rauf und runter bevor wir die Fahrt in Richtung Süden fortsetzten. An der Strasse gibt es nur Zuckerrohrfelder so weit das Auge reicht. Oft sieht man riesige
Erntemaschinen bei der Arbeit und die kleinen Waggons der Schmalspurbahnen, mit denen das geerntete
Zuckerrohr zur Fabrik gebracht wird, sind alle paar Kilometer an einem Verladeplatz zu sehen.
Zweimal begegnen uns auch unendlich lange Züge mit leeren Waggons. An der Rezeption erkundigen wir uns gleich über die Fähren nach Magnetic Island, dann gehen wir etwas am Strand spazieren, von wo aus man die Insel bereits recht gut sehen kann. Anschließend grillen wir unsere Steaks in der Campingkitchen und machen uns dann mit
dem Wohnmobil zum Castle Hill auf, von wo wir den Sonnenuntergang fotografieren wollen. Als es vollends dunkel ist (was hier recht schnell geht) fahren wir nochmals in die Stadt und sehen uns etwas um. Wir finden allerdings keine schöne Kneipe um ein Bier zu trinken und kehren deshalb bald zum Campground zurück um den Rest des Abends bei einem Glas Wein vor unserem Wohnmobil zu verbringen. Sonntag, 14. Oktober 2001 Tag 10 Magnetic Island Fahrstrecke: Townsville - Bowen / ca. 140 km Die Fähre geht erst um 9:00 Uhr und so nehmen wir uns heute etwas mehr Zeit fürs
Frühstück. Wir fahren um 8:45 vom Campingplatz los und verpassen natürlich die
Fähre am City Terminal ganz knapp. Na macht ja nichts denken wir, die nächste Fähre
geht ja schon in 20 Minuten vom anderen Terminal am Hafen. Wir folgen den Schildern zum Fährterminal,
parken unser Auto und folgen der Beschilderung um dann nach 10 Minuten wieder vor dem Cityterminal
zu stehen. Als wir unseren Irrtum bemerken, rennen wir zurück zum Parkplatz und einfach
mal in die entgegengesetzte Richtung weiter, was uns dann auch tatsächlich zum anderen
Terminal bringt. Die Fähre legt aber gerade in dem Moment ab, als wir die Schalterhalle
betreten. Toll haben die uns hier im Viereck rum gelotst. Jetzt fährt die nächste
Fähre natürlich erst in 1,5 Stunden. Die Fahrt kostet 16 $ pro Person und dauert knappe 25 Minuten. Dann legen wir auch schon in Picnic Bay, dem
Hauptort von Magnetic Island an. Es stehen bereits einige Linienbusse bereit und wir finden auch schnell den, der uns für 3.50 $ zum Wanderweg an den Forts bringt. Die Busse haben keine Fenster und somit ist eine Klimaanlage unnötig. Wenn es dann doch mal regnet können Plastikplanen zum verschließen der Fenster" verwendet werden. Wir fahren an der Südküste entlang ca. 30 Minuten bis zur Abzweigung zur Radical
Bay wo der Wanderweg zu den Forts beginnt. Inzwischen ist es sehr heiß geworden und es
weht auch kein Lüftchen. Am Beginn des Wanderweges wird dringend davon abgeraten, diesen
zu verlassen, da sonst die Möglichkeit besteht eine im Sand oder Unterholz schlafende
Todesotter zu erschrecken, was nicht sehr angenehm ist. Am Schluss wird der Weg zu einem Rundweg dem wir nach rechts
folgen. Die Aussichtspunkte folgen jetzt kurz aufeinander. Auf dem höchsten Punkt liegt
ein alter Bunker, in dem es angenehm kühl ist und wir nutzen dies zu einer kurzen Rast.
Das Mars, welches wir als kleine Stärkung mitgenommen haben ist durch die Hitze allerdings
fast trinkfähig geworden. Hier an der Horseshoe Bay ist recht viel Betrieb und es
werden allerhand wassersportliche Aktivitäten angeboten. Gegen halb drei nehmen wir dann
den Bus zurück nach Picnic Bay um rechtzeitig zur Fähre zu kommen. Die restliche Zeit bis zum Ablegen bummeln wir noch etwas
durch die wenigen Geschäfte und ruhen uns am Strand aus. Montag, 15. Oktober 2001 Tag 11 Cape Hillsborough Fahrstrecke: Bowen - Cape Hillsborough NP / ca.120 km Wie immer sind wir auch heute schon früh auf Achse und suchen uns wieder unterwegs eine schöne Beach zum Frühstücken. Dieses Mal spenden uns riesige Feigenbäume mit dicken Luftwurzeln Schatten. Nach dem Frühstück fahren wir auf dem Bruce Highway weiter bis nach Mount Ossa, wo wir zum Cape Hillsborough NP abzweigen. Ein Teil der Strecke stellt sich als schlechte Schotterstrasse heraus und wir sind heil froh, als wir diese 10 Kilometer hinter uns haben. In der Ortschaft Seaforth kommen wir wieder auf eine geteerte Strasse, wo wir links in Richtung Meer abbiegen, da wir den Nationalpark natürlich dort vermuten. Wir finden allerdings kein Hinweisschild zum Cape Hillsborough NP. Also tanken wir und fragen dann dort auch gleich nach dem Weg.
