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Reisebericht über eine dreiwöchige Reise von Kapstadt nach Windhoek im Britz Hightop Camper.

Namibia stand schon lange auf der Wunschliste unserer Reiseziele und da wir dieses Jahr nicht ganz so weit fliegen wollten, sollte dieser Wunsch jetzt erfüllt werden. Die Reiseroute stand schon lange fest, es sollte die klassische Rundreise von Windhoek aus werden. Da wir allerdings wie immer mit der Buchung etwas spät dran waren war am gewünschten Reisedatum kein Flug nach Windhoek zu einem vernünftigen Preis mehr möglich. So ergab sich die dann gebuchte und durchgeführte Route von Kapstadt nach Namibia. Mit dem Vorteil auch noch drei Tage in der Gegend um Kapstadt verbringen zu können und dem Nachteil eines langen Fahrtages vom Westkap zum eigentlichen Reiseziel Namibia. Wegen dieser Routenänderung mussten wir leider auf Lüderitz verzichten aber vielleicht können wir dies ja irgendwann nachholen.


Route:

  • Zürich - Johannesburg - Kapstadt
  • Kapstadt
  • Kapstadt - Muizenberg
  • Muizenberg - Simonstown - Kap der guten Hoffnung - Kapstadt - Stellenbosch
  • Stellenbosch - Hermanus - Gordons Bay - Clanwilliam
  • Clanwilliam - Springbok - Nordover - Fish River Canyon
  • Fish River Canyon - Seeheim - Keetmannshoop
  • Keetmannshoop - Bethanien - Helmeringhausen - Bethesda Rest Camp
  • Bethesda Restcamp - Sesriem
  • Sesriem - Sossusvlei - Sesriem - Solitaire
  • Solitaire - Walvis Bay - Swakopmund
  • Swakopmund - Ameib Ranch
  • Ameib Ranch - Omaruru Game Lodge
  • Omaruru Game Lodge - Outjo - Okaukuejo
  • Okaukuejo
  • Okaukuejo - Namutoni - Tsumeb - Otjiwarongo - Farm Wewelsburg
  • Farm Wewelsburg - Okahandja - Dan Vilojoen Game Reserve
  • Dan Vilojen Game Reserve - Windhoek
  • Windoek - Johannesburg - Zürich

1. Tag / Donnerstag, 26. September 2002

Zürich - Johannesburg

Flugzeuge im Bauch

Es ist 18:00 Uhr, alle Elektrogeräte sind ausgesteckt, die Blumen zusammengestellt und die Fenster verriegelt. Um 20:25 Uhr geht unser Flieger und deshalb wird es langsam Zeit aufzubrechen.

Ein mulmiges Gefühl macht sich breit. Was erwartet uns in den nächsten Wochen. Wir haben viel gelesen und leider auch viel negatives besonders bezüglich der Kriminalität im südlichen Afrika. Deshalb ist das mulmige Gefühl wohl diesmal etwas stärker als sonst.

Eine halbe Stunde Autofahrt, 5 Minuten mit dem Bus und wir sind im Terminal B des Flughafens Zürich. Eingecheckt habe ich schon am Morgen und so können wir gleich durch die Passkontrolle in den Abflugbereich. Wir vertreiben uns die Zeit im Duty Free und bei einer Tasse Kaffee..

Ueberpünktlich ist um 19:30 Uhr Boarding. Wir steigen in die Boeing 747-300 (ZASAC) der South African Airways. Wir haben einen der Zweiersitze ganz hinten im Flieger. Diese Plätze hatte ich direkt bei der Buchung reserviert, da sie einem wesentlich mehr Platz bieten als die 3er Sitzbänke wie sie im Jumbo üblich sind.

20:20 Uhr, Der Pilot startet die Triebwerke, 20:24 Uhr Pushback. Gibt's denn sowas, wir sind tatsächlich sogar eine Minute zu früh dran. Alles geht wie am Schnürchen und um 20:45 sind wir schon in der Luft.

Es gibt einen Apperetiv und anschliessend Abendessen (Penne mit Kräuter-Sahnesosse) mit einem Fläschchen Südafrikanischem Rotwein (Winds of Change). Anschliessend läuft der erste Film ("About a boy") .


2. Tag / Freitag, 27. September 2002

Johannesburg - Kapstadt

Traumstadt am Kap

Um 04:30 Uhr gibt es Frühstück (Rührei, Würstchen, Rösti, Yoghurt) und pünktlich um 06:00 Uhr landen wir auf dem internationalen Flughafen von Johannesburg.

