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17. Tag / Samstag, 12. Oktober 2002

Farm Wewelsburg - Okahandja - Windhoek - Dan Vilojen Game Reserve

125 km

Holzschnitzermarkt und Wandern in den Bergen über Windhoek

Wir stehen um 6:00 Uhr auf, machen schnell einen Kaffee und fahren dann gleich los in Richtung Windhoek. Gegen 8:00 Uhr sind wir in Okahandja, wo wir den bekannten Holzschnitzermarkt besuchen und ausgiebig einkaufen. Anschliessend gehen wir noch in den Spar Supermarkt um etwas Fleisch fürs Abendessen zu besorgen.

Okahandja Okahandja

Von Okahandja sind wir dann sehr schnell in Windhoek, wo wir wieder in Richtung Westen abbiegen und zum Dan Vilojen Game Reserve fahren. Dabei müssen wir zwei mal durch die Polizeikontrolle, einmal bei der Einfahrt nach Windoek, wo wir jedoch nicht kontrolliert werden und einmal beim Verlassen der Stadt, wo der freundliche Beamte unsere Pässe und den Führerschein sehen will.

Der Campground im Dan Vilojen Game Reserve ist für die erste bzw. letzte Nacht einer Namibia Reise sehr zu empfehlen, da er nur ca. 15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt ist, aber dennoch in landschaftlich schöner Umgebung liegt. Tiere bekommt man zwar ausser Geckos, Baboons und Kudus kaum zu sehen aber es gibt ein paar schöne Wanderwege mit herrlicher Aussicht auf Windoek und Umgebung.

Im Dan Vilojen Game Reserve checken wir ein und suchen uns einen schönen Platz auf dem gepflegten Campground. Dann wird erst einmal sehr ausgiebig gefrühstückt, denn unsere Vorräte müssen langsam aber sicher weg. Dabei müssen wir immer ein Auge auf die umherstreifenden Baboons haben, denn wir zweifeln keinen Augenblick, dass sie sich bei jeder Gelegenheit sofort an unseren Lebenmitteln vergreifen würden.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf zu einer Rundwanderung von ca. 5 Kilometern, die uns über einen Höhenzug mit schönem Blick auf Windhoek und ein trockenes Flusstal führt.

Windhoek

Wir begegnen einigen Kudus und kleinen Eidechsen, sonst sehen wir keine Tiere. In dem Flusstal stossen wir noch auf das stinkende Skelett eines verendeten Kudus. Nach ca. 1,5 Stunden sind wir, aufgrund der Hitze ziemlich geschlaucht wieder am Campingplatz zurück und geniessen ein kühles Bier.

Gegen Abend grillen wir das letzte Mal. Es gibt Satay Spiesse, die wir heute morgen in Okahandja gekauft haben und natürlich noch eine gute Flasche Wein. Lustig finden wir dabei, dass es ein Merlot Jahrgang 2002 ist, obwohl wir ja erst gerade im Oktober 2002 sind. Aber da die Jahreszeiten in Südafrika natürlich genau umgekehrt als bei uns sind, wird der 2002 Jahrgang hier natürlich schon am Anfang des Jahres im Herbst (März/April) geerntet. Trotz des jungen Weines hat er dennoch bemerkenswert wenig Säure.

Wir duschen noch und lassen den Tag wie immer gemütlich ausklingen.


18. Tag / Sonntag, 13. Oktober 2002

Dan Vilojen Game Reserve - Windhoek

12 km

Bye Bye Camper - Hello Windhoek

Wir lassen den Morgen heute ruhig angehen, denn wir können unser Wohnmobil sowieso erst am Nachmittag abgeben. So frühstücken wir erst einmal sehr gemütlich und räumen dann den Camper aus. Dabei müssen wir immer mit einem Auge nach den Pavianen ausschau halten, damit die nicht auf dumme Gedanken kommen.

Gegen 11:00 Uhr sind wir fertig und brechen in Richtung Windhoek auf, wo wir bereits 20 Minuten später an unserer über Internet gebuchten Unterkunft dem Hotel Pension Moni angekommen sind. Wir checken ein und bringen das Gepäck schon alles aufs Zimmer, so können wir nach der Abgabe des Wohnmobils gleich in der Stadt bleiben. Die Vermietstation von Britz-Maui befindet sich im Industriegebiet nördlich von Windhoek. Da Windhoek allerdings nur ein grösseres Dorf ist, haben wir sie schnell gefunden und auch die Rückgabe klappt reibungslos. Sogar den Betrag für die versehentlich zuviel berechnete Versicherung erhalten wir anstandslos zurück.