Die Zufahrt zum Park liegt dann aber weiter im Landesinneren und führt erst einmal ein
Stück nach Süden. Die Strasse ist gut ausgebaut und wir sind nach 10 Minuten auf
dem großen Parkplatz des Cape Hillsborough NP angekommen an den gleich auch der einzige
Campground grenzt. Wir checken an der Rezeption ein und suchen uns eine schöne powered
Site. Der Platz liegt sehr schön nur wenige Meter vom Strand entfernt im Wald. Nachdem
unser Fahrzeug geparkt ist ziehen wir uns gleich um und machen eine Wanderung auf einem schönen
Rundweg, der uns hoch hinauf auf das Cape zum Turtle Point bringt. Von diesem Punkt kann man
manchmal Meeresschildkröten beobachten die in der Bucht auf Nahrungssuche sind. Heute
ist es allerdings etwas windig und das Wasser deshalb zu trübe um etwas zu sehen. Dort gibt es einen kurzen Rundweg auf dem auf Hinweisschildern
viel zur Vegetation und den früher hier lebenden Aborigines beschrieben wird. Wir sind
ganz alleine in diesem dichten Regenwald unterwegs und können uns deshalb gut auf die
verschiedenen Geräusche der Tiere konzentrieren. Sogar eine Schlange flüchtet vor
uns in einen Baumstumpf. Sie ist braun und bestimmt ein bis 2 Meter lang. Leider kann ich den
Kopf aber nicht sehen, da sie sich sehr schnell verkriecht und ich habe deshalb keine Ahnung
was für eine Art es war. Wir kochen Spaghetti im Wohnmobil und wollen dann sehen, ob vielleicht einige Känguruhs zum Strand kommen, was sie hier ab und zu tun. Als es zu dämmern beginnt hören wir plötzlich einiges Geraschel im Unterholz und siehe da es hüpfen einige Känguruhs mitten durch den Campingplatz. Wir brauchen nicht lange zu warten und eines steht direkt vor unserem Wohnmobil und schaut sich nach Essbarem um. Es sind kleinere Känguruhs, höchstens so ca. einen Meter groß, wenn sie sich aufstellen. Unsere Hoffnung ist jetzt natürlich gestiegen, einige
der freundlichen Hüpfer in fotogener Pose am Strand wieder zu finden. Wir packen also
unsere Sachen zusammen und gehen zum Strand hinunter wo gerade Ebbe ist. Leider lässt
sich aber kein Känguruh blicken, die streifen wohl lieber durch den Campingplatz um nach
Futter zu suchen. Dienstag, 16. Oktober 2001 Tag 12 Fahrt nach Hervey Bay Fahrstrecke: Cape Hillsborough - Mackay - Rockhampton - Hervey Bay / ca. 750 km Wir sind natürlich früh auf, heute sogar sehr früh, um 5.20 Uhr da wir den Sonnenaufgang fotografieren möchten. Als wir am Wohnmobil die Vorhänge zurückziehen schaut schon wieder ein Känguruh von draußen rein, es ist das vom Parkplatz, mit dem Joey. Wir packen schnell die Fotoausrüstung und gehen dann zum Strand. Leider sind auch heute morgen keine Känguruhs hier anzutreffen, doch werden wir mit einem wunderschönen Sonnenaufgang dafür entschädigt. Wir machen uns dann gleich auf den Weg, denn heute möchten wir möglichst weit nach
Süden in Richtung Hervey Bay kommen. Für den Rückweg vom Nationalpark zum Bruce
Highway wählen wir diesmal eine andere Route, die dann auch sehr gut ausgebaut ist. In Hervey Bay entscheiden wir uns für den Point Vernon Holiday Park, ebenfalls ein Park
der Big 4 Vereinigung. Dies stellt sich als ausgezeichnete Wahl heraus, der Platz ist sehr
gepflegt und alles ist absolut sauber. Der Eigentümer ist sehr hilfsbereit und bucht uns
dann für den nächsten Tag gleich eine Walewatchingtour auf der MS Volante, die zum
Sonnenaufgang stattfindet. Mittwoch, 17. Oktober 2001 Tag 13 Walewatching Fahrstrecke: Campground - Hervey Bay - Campground / ca. 10 km Der Wecker klingelt zu unsäglicher Zeit um 3:55 Uhr. Wir machen uns gleich fertig für
den heutigen Tag. Es ist nicht kalt aber bedeckt. Natürlich sind wir viel zu früh
fertig und können so noch einen kurzen Morgenspaziergang in der Dunkelheit unternehmen,
bevor der Pickup-Shuttle pünktlich um 4:40 vor dem Campground hält. Wir sind die
ersten die zusteigen und haben somit freie Platzwahl. Wir fahren in Richtung Zentrum und der
Fahrer zeigt uns unterwegs im Vorbeifahren einige Bäume um die hunderte von Flying Foxes
(Flughunde) kreisen. Er bietet uns an hier auf dem Rückweg einen kurzen Stop einzulegen,
damit wir uns die Tiere bei Tag aus der Nähe anschauen können. Wir nehmen dieses
