Startseite

Neues

Bildergalerien

Reiseberichte/Tips

Diashows

Info

Links

Gästebuch

English



Campingplätze auf dieser Tour

Bewertung: 1 = super ...... 6 = übel


  • Southern Cross Caravan Park Southern Cross - 2
    Schöner, gepflegter Platz, freundliche Besitzer. Abends Lagerfeuer, Barbecue AUD 1,-- (AUD 18,--)

  • Prospector Holiday Park, Kalgoorlie - 2
    Grosser Platz mit vielen Dauercampern, Kleiner Laden integriert (AUD 20,--)

  • Esperance Seafront Holidaypark - 2
    besonders schöne Lage mit Blick auf die Bucht. Langer Sandstrand nur 50 m entfernt. Sanitärbereiche bereits älter aber sauber und gepflegt. (AUD 20,--)

  • Cape Le Grand Lucky Bay Campground - 3
    Nationalpark Campground mit geringem Comfort aber wunderbarer Lage direkt oberhalb der Lucky Bay. Duschen und sanitäre Anlagen sind Vorhanden (AUD 15,--)

  • Middleton Beach Holiday Park, Albany - 1
    Hervorgagend gepflegter Platz mit sehr sauberen sanitären Anlagen, direkt am langen Sandstrand von Middleton Beach, ca. 3 km ausserhalb des stadtzentrums. (AUD 21,--)

  • Turner Caravanpark, Augusta - 4
    relativ ungepflegter Platz mit alten, schlecht gewarteten sanitären Anlagen. Lage am Ende von Augusta in Richtung Cape Leuwin, direkt am Fluss.

  • Mandalay Beach Resort, Busselton - 1+
    Der gepflegteste Platz auf dem wir un Australien bisher waren. Absolut sauber und gepflegt. Sehr gross, auch Ferienwohnungen und Appartements. Grosser Shop. Lage ca. 150 Meter vom Strand. (AUD 22,--)

  • Woodmanpoint Holidaypark, Fremantle - 2
    Sehr gepflegter Platz mit Busanbindung nach Fremantle. Strand ca. 10 min Fussweg. Sehr sauber und gepflegt (AUD 19,--)

  • Pinnacles Caravanpark, Cervantes - 5
    Ungepflegter Platz ohne Gas-Barbecues, alte sanitäre Anlagen, unfreundliches Personal. Hauptsächlich von Dauercampern mit Booten belegt(AUD 20,--)


Sehenswürdigkeiten auf dieser Tour


Der Südwesten

Perth - Fremantle:

Perth, die Hauptstadt von Westaustralien ist nicht mit Sydney oder Melbourne zu vergleichen. Hier gehen die Uhren langsamer. Grossstadthektik gibt es nicht. Perth liegt am Swan River, der hier mehr einem See als einem Fluss gleicht und wird von ihm in North- und South Perth unterteilt. Das Zentrum mit der Fussgängerzone, dem Kneipenviertel Northbridge und dem Kingspark befindet sich im Nordteil der Stadt.

Die folgenden Sehenswürdigkeiten haben uns gut gefallen:

  • Der Kingspark: Sicher ein Highlight von Perth, denn von hier aus hat man den wohl besten Blick auf die Skyline und den Swan River. Er ist mit dem Linienbus (Gratis im Innenstadtbereich) oder zu Fuss vom Zentrum erreichbar.

  • Swan River Südufer. Ebenfalls ein schöner Platz um die Skyline, die sich im Fluss spiegelt zu geniessen. Fähren fahren alle 20 Minuten von der Barrack Street Jetty zum gegenüberliegenden Ufer wo ein schöner Spazierweg direkt am Ufer verläuft. Besonders zu empfehlen bei Sonnenuntergang.

  • Die Innenstadt: Klein aber Fein, eine schöne Fussgängerzone mit allem was man an Geschäften so braucht.

  • Northbridge: Zu Fuss oder mit dem Auto in wenigen Minuten über die Horseshoebridge (über die Eisenbahn) zu erreichen ist vor allem abends interessant, denn hier gibt es unzählige Restaurants, Bars, Pubs, Diskotheken und Nachtlokale. Unser perönlicher Favorit, das Brass Monkey Hotel, ein uriges australisches Pub mit vielen Räumen und einem Innenhof

Fremantle ist die Hafenstadt von Perth, die man ebenfalls nicht verpassen darf. Hier macht sich mediterranes Flair breit am sog. Capuccino Strip wo sich ein Strassencafe ans nächste reiht. Schön auch die Waterfront mit einigen Seafood Restaurants. Von Perth aus erreicht man Fremantle am schönsten mit der Fähre von der Barrack Street Jetty, Fahrzeit ca. 1 Stunde. Schneller und billiger aber bei weitem nicht so schön geht es mit dem Zug ab der Central Station. Wir haben beides gemacht, hin mit dem Schiff und zurück mit dem Zug.

Der Flughafen von Perth liegt nördlich der Stadt, ca. 8 km vom Zentrum, ebenso fast alle Wohnmobil und Autovermiet Stationen.

