Prospector Holiday Park, Kalgoorlie - 2
Grosser Platz mit vielen Dauercampern, Kleiner Laden integriert (AUD 20,--)
Esperance Seafront Holidaypark - 2
besonders schöne Lage mit Blick auf die Bucht. Langer Sandstrand nur 50 m
entfernt. Sanitärbereiche bereits älter aber sauber und gepflegt. (AUD
20,--)
Cape Le Grand Lucky Bay Campground - 3
Nationalpark Campground mit geringem Comfort aber wunderbarer Lage direkt oberhalb
der Lucky Bay. Duschen und sanitäre Anlagen sind Vorhanden (AUD 15,--)
Middleton Beach Holiday Park, Albany - 1
Hervorgagend gepflegter Platz mit sehr sauberen sanitären Anlagen, direkt
am langen Sandstrand von Middleton Beach, ca. 3 km ausserhalb des stadtzentrums. (AUD 21,--)
Turner Caravanpark, Augusta - 4
relativ ungepflegter Platz mit alten, schlecht gewarteten sanitären Anlagen.
Lage am Ende von Augusta in Richtung Cape Leuwin, direkt am Fluss.
Mandalay Beach Resort, Busselton - 1+
Der gepflegteste Platz auf dem wir un Australien bisher waren. Absolut sauber und
gepflegt. Sehr gross, auch Ferienwohnungen und Appartements. Grosser Shop. Lage
ca. 150 Meter vom Strand. (AUD 22,--)
Woodmanpoint Holidaypark, Fremantle - 2
Sehr gepflegter Platz mit Busanbindung nach Fremantle. Strand ca. 10 min Fussweg.
Sehr sauber und gepflegt (AUD 19,--)
Pinnacles Caravanpark, Cervantes - 5
Ungepflegter Platz ohne Gas-Barbecues, alte sanitäre Anlagen, unfreundliches
Personal. Hauptsächlich von Dauercampern mit Booten belegt(AUD 20,--)
Sehenswürdigkeiten auf dieser Tour
Der Südwesten
Perth - Fremantle:
Perth, die Hauptstadt von Westaustralien ist nicht
mit Sydney oder Melbourne zu vergleichen. Hier gehen die Uhren langsamer. Grossstadthektik
gibt es nicht. Perth liegt am Swan River, der hier mehr einem See als einem Fluss gleicht
und wird von ihm in North- und South Perth unterteilt. Das Zentrum mit der Fussgängerzone,
dem Kneipenviertel Northbridge und dem Kingspark befindet sich im Nordteil der Stadt.
Die folgenden Sehenswürdigkeiten haben uns
gut gefallen:
Der Kingspark: Sicher ein Highlight von Perth,
denn von hier aus hat man den wohl besten Blick auf die Skyline und den Swan River.
Er ist mit dem Linienbus (Gratis im Innenstadtbereich) oder zu Fuss vom Zentrum
erreichbar.
Swan River Südufer. Ebenfalls ein schöner
Platz um die Skyline, die sich im Fluss spiegelt zu geniessen. Fähren fahren
alle 20 Minuten von der Barrack Street Jetty zum gegenüberliegenden Ufer wo
ein schöner Spazierweg direkt am Ufer verläuft. Besonders zu empfehlen
bei Sonnenuntergang.
Die Innenstadt: Klein aber Fein, eine schöne
Fussgängerzone mit allem was man an Geschäften so braucht.
Northbridge: Zu Fuss oder mit dem Auto in wenigen
Minuten über die Horseshoebridge (über die Eisenbahn) zu erreichen ist
vor allem abends interessant, denn hier gibt es unzählige Restaurants, Bars,
Pubs, Diskotheken und Nachtlokale. Unser perönlicher Favorit, das Brass Monkey
Hotel, ein uriges australisches Pub mit vielen Räumen und einem Innenhof
Fremantle ist die Hafenstadt von Perth, die man
ebenfalls nicht verpassen darf. Hier macht sich mediterranes Flair breit am sog. Capuccino
Strip wo sich ein Strassencafe ans nächste reiht. Schön auch die Waterfront
mit einigen Seafood Restaurants. Von Perth aus erreicht man Fremantle am schönsten
mit der Fähre von der Barrack Street Jetty, Fahrzeit ca. 1 Stunde. Schneller und
billiger aber bei weitem nicht so schön geht es mit dem Zug ab der Central Station.
Wir haben beides gemacht, hin mit dem Schiff und zurück mit dem Zug.
Der Flughafen von Perth liegt nördlich der
Stadt, ca. 8 km vom Zentrum, ebenso fast alle Wohnmobil und Autovermiet Stationen.
Goldfields:
Als Goldfields bezeichnet man die Gegend im Outback
rund um die Stadt Kalgoorlie.
Hier wurde und wird immer noch Gold gefördert.