Angebot natürlich gerne an, sind uns jedoch nicht sicher, ob sich der freundliche Chauffeur
dann noch daran erinnern wird. Es ist 5:15 Uhr als wir ablegen und es beginnt gerade zu
Dämmern. Das Meer ist bereits hier im Hafen sehr unruhig und es windet ein wenig. Einige
Leute setzen sich gleich auf die Bänke am Bug des Schiffes, um später die beste Aussicht
zu haben. Der Skipper teilt Ihnen dann aber kurz nach dem Verlassen des Hafenbeckens mit, dass
es dort möglicherweise etwas feucht werden könnte. Feucht ist gut, kaum sind die
Leute nach hinten gegangen gibt der Skipper Gas und bereits Sekunden später klatscht eine
riesige Welle genau dorthin, wo die Leute vorher saßen. Uns wird jetzt klar, dass es
heute keine ruhige Fahrt wird, der Seegang ist zu hoch. Die Wellen schlagen dermaßen
vorne gegen das Schiff, dass massen Wasser über das Boot hinweg nach hinten katapultiert
werden. Oft hat man den Eindruck, das Schiff habe den Kontakt zum Wasser völlig verloren.
Es fliegt geradezu von einem Wellenberg zum nächsten, um dann Sekunden später mit
einem lauten Knall und einer gewaltigen Erschütterung in ein Wellental zu stürzen. Nachdem wir 20 Minuten neben den Walen her gefahren sind gibt es Frühstück (ganz
toll bei diesem Seegang) und der Skipper sucht mittlerweile nach weiteren Walen. Bereits nach
30 Minuten ist wieder eine Kuh mit Kalb in Sicht und auch diese "verfolgen" wir für
ca. 15 Minuten, bevor wir den Rückweg nach Hervey Bay antreten. Um 10:00 Uhr morgens laufen
wir wieder im Hafen ein und nach 15 Minuten Wartezeit werden wir mit dem Bus zurückgefahren.
Der Driver erinnert sich tatsächlich noch an sein Angebot vom Morgen und legt einen Stopp
bei den Flughunden ein. Sie schlafen jetzt dicht an dicht in den Bäumen hängend.
Heute abend sehen wir uns im Fernsehraum die Nachrichten an, um heraus zu bekommen wie morgen das Wetter wird. Eigentlich wollen wir nach Fraser Island, aber wenn das weiter so regnet hat dies wohl keinen Sinn und deshalb buchen wir keine Tour im voraus. Wenn es morgen doch schön sein sollte versuchen wir einfach kurzfristig noch etwas zu organisieren. Der Wetterbericht macht zwar Hoffnung auf Besserung aber es ist wohl noch nicht klar wie schnell die Regenfront abzieht. Also lassen wir uns überraschen und verbringen diesen Abend ausnahmsweise im Wohnmobil und nicht davor. Donnerstag, 18. Oktober 2001 Tag 14 Fraser Island Fahrstrecke: Campground - Autovermietung - Campground / ca. 20 km Fahrstrecke Jeep: Autovermietung - River Heads - Central Station - Lake McKenzie - Eurong - Maheeno Wreck - Pinacles - Eurong - Fähre - Autovermietung / ca. 100 km Wir sind wieder früh auf den Beinen und siehe da, es ist kein Wölkchen am Himmel. Jetzt stellt sich die Frage, wie kommen wir nach Fraser Island. Die beste Alternative für einen Tagesauslug auf eigene Faust ist sicher der Fly and Drive Combi, den Air Fraser anbietet, aber dafür ist es jetzt zu spät. Also suchen wir eine Autovermietung und fragen einfach mal, ob wir noch ein Fahrzeug bekommen können. Wir landen bei Aussi Trax und können noch zwischen einem Ex- Militärjeep für 140 $ und einem Landrover Pickup für 180 $ wählen. Wir entscheiden uns für den urigen Ex-Militärjeep. Die Fähre wird auch gleich für uns gebucht und nach der Einweisung kann es gegen 9:00 Uhr los gehen in Richtung Riverheads Fährterminal. Der fahrbare Untersatz ist schon recht gewöhnungsbedürftig und unterhalten kann man
sich aufgrund des Geräuschpegels nur schreiend. Radio = Fehlanzeige, Servolenkung = Fehlanzeige
aber dafür echt abenteuerlich. Bis jetzt klappt das alles prima und nach 30
Minuten legen wir auch schon in Fraser Island an und das heißt für alle Wagen "Allrad
einschalten" denn der soll laut Vermieter auf der Insel immer drin sein und das ist auch
gut so wie sich bald herausstellt. Erst einmal geht es auf der Hauptstrasse (Sandweg mit 2
zwei tiefen Spurrillen) in Richtung Central Station. Dort biegen wir auf den Parkplatz ab,
um der Autoschlange von der Fähre zu entkommen. Auf den Parkplatz geht es rechtwinklig
ab und ich komme mit unserem Gefährt nur nach zweimaligem rangieren in die enge Einfahrt.