Goldfields:

Als Goldfields bezeichnet man die Gegend im Outback rund um die Stadt Kalgoorlie.

Hier wurde und wird immer noch Gold gefördert. Das beeindruckendste Beispiel dafür ist die riesige Superpit Mine am Stadtrand von Kalgoorlie Boulder. Auch nicht technisch interessierte Besucher sollten sich den Blick in die riesige Grube und auf die gewaltigen Maschinen nicht entgehen lassen. Der Lookout in die Mine befindet sich nur ca. 4 km südlich der Hauptstrasse von Kalgoorlie.

Kalgoorlie-Boulder, eigentlich eine Doppelstadt, ist durchaus sehenswert mit vielen historischen Gebäuden und besonders vielen urigen Pubs. Ein Besuch der historischen Mine soll ebenfalls sehr informativ sein, haben wir aber selbst nicht gemacht.

Esperance - Cape Le Grand:

Esperance ist ein schöner Küstenort, der vor allem bei Australieren als Urlaubsort beliebt ist. Entsprechend gut ist die touristische Infrastruktur vorhanden. Es gibt einen wunderschönen, langen Sandstrand und der Ausblick auf die vorgelagerten Inseln ist einfach traumhaft.

Etwas weiter östlich (ca 30 km) befindet sich der Cape LE Grand Nationalpark, der vo allem durch seine Granitfelsen und die wunderbaren sandigen Buchten geprägt wird. Hier hat man gute Chancen Emus und Känguruhs zu beobachten. Besonders traumhaft ist die Lucky Bay mit ihrem türkisfarbenen Wasser und dem feinsandigen Strand, der so fein ist, dass er angeblich sogar im Guinessbuch der Rekorde stehen soll. Direkt oberhalb der Bucht gibt es einen einfachen aber schönen Campground. Es gibt viele Wanderwege am Meer entlang und sehr beliebt ist auch die Wanderung auf den Gipfel des Frenchman peak.

Albany:

Albany ist die älteste Siedlung im australischen Südwesten. Sie liegt im geschützen Princess Royal Harbour. Während der Walsaison finden sich hier teilweise hunderte von Walen ein um in den ruhigen Hafengewässern Ihre Jungen zur Welt zu bringen.

Ein besonderes Highlight für Liebhaber wilder Küsten bietet der Torndirrup Nationalpark mit seinen bekannten Felsformationen "The Gap" und "Natural Bridge".

Hier ist Vorsicht geboten, denn diese Küste ist bekannt für das Auftreten von sogenannten Freak Waves. Diese Wellen bilden sich weit draussen auf dem Meer und können Höhen von bis zu 15 Metern und mehr erreichen. Jedes Jahr kommen durch solche übergrossen und unerwarteten Wellen Menschen ums Leben, daunter sind auch oft Einheimische, die das Meer und die Gegend gut kennen. Hinweisschilder in den Nationalparks diesbezügl. sollten unbedingt ernst genommen werden zumal sie auch bei schönem Wetter auftreten können.

Cape Leeuwin und Cape Naturaliste:

Die beiden Kaps, das südliche Cape Leeuwin und das nördliche Cape Naturaliste, im äussersten südwesten Australiens bieten vor allem schöne Landschaften und Küstenabschnitte. Wie überall wo Meere aufeinander treffen ist es auch hier gerne windig und die unterschiedlichen Meeresströmungen bringen eine imposante Brandung zu stande. Es gibt einen Wanderweg, den Cape to Cape Trail, der die beiden Kaps auf einem Pfad von 135 km Länge verbindet, was sicher für Leute mit Zeit eine interessante Wanderroute darstellt.

Interessant ist in dieser Gegend auch das Weinanbaugebiet Margret River mit seinen Kellerreien, die meist für Weinproben und Verkauf geöffnet sind.

Nambung NP - Pinnacles:

Ein weiteres Highlight im Südwesten ist sicherlich die Pinnacle Dessert im Nambung Nationalpark bei Cervantes. Auf einer relativ kleinen Fläche stehen hier tausende dieser Kalksteinfelsen wie riesige Grabsteine im ockerfarbenen Sand der Pinnacle Dessert. Ein markierter, unbefestigter Rundkurs führt durch die Sandsteinsäulen, was unserer Meinung nach aber unnötig ist. Viel besser erkundet man die Gend zu Fuss.

Cervantes selbst liegt an der Küste und verfügt über einen langen Sandstrand, der vor allem von Fischern genutzt wird um Ihre Boote zu Wasser zu lassen.


Rund ums Fahren in Australien


Fahrzeugwahl und Fahrweise:

Generell gibt es die Möglichkeit Wohnmobil oder Auto. Ein Wohnmobil-Urlaub ist keinesfalls günstiger als mit Auto und Hotel/Motel zu reisen. Die Entscheidung für die Reiseart sollte sich daher rein auf die persönlichen Vorlieben beschränken. Wohnmobil/Campingurlaub mag man oder nicht. Hier ein paar Entscheidungshilfen.