Unser Gepäck ist sogar auch da und wir müssen erst einmal damit durch den Zoll, bevor wir es wieder für die nächste Etappe nach Kapstadt aufgeben können. Alles verläuft schnell, unbürokratisch und reibungslos. Wir besorgen mit der EC-Karte noch R 1000 am Automaten und gönnen uns dann ein Mineralwasser an der Bar des Domestic Terminals. Mit dem Bus geht es um 7:30 zum Flugzeug aufs Rollfeld, einer Boeing 737-800 und wiederum absolut pünktlich verlassen wir um 08:00 Uhr den Standplatz um zu starten.

Wir fliegen nochmals eine 1 Stunde und 40 Minuten, bekommen nochmals ein Frühstück(Rührei mit Würstchen) und landen um 10:00 Uhr auf dem relativ kleinen Flughafen von Kapstadt. Hier steht doch tatsächlich eine Original Swissair MD11, die wahrscheinlich auf ihren Umbau zum Frachtflugzeug wartet. Es ist bewölkt und kühl (ca. 15 Grad) als wir den Flieger verlassen. Auch hier ist unser Gepäck mitgekommen und so können wir bald in ein Taxi steigen welches uns quer durch die Townships ins Hotel, das Holiday Inn Waterfront, bringt wo wir schon vor 11 Uhr eintreffen. Die Taxifahrt kostet uns 165 Rand (16 EUR), dauert gute 20 Minuten und führt quer durch die Townships von Kapstadt.

Das Holiday Inn Waterfront liegt zwischen Downtown und Waterfront. Es bietet für Hotelgäste einen kostenlosen Shuttleservice zur Waterfront.

Im Hotel können wir gleich unser schönes Zimmer beziehen, wo wir allerdings nur die Koffer abstellen und dann gleich den nächsten Hotel-Shuttlebus zur Waterfront nehmen. Bereits auf der kurzen Fahrt werden wir von Eindrücken geradezu überrollt. Auffällig für uns sind vor allem die hohen Mauern und Zäune mit Stacheldraht um jedes Haus. An jeder Kreuzung stehen Zeitungsverkäufer und Bettler sowie Händler, die bei roter Ampel die Autos abklappern um ein bisschen Geld zu machen.

Direkt vor der Waterfront setzt uns der Fahrer ab und wir schlendern erst einmal durch die riesige Einkaufmall, bevor wir uns draussen umsehen. Hier herrscht eine tolle Atmosphäre. Im Hafen liegt ein riesiges Kreuzfahrtschiff und es werden jede Menge Touren angeboten. Wir gehen in einige Shops und dann hinüber zum Captains Building, welches über eine Drehbrücke zu erreichen ist. Danach gönnen wir uns einen Snack (Frische fritierte Calamares mit Chips) im griechischen Restaurant und eine Flasche Nederburg Rose (ca. 10 Euro zusammen). Für die nächste Stunde geniessen wir einfach die Aussicht und die Atmosphäre. Anschliessend geht es zu einem kleinen Nickerchen zurück ins Hotel.

Capetown Waterfront

Gegen 17:00 Uhr sind wir wieder an der Waterfront. Wir bummeln ausgiebig in den Geschäften, kaufen Kaffeetassen und ein schönes Panoramabild von Kapstadt. In einem Kaffee gönnen wir uns einen Cocktail und schauen den Strassenkünstlern zu bevor wir uns das Baja Seafood Restaurant zum Abendessen aussuchen. Auf der Terrasse hat man einen herrlichen Blick auf die Waterfront und den dahinterliegenden Tafelberg, der sich jetzt sogar manchmal durch den Nebel blicken lässt.

Wir bestellen die Tagespezialität, Hummer, Langustinen und Garnelen und dazu einen guten Kap-Rotwein. Das Essen ist absolut gigantisch und wir bezahlen am Schluss für Essen, Apperetiv, Wein und Nachtisch gerade mal 900 Rand (ca. 90 Euro).

Von der Terrasse mache ich dann noch einige Nachtaufnahmen, was allerdings aufgrund des starken Windes etwas schwierig ist. Anschliessend laufen wir noch etwas durch die Gegend bevor wir den Shuttle um 22:15 ins Hotel zurück nehmen.


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