Wir laufen noch ein Stück am linken Seeufer zu einem weiteren Strand (an dem übrigens
nichts los ist) und gehen dann zum Parkplatz zurück. Wir starten in Richtung Norden. Hier am Strand kann man sogar gut 60 bis 80 Kilometer schnell fahren, während im Inselinnern 30 Kilometer schon absolut das Höchste der Gefühle sind. Es herrscht reger Verkehr hier am Strand und man muss immer auf Angler aufpassen, die am Strand stehen, oder sitzen. Wir fahren erst einmal ohne weitere Stops bis zum Maheeno Wreck, wozu wir ungefähr 30 Minuten benötigen. Das Wrack der Maheeno wurde 1935 nach einem Wirbelsturm hier an den Strand gespült und rostet seither vor sich hin. Es ist doch wesentlich größer, als man es sich vorstellt obwohl der hintere Teil des Schiffes bereits komplett verrostet oder im Sand versunken ist. Ich mache viele Fotos, muss dabei aber immer wieder warten bis keine Menschen mehr zu Nahe am Wrack sind, denn im Abstand von 5 Minuten halten hier Tourbusse, entlassen 50 Personen um sie Minuten später zur nächsten Attraktion zu transportieren. Nach einer halben Stunde kann ich mich schließlich von diesem tollen Motiv los reißen und wir setzten unseren Weg nach Norden bis zu den Pinacles fort. Es ist nur ein kurzer Weg bis dort hin und so benötigen wir kaum 5 Minuten. Auch hier sind gerade zwei große Allradbusse geparkt. Allerdings sind die Pinacles auch nicht so besonders sehenswert. Es handelt sich um eine Abbruchkante von ca. 40 Metern Höhe die von Wind und Wasser erodiert ist.
Nun ist es an der Zeit umzudrehen, denn den Zeitaufwand für die Rückfahrt zur Fähre
darf man nicht unterschätzen. Einen kurzen Halt machen wir bei der Rückfahrt noch
am Ellis Creek. Hier hat es aber dermaßen viele Leute, dass wir gleich wieder weiterfahren.
In Eurong trinken und essen wir nochmals etwas und dann geht es wieder auf abenteuerlicher
Piste quer über die Insel zurück zur Fährstation. Wir sind zeitig dort und müssen
noch 30 Minuten warten. Dies lohnt sich aber in sofern, dass hier ein Dingo herumstreunt, den
wir beobachten können. Pünktlich um 16:00 Uhr legt die Fähre ab, auf die wir
dieses Mal vorwärts auffahren können. Runter geht es dann dafür rückwärts.