Das beeindruckendste Beispiel dafür ist die riesige Superpit Mine am Stadtrand
von Kalgoorlie Boulder. Auch nicht technisch interessierte Besucher sollten sich den
Blick in die riesige Grube und auf die gewaltigen Maschinen nicht entgehen lassen.
Der Lookout in die Mine befindet sich nur ca. 4 km südlich der Hauptstrasse von
Kalgoorlie.
Kalgoorlie-Boulder, eigentlich eine Doppelstadt,
ist durchaus sehenswert mit vielen historischen Gebäuden und besonders vielen
urigen Pubs. Ein Besuch der historischen Mine soll ebenfalls sehr informativ sein,
haben wir aber selbst nicht gemacht.
Esperance - Cape Le Grand:
Esperance ist ein schöner Küstenort,
der vor allem bei Australieren als Urlaubsort beliebt ist. Entsprechend gut ist die
touristische Infrastruktur vorhanden. Es gibt einen wunderschönen, langen Sandstrand
und der Ausblick auf die vorgelagerten Inseln ist einfach traumhaft.
Etwas weiter östlich (ca 30 km) befindet sich
der Cape LE Grand Nationalpark, der vo allem durch seine Granitfelsen und die wunderbaren
sandigen Buchten geprägt wird. Hier hat man gute Chancen Emus und Känguruhs
zu beobachten. Besonders traumhaft ist die Lucky Bay mit ihrem türkisfarbenen
Wasser und dem feinsandigen Strand, der so fein ist, dass er angeblich sogar im Guinessbuch
der Rekorde stehen soll. Direkt oberhalb der Bucht gibt es einen einfachen aber schönen
Campground. Es gibt viele Wanderwege am Meer entlang und sehr beliebt ist auch die
Wanderung auf den Gipfel des Frenchman peak.
Albany:
Albany ist die älteste Siedlung im australischen
Südwesten. Sie liegt im geschützen Princess Royal Harbour. Während der
Walsaison finden sich hier teilweise hunderte von Walen ein um in den ruhigen Hafengewässern
Ihre Jungen zur Welt zu bringen.
Ein besonderes Highlight für Liebhaber wilder Küsten bietet der Torndirrup
Nationalpark mit seinen bekannten Felsformationen "The Gap" und "Natural
Bridge".
Hier ist Vorsicht geboten, denn diese Küste ist bekannt für das Auftreten
von sogenannten Freak Waves. Diese Wellen bilden sich weit draussen auf dem Meer und
können Höhen von bis zu 15 Metern und mehr erreichen. Jedes Jahr kommen durch
solche übergrossen und unerwarteten Wellen Menschen ums Leben, daunter sind auch
oft Einheimische, die das Meer und die Gegend gut kennen. Hinweisschilder in den Nationalparks
diesbezügl. sollten unbedingt ernst genommen werden zumal sie auch bei schönem
Wetter auftreten können.
Cape Leeuwin und Cape Naturaliste:
Die beiden Kaps, das südliche Cape Leeuwin
und das nördliche Cape Naturaliste, im äussersten südwesten Australiens
bieten vor allem schöne Landschaften und Küstenabschnitte. Wie überall
wo Meere aufeinander treffen ist es auch hier gerne windig und die unterschiedlichen
Meeresströmungen bringen eine imposante Brandung zu stande. Es gibt einen Wanderweg,
den Cape to Cape Trail, der die beiden Kaps auf einem Pfad von 135 km Länge verbindet,
was sicher für Leute mit Zeit eine interessante Wanderroute darstellt.
Interessant ist in dieser Gegend auch das Weinanbaugebiet
Margret River mit seinen Kellerreien, die meist für Weinproben und Verkauf geöffnet
sind.
Nambung NP - Pinnacles:
Ein weiteres Highlight im Südwesten ist sicherlich die Pinnacle
Dessert im Nambung Nationalpark bei Cervantes. Auf einer relativ kleinen Fläche
stehen hier tausende dieser Kalksteinfelsen wie riesige Grabsteine im ockerfarbenen
Sand der Pinnacle Dessert. Ein markierter, unbefestigter Rundkurs führt durch
die Sandsteinsäulen, was unserer Meinung nach aber unnötig ist. Viel besser
erkundet man die Gend zu Fuss.
Cervantes selbst liegt an der Küste und verfügt über
einen langen Sandstrand, der vor allem von Fischern genutzt wird um Ihre Boote zu Wasser
zu lassen.
Rund ums Fahren in Australien
Fahrzeugwahl und Fahrweise:
Generell gibt es die Möglichkeit Wohnmobil
oder Auto. Ein Wohnmobil-Urlaub ist keinesfalls günstiger als mit Auto und Hotel/Motel
zu reisen. Die Entscheidung für die Reiseart sollte sich daher rein auf die persönlichen
Vorlieben beschränken. Wohnmobil/Campingurlaub mag man oder nicht. Hier ein paar
Entscheidungshilfen.