Ein Fahrer bringt uns dann mit einem VW-Bus in das Stadtzentrum zurück. Er bietet uns gleich auch den morgigen Flughafentransfer an und da der Preis stimmt, machen wir die Abholung morgen um 11:30 Uhr ab.

Windhoek Windhoek Windhoek Windhoek

Um 13:00 Uhr sind wir dann in der Einkaufspassage des Kalahari Hotels, wo zumindest einige Geschäfte geöffnet haben. Wir bummeln etwas durch die Läden, trinken einen Kaffee und ich ergattere zumindest noch zwei schöne T-Shirts als Andenken an diese Reise. Dann laufen wir zur Christuskirche hoch und entdecken dabei ein wunderschönes Cafe direkt am Park. Hier geniessen wir einen Kaffee Africa mit Amarula Likör und zwei grosse Stücke Apfelkuchen mit Sahne. Wären nicht die vielen Schwarzen Menschen, könnte man meinen irgendwo in Freiburg oder Konstanz im Kaffee zu sitzen.

Auf der anschliessenden Suche nach einem Restaurant für das Abendessen finden wir das Gathemanns, welches auch im Zentrum liegt. Wir reservieren für 19:00 Uhr einen Tisch und laufen dann langsam zum Hotel Moni zurück, wo wir 15 Minuten später ankommen. Jetzt heisst es erst einmal ausruhen und dann gemütlich für den Abend fertig machen.

Um 18:20 bestellen wir uns ein Taxi an der Rezeption. Das Taxi ist dann ein ganz normaler Privatwagen mit einer deutsch sprechenden Frau und Ihrem afrikaans sprechenden Mann. Taxameter gibt es keines, es gilt ein Festpreis von 10 N$ für die Fahrt in die Stadt. Die Frau bietet uns auch gleich an uns nach dem Essen wieder abzuholen. Sie gibt uns Ihre Karte von "White Rhino Taxi" und meint, wir sollen die einfach im Restaurant der Bedienung geben wenn wir zurück wollen.

Im Gathemanns angekommen erhalten wir einen schönen Tisch auf der Terrasse, die im ersten Stock direkt an der Independence Avenue liegt. Wir lassen uns heute zum Abschluss noch einmal richtig verwöhnen und bestellen einen Aperetiv, eine Flasche sehr guten Rotwein und die Wildplatte mit Filet vom Oryx, Strauss und Kudu sowie eine Vorspeise mit Salaten und geräuchertem Wildfleisch.

Das Essen, der Wein und das ganze Ambiente sind einfach spitzenklasse und somit ein gebührender Abschluss für einen tollen Urlaub. Und das Beste ist, dass wir für das gesamte Menü incl. Espresso und einem Grappa gerade mal 540 N$ (= 54 Euro) bezahlen.

Auch der Rücktransport mit White Rhino Taxi klappt ausgezeichnet. Leider ist es in der Nacht jedoch sehr warm und wir schlafen deshalb nicht gerade gut.


19. Tag / Montag, 14. Oktober 2002

Windhoek - Johannesburg - Zürich

Good Bye Africa, see you again !

Um den Vormittag noch nutzen zu können stehen wir vor 7:00 Uhr auf und sind um punkt 7 die ersten im Frühstücksraum. Das Frühstück ist sehr umfangreich und es fehlt an nichts. Die frischen Brötchen schmecken wie zuhause und auch die Spiegeleier mit Speck sind klasse.

Gut gestärkt räumen wir anschliessend das Zimmer und verstauen die Sachen in der Wäschekammer bevor wir uns zu Fuss auf den Weg in die City machen. Heute ist wesentlich mehr los in der Stadt als gestern am Sonntag. Wir bummeln nochmals durch die Passage de Kalahari Sands, kaufen einige Souvenirs und folgen dann der Independence Avenue nach Norden, wo ich endlich in einem Geschäft eine CD mit afrikanischer Musik für die Vertonung meiner Diashow finde.