Wir tanken dann, geben den Jeep ab und kaufen im Woolworth noch kurz ein, bevor wir nochmals
auf den Point Vernon Holiday Park gehen, wo sich der Besitzer freut, dass wir auch für
diese Nacht nochmals zurückgekommen sind. Freitag, 19. Oktober 2001 Tag 15 Noosa Heads Nationalpark Fahrstrecke: Hervey Bay - Noosa Heads / ca. 200 km Da die Entfernung nach Noosa Heads, unserem heutigen Ziel nicht all zu groß ist, sind
wir schon am Vormittag dort. Noosa Heads ist eine richtige Stadt und überhaupt ist die
Besiedlung hier sehr dicht, mehrere Ortschaften sind hier regelrecht aneinander gereiht. Wir
finden einen schönen Campground direkt am Noosa River und fahren dann in den Nationalpark,
dessen Parkplatz unweit des Stadtzentrums liegt. Auf halber Strecke rennt plötzlich ein ca. ein Meter langer Goana über den Weg. Wir erschrecken uns natürlich erst, da wir damit nicht gerechnet haben, können Ihn aber dann noch für einige Zeit in aller Ruhe aus 2 - 3 Metern Entfernung beobachten. Der Weg geht dann weiter bis zur Devils Gap von wo man
die Alexandra Bay auf der anderen Seite der Landzuge gut sehen kann. Hier kehren wir um, denn
wir haben für diese kurze Wanderung kein Wasser mitgenommen und es ist an der Zeit wieder
einmal etwas zu trinken. Auf dem Rückweg entdecken wir über dem Weg in ca. 2,5 m
Höhe noch eine riesige, handtellergrosse Spinne, die in Ihrem Netz auf Beute wartet. Wir fahren dann ins Zentrum zurück um noch einige Kleinigkeiten einzukaufen. Auf dem Campingplatz kochen wir dann Kartoffeln und essen Käse und die restlichen Kebaps von gestern dazu. Zum Sonnenuntergang gehen wir anschließend nochmals zum Fluss hinunter und beobachten einen Fischer, der grade einen großen, gefangenen Fisch ausnimmt. Um die Überreste streiten sich dann einige riesige Pelikane. Wir duschen daraufhin gemütlich und fahren dann nochmals ins Zentrum um ein Bier zu trinken. Hier ist absolut die Hölle los, und die vielen Restaurants sind alle gut gefüllt. Nach 2 Stunden gehen wir dann zum Campground zurück, wo wir vor dem Wohnmobil noch ein Glas Wein trinken. Samstag, 20. Oktober 2001 Tag 16 Brisbane - Byron Bay Fahrstrecke: Noosa Heads - Brisbane - Byron Bay / ca. 350 km Wir stehen um 6:00 Uhr auf und sind um 6:30 Uhr wieder unterwegs. Das erste Stück nehmen wir nicht den Highway, sondern fahren an der Küste entlang in Richtung Süden. Hier reiht sich eine Ortschaft an die nächste und obwohl es noch so früh ist, sehen wir schon viele Menschen vom Surfen oder Schwimmen zurückkommen. Auf einem Parkplatz frühstücken wir, bevor wir wieder zum Highway kommen. Recht bald tauchen dann im Landesinneren die Glashouse Mountains auf. Wir fahren an einer Viewpoint-Beschilderung ab und parken unser Wohnmobil. Der Viewpoint selbst befindet sich auf einem Hügel, auf den ein 20 minütiger Fußweg führt. Es ist noch keine Menschenseele hier unterwegs und so können wir die grandiose Aussicht auf die Glashouse Mountains in aller Ruhe genießen. Gegen 10:00 Uhr erreichen wir schließlich die Vororte von Brisbane und parken an einem
Einkaufszentrum, da wir nicht mit dem Wohnmobil mitten in die Stadt fahren möchten. Brisbane
hat ein hervorragendes Busnetz und so sind wir schnell im Stadtzentrum. Brisbane ist eine sehr schöne Stadt, besonders die gläsernen Hochhaustürme haben es mir angetan wie man an den folgenden Bildern sieht. Am Mittag laufen wir dann nach Chinatown, welches wir bei der Fahrt ins Zentrum vom Bus aus gesehen hatten. Dort ist heute Markt und es herrscht ordentlicher Andrang. Wir essen in einem Pub Pizza und Tintenfischringe und kaufen auf dem Markt Räucherstäbchen, bevor wir uns langsam auf den Rückweg zum Wohnmobil machen. Dabei verfranzen wir uns aber etwas, so dass wir erst einmal vergeblich auf unseren Bus warten, kein Wunder, denn wir sind in die falsche Richtung gegangen. Nach 20 Minuten sind wir aber dann richtig und es kommt bald ein Bus, mit dem wir wieder zum Wohnmobil fahren. Wir verlassen die Stadt in Richtung Süden. Der Highway Nr. 1 ist hier jetzt richtig 4-spurig ausgebaut und es herrscht eine