Vorteile Wohnmobil gegenüber Mietwagen/Hotel:
Man kann sich einrichten und muss nicht täglich Koffer packen
Campingplätze gibt es in Hülle und Fülle und
vor allem oft an landschaftlich sehr schönen Plätzen
Nachteile Wohnmobil gegenüber Mietwagen/Hotel:
Insgesamt eher etwas teurer
Niedrigere Reisegeschwindigkeit
Bei grösseren Modellen schwieriger zu parken (In Australien aber selten wirklich ein Problem)
Sanitäre Anlagen der Campingplätze sind nicht immer (aber sehr oft) sauber und gepflegt.
Tips zur Wohnmobil Typenauswahl:
Entscheidend für die Auswahl
des Wohnmobiltyps sind die eigenen Platzanforderungen, die zu erwartenden Wetterbedingungen
und die Höhe der angestrebten Tageskilometer.
Generell gilt je kleiner das Wohnmobil,
desto schneller kommt man vorwärts. Ein Hightopcamper fährt sich beispielsweise
fast wie ein Auto und die Durchschnittsgeschwindigkeit ist deshalb nur geringfügig
niedriger.
Die grösseren Wohnmobile, insbesondere
Typen mit Alkoven und Dieselmotor sind erheblich langsamer. Mit dem Maui Spirit
4, den wir 2000 hatten, war 110 km/h das höchste der Gefühle.
Das zu erwartende Wetter ist insofern
wichtig, dass ein grösserer Typ dann sinnvoll ist, wenn man damit rechnen
muss mehr Zeit im Camper zu verbringen. Kann man sich dagegen auch abends lange
im Freien aufhalten und draussen essen so kann ein kleinerer Typ wie der Hightop
durchaus ausreichen, denn dann braucht man unter Umständen nicht einmal das
Bett tagsüber zum Tisch umzubauen.
Fahren in Australien:
Fahren in Australien ist im grossen und ganzen kein Problem.
An den Linksverkehr gewöhnt man sich schnell und ausserhalb
der Städte herrscht im Allgemeinen kein dichter Verkehr.
Ein wichtiger und auch richtiger
Ratschlag ist mit Sicherheit, Nachtfahrten zu unterlassen. Neben Känguruhs,
Koalas und anderen Beuteltieren überqueren auch viele Schlangen, Skinks und
andere Echsen nachts gerne die Strassen oder wärmen sich auf dem Asphal
Fotografieren
Insbesondere über die Mittagszeit also
von ca. 10:00 bis 14:00 habe ich fast immer ein Polfilter verwendet, um nicht zu
blasse Farben zu bekommen.
Bei Sonnenauf- bzw untergang habe ich meist
ein Grauverlaufsfilter von Cokin verwendet um den Kontrast etwas zu mildern.
Filme sollte man in jedem Fall aus Deutschland
mitbringen. Filmmaterial ist in AUS generell teurer als in BRD. Diafilme gibt es
sowieso kaum zu kaufen.
Wer schnorcheln oder tauchen will, sollte eine
Einweg Unterwasserkamera aus Deutschland mitbringen. Wir haben dies verpasst und
für eine normale Einwegkamera, die hier 10 Euro kosten würde 35 AUS$
bezahlt.
Essen / Einkaufen
In Australien sind sämtliche bekannten
Fastfood Ketten vertreten. Probiert haben wir nur einmal in der Not Mc D. Hat geschmeckt
wie überall auf der Welt.
In Sydney ist die Auswahl von Restaurants riesig.
Besonders schöne gibt es beispielsweise in "The Rocks", allerdings
ist auch das Preisniveau relativ hoch.
In Melbourne gibt es im Zentrum eine Strasse
wo es sehr viel griechische und itaienische Restaurants gibt.
Besonders empfehlen möchte ich hier die
Kette "Tims Surf
and Turf" die es in mehreren Städten an der Ostküste gibt. Eine
Seadfood Platter für eine Person reicht bei nicht übermässigem Hunger
locker auch für zwei und schmeckt super bei einem absolut konkurrrenzlosen
Preis. Selbstbedienung.
Das Preisniveau für Einkäufe liegt
ähnlich wie in Deutschland. Sale ist immer irgendwo, und da kann man durchaus
ein Schnäppchen machen.
Digeridoos gibt es überall zu kaufen.
Wer allerdings nicht ein "Made in Indonesia" bekommen möchte, geht
besser in einen Aboriginal Shop oder ein Digeridoo Fachgeschäft. Echte Digeridoos
von Aborigines hergestellt kosten so etwa ab 120 AUS$. Ein besonders umfangreiches
Angebot haben wir in Kuranda vorgefunden.
Man sollte unbedingt auch einmal das für
Australien typische BYO "Bring your own" mitmachen. Bei entsprechend
gekennzeichneten Restaurants kann der Wein selbst mitgebracht werden. Zum Teil
wir dfür entkorken und Gläser eine geringe Gebühr verlangt.
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Ich freue mich über jedes Feedback
und jede Ergänzung zu diesen Tips.
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