Weiter geht es dann in die Post Street Mall wo wir in einem Schmuckgeschäft eine tolle Silberkette mit passendem Ring, auf denen die Fusspuren der Big Five eingraviert sind, finden. Anschliessend ist es leider dann schon wieder Zeit um zurück zu laufen. Mittlerweile ist es recht heiss geworden und so kommen wir ganz schön ins schwitzen.

Wir setzen uns noch eine Stunde an den Pool und ziehen uns dann um. Gegen 11:30 sind wir fertig und warten auf den bestellten Transfer um 11:45 Uhr. Leider ist jedoch um 12:00 Uhr immer noch kein Wagen da und so rufen wir bei Britz an und fragen, ob sie den Fahrer von gestern erreichen können. Stefan von Britz will uns helfen und wird sich gleich wieder melden. Tatsächlich taucht nur 10 min. später ein Wagen auf, allerdings ist es ein ganz anderer Fahrer, der uns dann gleich erklärt, dass der von gestern jetzt ihn beauftragt hätte weil er selbst keine Zeit hätte. Na was solls immerhin will dieser Fahrer nur 200 N$ statt wie abgemacht 250.

Wir erreichen so noch rechtzeitig den winzigen Flughafen von Windhoek, der 30 Kilometer ausserhalb der Stadt liegt, checken ein und verprassen unsere letzten N$ im Dusty free. Als wir dann auf das Boarding warten bittet uns noch eine Beamte vom Tourismus Ministerium einen Fragebogen auszufüllen, den gibt es sogar in Deutsch. Da wir eh nichts besseres zu tun haben füllen wir die Fragen aus und geben Ihn bei der Beamtin ab.

pünktlich um 14:00 startet die Boeing 737-800 mit Kurs nach Johannesburg. Zum Essen gibt es Geschnetzeltes mit Nudeln. Unter uns können wir die Weite der Kalahariwüste sehen und die schnurgeraden Tracks die durch sie hindurch führen.

Um 15:50 landen wir in Johannesburg. Wir bummeln ausgiebig in den wunderschönen Dutyfree Shops und gönnen uns dann für die letzten Rand noch ein zwei Gläser Rotwein und Chips.

Um 20:00 startet dann die Boeing 747-300 (ZASAC) mit Ziel Zürich. Der Service ist wieder gut und wir haben wieder die reservierten Plätze auf der zweier Sitzbank hinten rechts. Zum Abendessen gibt es Hühnchen mit Reis und den gleichen Rotwein wie schon beim Hinflug. Anschliessend können wir sogar ein bisschen schlafen.


20. Tag / Dienstag, 15. Oktober 2002

Gegen 4:30 bekommen wir Frühstück, Rühreier mit Würstchen und Tomate und pünktlich um 6:20 Uhr landen wir mittels automatischer Landung auf dem Flughafen in Zürich. Das Auto ist auf dem Firmenparkplatz unter einer dicken Laubschicht begraben. Nach 30 Minuten Fahrt sind wir wieder zuhause......

The End


Fazit:

Wir haben einen traumhaften Urlaub in einem traumhaften Land verbracht. Das einzige, was die Erfahrung etwas trübt ist, dass man sich nachts im Bereich der Städte aufgrund der hohen Kriminalität nicht frei bewegen kann. Landschaftlich sind sowohl Namibia wie auch die Kapregion ein absoluter Traum. Besonders fasziniert haben uns die Dünen im Sossusvlei und natürlich der Tierreichtum im Etosha Nationalpark.

Unser Fahrzeug war im grossen und Ganzen in Ordnung, wenn wir allerdings wieder einmal nach Namibia gehen, würden wir auf jeden Fall ein Allradfahrzeug wählen. Die Strecke, die wir gefahren sind, ist zwar problemlos ohne Allrad zu machen, aber man kann sich keine Abenteuer wie Abkürzungen oder unsichere Zufahrten zu abgelegenen Campgrounds erlauben. Zudem dürfte die Rüttelei mit den grossen Rädern der Allradfahrzeuge auch etwas erträglicher sein.

Den Camper hatten wir bei Karawane Reisen gebucht, da wir dort das günstigste Angebot bekommen haben. Der Flug mit Southafrican Airways war sehr angenehm und für uns nach zwei Jahren Australien fast schon ein Katzensprung. Hinzu kommt, dass man den ersten Tag bereits voll nutzen kann da sich der Jetlag aufgrund der fehlenden Zeitverschiebung nicht einstellt.


Route und Anreise

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