Menge Verkehr. Wir passieren jede Menge Vergnügungsparks wie Seaworld und Adventureland usw.. Aus der Ferne sehen wir die Hochhäuser des Ferienortes Surfers Paradise und einige Zeit später zweigt dann die Strasse zum Cape Byron ab, der wir jetzt folgen. Wir mieten uns auf dem Glen Villa Resort Caravan Park ein, ein großer und gepflegter Platz, unweit des Ortszentrums. Wir duschen gemütlich und gehen dann zu Fuß in Richtung Zentrum um noch eine Kleinigkeit zu essen. Nachdem wir anfänglich kein schönes Lokal finden, landen wir schließlich im Bahnhof, der komplett zu einer großen Kneipe umfunktioniert wurde. Hier ist richtig was los, es gibt Live-Musik und der Laden ist rappelvoll. Wir holen uns zwei VB's und bestellen Shoestring fries mit Aioli. Es ist echt toll hier und auch die Fries sind spitze, nicht so dicke Dinger wie sonst üblich. Hier gefällt es uns und so trinken wir noch das eine oder andere Bier. Plötzlich bebt der Boden und als wir aus dem Fenster schauen, trauen wir unseren Augen fast nicht: hier hält tatsächlich der Zug. Damit hatten wir nicht gerechnet, wir waren davon ausgegangen, dass der Bahnhof stillgelegt ist, da nichts auf einen richtigen Bahnhof hingewiesen hat (Auf dem Weg hierher sind wir auch gemütlich über die Gleise spaziert). Einige Leute rennen schnell aus dem Zug auf den Bahnsteig, stecken sich eine Zigarette an und ziehen wie verrückt drei-, viermal daran, dann drücken sie die Kippen aus und springen wieder in den Zug, kurz bevor sich die Türen schließen. Scheinbar gibt es im Zug keine Raucherabteile !. Nach dem dritten Bier gehen wir langsam zum Wohnmobil zurück. Es ist kühl hier und wir sind froh um unsere Regenjacken, man merkt deutlich, dass wir weiter im Süden sind. Sonntag, 21. Oktober 2001 Tag 17 Cape Byron, Fahrt nach Coffs Harbour Fahrstrecke Byron Bay - Coffs Harbour / ca. 220 km Nach dem Frühstück fahren wir durch das Ortszentrum bis zum Strand, wo wir das Wohnmobil auf einem Parkplatz abstellen. Hier beginnt der Rundweg zum Leuchtturm, den wir heute morgen machen möchten. Wir packen den Rucksack mit Wasser und die Fotoausrüstung und dann starten wir. Erst geht es einen schmalen Pfad durch den Wald immer bergan und dann ein kurzes Stück wieder hinunter, bis wir erstmals auf der rechten Seite freie Sicht auf den ewig langen Strand ca. 100 Meter unter uns haben. Von diesem Kap aus gibt es nach Norden und nach Süden jeweils 30 Kilometer traumhaften Sandstrand. Als wir aus dem Wald heraus kommen, sehen wir vor uns bereits den schönen, weißen Leuchtturm in der Sonne strahlen. Wir gehen am Leuchtturm vorbei und auf den Klippen dahinter ist dann der östlichste Punkt des australischen Festlandes markiert. Dann geht der Rundweg auf Treppen zum Meer hinunter, wo zwei weitere Aussichtspunkte eingerichtet sind. Nur wenige Meter vor der Küste tummeln sich einige Delfine, die wir gut beobachten können. Der Weg führt dann wieder nach oben und an der nördlichen Küste, immer auf halber Höhe der Klippen zum Strand bei Byron Bay zurück. Da heute Sonntag ist, ist am Strand viel los. Zumal es ein herrlicher, sonniger Tag ist. Wir suchen uns in Strandnähe ein Café um einen Cappuccino zu trinken und finden schliesslich ein schönes Restaurant mit großer Terrasse, wo wir uns einen Tisch suchen. Ich bestelle an der Bar und bekomme zu meiner Verwunderung ein kleines, ca. zigarettenschachtelgrosses Kästchen nachdem ich bezahlt habe. Gespannt, was wohl damit passiert gehe ich zum Tisch zurück. Als wir nach 10 Minuten noch nichts von unserem Cappuccino gehört haben, werden wir langsam unsicher. Doch gerade als ich aufstehen will, um an der Bar nachzufragen, fängt das Kästchen an zu piepen. Das heißt wohl soviel wie "Der Cappuccino ist fertig". Gegen Rückgabe des Kästchens bekomme ich dann tatsächlich die beiden Getränke an der Bar. Am Nachmittag verlassen wir Byron Bay und damit das Cape Byron und fahren in Richtung Süden. Die Strasse verläuft hier ein gutes Stück im Landesinneren über hügeliges, grünes Gelände, welches ein bisschen an Irland erinnert. Die Strecke