Vorteile Wohnmobil gegenüber Mietwagen/Hotel:

  • Man kann sich einrichten und muss nicht täglich Koffer packen

  • Campingplätze gibt es in Hülle und Fülle und vor allem oft an landschaftlich sehr schönen Plätzen

Nachteile Wohnmobil gegenüber Mietwagen/Hotel:

  • Insgesamt eher etwas teurer

  • Niedrigere Reisegeschwindigkeit

  • Bei grösseren Modellen schwieriger zu parken (In Australien aber selten wirklich ein Problem)

  • Sanitäre Anlagen der Campingplätze sind nicht immer (aber sehr oft) sauber und gepflegt.

Tips zur Wohnmobil Typenauswahl:

  • Entscheidend für die Auswahl des Wohnmobiltyps sind die eigenen Platzanforderungen, die zu erwartenden Wetterbedingungen und die Höhe der angestrebten Tageskilometer.

  • Generell gilt je kleiner das Wohnmobil, desto schneller kommt man vorwärts. Ein Hightopcamper fährt sich beispielsweise fast wie ein Auto und die Durchschnittsgeschwindigkeit ist deshalb nur geringfügig niedriger.

  • Die grösseren Wohnmobile, insbesondere Typen mit Alkoven und Dieselmotor sind erheblich langsamer. Mit dem Maui Spirit 4, den wir 2000 hatten, war 110 km/h das höchste der Gefühle.

  • Das zu erwartende Wetter ist insofern wichtig, dass ein grösserer Typ dann sinnvoll ist, wenn man damit rechnen muss mehr Zeit im Camper zu verbringen. Kann man sich dagegen auch abends lange im Freien aufhalten und draussen essen so kann ein kleinerer Typ wie der Hightop durchaus ausreichen, denn dann braucht man unter Umständen nicht einmal das Bett tagsüber zum Tisch umzubauen.

Fahren in Australien:

  • Fahren in Australien ist im grossen und ganzen kein Problem.

  • An den Linksverkehr gewöhnt man sich schnell und ausserhalb der Städte herrscht im Allgemeinen kein dichter Verkehr.

  • Ein wichtiger und auch richtiger Ratschlag ist mit Sicherheit, Nachtfahrten zu unterlassen. Neben Känguruhs, Koalas und anderen Beuteltieren überqueren auch viele Schlangen, Skinks und andere Echsen nachts gerne die Strassen oder wärmen sich auf dem Asphal


Fotografieren


  • Insbesondere über die Mittagszeit also von ca. 10:00 bis 14:00 habe ich fast immer ein Polfilter verwendet, um nicht zu blasse Farben zu bekommen.

  • Bei Sonnenauf- bzw untergang habe ich meist ein Grauverlaufsfilter von Cokin verwendet um den Kontrast etwas zu mildern.

  • Filme sollte man in jedem Fall aus Deutschland mitbringen. Filmmaterial ist in AUS generell teurer als in BRD. Diafilme gibt es sowieso kaum zu kaufen.

  • Wer schnorcheln oder tauchen will, sollte eine Einweg Unterwasserkamera aus Deutschland mitbringen. Wir haben dies verpasst und für eine normale Einwegkamera, die hier 10 Euro kosten würde 35 AUS$ bezahlt.


Essen / Einkaufen


  • In Australien sind sämtliche bekannten Fastfood Ketten vertreten. Probiert haben wir nur einmal in der Not Mc D. Hat geschmeckt wie überall auf der Welt.

  • In Sydney ist die Auswahl von Restaurants riesig. Besonders schöne gibt es beispielsweise in "The Rocks", allerdings ist auch das Preisniveau relativ hoch.

  • In Melbourne gibt es im Zentrum eine Strasse wo es sehr viel griechische und itaienische Restaurants gibt.

  • Besonders empfehlen möchte ich hier die Kette "Tims Surf and Turf" die es in mehreren Städten an der Ostküste gibt. Eine Seadfood Platter für eine Person reicht bei nicht übermässigem Hunger locker auch für zwei und schmeckt super bei einem absolut konkurrrenzlosen Preis. Selbstbedienung.

  • Das Preisniveau für Einkäufe liegt ähnlich wie in Deutschland. Sale ist immer irgendwo, und da kann man durchaus ein Schnäppchen machen.

  • Digeridoos gibt es überall zu kaufen. Wer allerdings nicht ein "Made in Indonesia" bekommen möchte, geht besser in einen Aboriginal Shop oder ein Digeridoo Fachgeschäft. Echte Digeridoos von Aborigines hergestellt kosten so etwa ab 120 AUS$. Ein besonders umfangreiches Angebot haben wir in Kuranda vorgefunden.

  • Man sollte unbedingt auch einmal das für Australien typische BYO "Bring your own" mitmachen. Bei entsprechend gekennzeichneten Restaurants kann der Wein selbst mitgebracht werden. Zum Teil wir dfür entkorken und Gläser eine geringe Gebühr verlangt.


***

Ich freue mich über jedes Feedback und jede Ergänzung zu diesen Tips.

***