ist kurvig und natürlich auch wieder einspurig, so dass wir nur langsam voran kommen. Erst gegen Abend erreichen wir schließlich unser Tagesziel Coffs Harbour. Wir fahren allerdings nicht direkt nach Coffs Harbour sondern auf einen Big 4 Campground an der Emerald Beach, ca. 20 Kilometer vor der Stadt. Hier kochen wir und machen uns dann einen gemütlichen Abend. Der Versuch noch ein Bier trinken zu gehen scheitert, denn es gibt in diesem Kaff keine Kneipe und alles scheint wie ausgestorben. Da es zum draußen sitzen dann recht bald zu kühl wird, gehen wir früh ins Bett. Montag, 22. Oktober 2001 Tag 18 Coffs Harbour - Fahrt nach Port Macquarie Fahrstrecke Coffs Harbour - Port Macquarie / ca. 170 km Auch heute fahren wir ohne Frühstück früh los, denn es ist recht schattig auf dem Platz. Wir legen die restlichen 20 Kilometer bis Coffs Harbour zurück, tanken und fahren dann in Richtung Strand. Etwas abseits finden wir dann einen grandiosen Logenplatz für unser Frühstück. Auf einer kleinen Landzunge haben wir das Meer auf beiden Seiten und können zum Frühstück die imposante Brandung beobachten. Dazu geben uns einige Surfer eine Gratis-Vorstellung und da wir heute genügend Zeit haben, nehmen wir es gemütlich und sitzen einfach noch ein bisschen in der Sonne. So wird es dann 10:30 bis wir Coffs Harbour wieder verlassen. Auf der folgenden Strecke nach Port Macquarie haben wir keine festen Besichtigungsziele mehr und folgen deshalb zwei mal den angeschriebenen Tourist Drives die vom Highway abzweigen. Dabei kommen wir durch wunderschöne ländliche Gebiete mit vielen Farmen, Weiden und natürlich Windrädern. Wir überqueren sehr viele Flussläufe auf interessanten Zugbrücken. Auf einem der Drives kommen wir zum einem alten Gefängnis, dass direkt am Strand liegt. Dort befindet sich auch ein wunderschöner , kleiner Campingplatz. Für uns ist es allerdings noch zu früh zum übernachten und so fahren wir nach einer kurzen Rast schließlich weiter nach Port Macquarie wo wir am Mittag eintreffen. Wir kochen und bummeln dann etwas durch das schöne Städtchen. Der tolle Big 4 Campground
liegt direkt zwischen Fluss und Meer. Im Norden steigt weiter entfernt eine riesige Rauchwolke
vermutlich von einem Buschbrand in die Höhe. Diese verhilft dann dem ohnehin schönen
Sonnenuntergang zu zusätzlicher Farbenpracht. Dienstag, 23. Oktober 2001 Tag 19 Port M - Sydney Wohnmobil Rückgabe Fahrstrecke: Port Macquarie - Sydney / ca 420 km Heute Morgen heißt es aufräumen. Wir packen unsere Koffer und säubern das Wohnmobil innen. Inzwischen ist die Gegend hier komplett in dichten Nebel eingehüllt. Der Grund dafür ist das Buschfeuer, welches wir bereits am Vortag in der Ferne gesehen hatten. In der Luft hängt starker Brandgeruch. Gegen 10:00 Uhr brechen wir dann auf zu unserer letzten Etappe nach Sydney. Wir halten uns unterwegs, bis auf eine kurze Kaffeepause nicht mehr weiter auf und erreichen so bald den Großraum Sydney. Hier wird die Landschaft noch einmal richtig atemberaubend. Es gibt tiefe Fjorde und hohe Berge die wir passieren. Das Gebiet gehört zum Ku-Ring-Gai-Chase Nationalpark. In North Sydney tanken wir dann ein letztes Mal bevor wir durch den Harbour Tunnel in Richtung Flughafen fahren. An der Ausfahrt Mascot verlassen wir den Highway und als wir am Strassenrand einige Wohnmobile von Britz und Maui sehen, sind wir sicher am Ziel zu sein. Ich steige aus und frage einen Mechaniker wo denn das Büro sei. Dieser klärt mich dann darüber auf, dass dies nur eine Werkstatt sei und erklärt mir den restlichen Weg zu Britz. Wir finden die Station dann auch problemlos und checken aus. Gegen 14:30 Uhr bringt uns ein Taxi schließlich ins IBIS Hotel nach Darling Harbour wo wir diesmal auch gleich auf unser Zimmer in der 7. Etage können. Wir freuen uns, dass wir jetzt noch einmal 2 Tage Zeit für Sydney haben. Von dort gehen wir durch den botanischen Garten zum Mrs. Macquaries Point um wieder einige Nachtaufnahmen von der Oper und der Skyline zu machen. Wie immer sind hier reichlich Jogger unterwegs. Wir suchen uns eine schöne Bank, ich stelle das Stativ auf und wir genießen den Wein zum Sonnenuntergang, wobei ich hin und wieder wenn sich die Beleuchtung ändert ein Foto mache. Danach gehen wir im dunkeln durch den Hyde Park zurück zum Hotel. Im Blue Fish Restaurant am Darling Harbour essen wir noch ein "Fishermans Basket" und trinken einen Wein dazu bevor wir zum Schlafen ins Hotel gehen. Mittwoch, 24. Oktober 2001 Tag 20 Sydney Taronga Zoo Es regnet ! Kaum zu glauben aber der Himmel ist Wolkenverhangen und es regnet stark. Na das kann ja Heiter werden. Aber wir lassen uns nicht abschrecken und sind schon nach 8:00 Uhr am Circular Quay, wo wir uns den Zoo Pass für 27,20 $ kaufen. darin ist die Fähre, die Seilbahnfahrt und der Zoo Eintritt inbegriffen. Die Fähre legt natürlich pünktlich um 8:15 Uhr ab und 10 Minuten später legen wir bereits wieder am Pier des Zoos auf der anderen Seite von Port Jackson an. Hier müssen wir dann noch fast 20 Minuten warten, denn die Gondelbahn, mit der man zum Haupteingang fahren kann, öffnet erst um 9:00 Uhr. Wir laufen etwas an der Strasse herum, zum Glück regnet es im Moment nicht ganz so stark, und dann geht endlich die Türe auf und wir können als erste in die Gondeln. Inzwischen ist natürlich bereits die nächste Fähre vom Circular Quay angekommen. Die Fahrt dauert keine 5 Minuten, dann sind wir am Eingang. In den ersten Gehegen ist nichts zu sehen, denn die Wombats wollen bei diesem Wetter scheinbar auch nicht raus. Wir laufen weiter zu den Giraffen, die mit der Skyline im Hintergrund ein tolles Motiv abgeben würden, wenn es nicht so trübe und regnerisch wäre. Wir sehen uns noch die Elefanten an und gehen dann erst einmal einen Kaffee trinken, denn es schüttet jetzt wieder so richtig. Als sich das Wetter bessert, gehen wir nochmals zu den Giraffen zurück und machen ein paar Fotos. Wir sehen uns noch die Erdmännchen, die Bären,
Löwen und weitere Tiere an. Leider ist der komplette Reptilienbereich wegen Umbaus geschlossen,
was mich etwas ärgert, denn die bekannten australischen Giftschlangen hätte ich mir
gerne einmal genauer angesehen. Nach einer kurzen Pause im Hotel gehen wir durch den Stadtteil Pyrmont zum Fish Market wo wir etwas trinken und uns an den Verkaufsständen um sehen. Auch heute gehen wir dann wieder zum Sonnenuntergang zum Mrs Macquaries Point, denn an dem Anblick der Oper im Abendlicht können wir uns nicht satt sehen. Den Rest des Abends verbringen wir dann wieder in Darling Harbour. Donnerstag, 25. Oktober 2001 Tag 21 Abflug Sydney Heute ist schon wieder packen angesagt, denn heute mittag fliegen wir zurück. Wir stehen wieder früh auf, packen unsere Koffer und gehen dann zu Paddy's Market in der Haystreet. Es ist bereits sehr warm und wir gehen deshalb zu Fuß und nehmen nicht wie eigentlich geplant die Monorail. Um 8:00 Uhr kommen wir an, müssen dann allerdings feststellen, dass der Markt erst um 9:00 Uhr öffnet. So lange möchten wir nicht warten und deshalb gehen wir durch Chinatown und die Pitt Street wo wir ein bisschen durch die Geschäfte bummeln, nochmals zum Circular Quay. Wir setzen uns dort dann für einige Zeit einfach noch mal auf eine Bank und genießen die Sonne und die wunderschöne Aussicht auf Port Jackson und die Oper. Dann ist es an der Zeit Abschied zu nehmen. Wir gehen die Pitt Street zurück und essen in einem Foodcourt unterwegs noch ein Sandwich. Die letzten zwei Stunden vor unserer Rückfahrt zum Flughafen verbringen wir am Darling Harbour. Im Zimmer duschen wir noch schnell und um 13:00 Uhr checken wir aus und nehmen ein Taxi zum Flughafen (20 $). Wir checken ein und bummeln dann durch die vielen Geschäfte
im internationalen Terminal. Freitag, 26. Oktober 2001 Tag 22 Ankunft Frankfurt Mit der bereits eingeplanten Verspätung von 1,5 Stunden landen wir um 7:30 Uhr in Frankfurt.
Wir holen unser Gepäck und das Digeridoo und fahren mit dem Hotel Shuttle, den wir um
8:05 gerade noch erwischen zum Hotel zurück, wo wir unser Auto aus der Tiefgarage holen
und nach Hause fahren. |
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