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5.Tag / Mittwoch, 17. September 2003

Perth - Midland - Norseman - Southern Cross -->379 km

Um 6:20 Uhr stehen wir auf, duschen und packen dann die Koffer. Heute geht unsere Tour durch den Südwesten los. Wir frühstücken nochmals im Hotel und gehen dann um 08:00 Uhr schwer bepackt die 20 Meter zum nächsten Taxistand. Der Fahrer ist wieder sehr nett und gibt uns einige Tipps für unsere Fahrt. Er stammt aus Liverpool, ist aber schon 32 Jahre in

Australien, hat aber sein gutes Englisch doch noch etwas erhalten können, denn ich verstehe Ihn sehr gut. Die Fahrt zur Maui Station dauert knappe 25 Minuten und kostet uns AUD 23,--. Die Station liegt direkt am Great Eastern Highway, was für uns sehr angenehm ist, da wir nach der Uebernahme diesem direkt weiter in Richtung Kalgoorlie folgen wollen.

Auch wer gut Englisch spricht, wird zumindest am Anfang seine Probleme mit dem aussi Slang haben, denn die Australier neigen stets dazu die hälfte der Wörter und Sätze zu verschlucken.

Die Einweisung in unseren Spirit 2T/S ist schnell gemacht, schliesslich kennen wir uns nach 6 Wohnmobil-Urlauben mittlerweile ganz gut mit den Dingern aus. Wir verstauen unsere Sachen, bringen die Koffer ins Depot und sind um 09:30 Uhr schon unterwegs. Wir wollen zuerst nach Midland ins Shopping Center, geraten aber irgendwie auf den Great Eastern Highway Bypass, der uns um den Stadtteil herum führt.

Schliesslich finden wir das Shopping Center aber und widmen uns für die nächsten 1,5 Stunden dem Einkaufen von Lebensmitteln, Wein und Bier.

Um 12:00 Uhr sind wir fertig und können endlich los. Leider verfahren wir uns wieder ein bisschen und gelangen so nicht sofort wieder auf den Highway. Wir müssen nochmal zurück fahren, um uns nicht weiter zu verfransen.

Das Midland Shopping Center ist recht gross und daher für den Ersteinkauf sehr zu empfehlen. Es gibt einen riesigen Woolworth, für uns in Australien die erste Wahl wenn es um Lebensmitteleinkauf geht. Das Angebot ist riesig und superfrisch.

Jetzt müssen wir noch tanken (44 l Diesel / 43 AUD / km Van 153649) und dann sind wir recht schnell aus der Stadt raus und überqueren die Bergkette, die Perth vom Landesinneren abtrennt. Der Verkehr lässt jetzt von Kilometer zu Kilometer nach und so kommen wir gut voran.

Erst geht es duch Wald, dann durch Weideland und schliesslich durch riesige Getreidefelder. Dabei werden wir ständig von der "Golden Pipeline", der Wasserversorgung von Kalgoorlie begleitet. Da es Mitte September ist, ist die Wildblumenblüte gerade auf Ihrem Höhepunkt und neben dem Highway wogen die Wiesen endlos in grellem Gelb und Grün. Dazwischen vereinzelte Farmen, Kühe und Pferde.

West Australien

Am späten Nachmittag, gegen 16:00 Uhr erreichen wir schliesslich die Ortschaft Southern Cross, wo wir uns auf dem gepflegten Southern Cross Caravan Park eine Powered SIte nehmen (AUD 18).

Am Barbecue grillen wir fertige Chicken Satays, die wir im Woolworth gekauft haben. Dazu gibt es Yalumba Shiraz und Tomatensalat.

Es wird dann relativ bald kühl und der erste Tag ist auch wie immer etwas anstrengend, so dass wir schon um 20:30 Uhr im Bett sind.

In Australien ist praktisch jeder Campground mit Gas Barbecues ausgestattet. Meist sind diese kostenlos, manchmal muss man einen Dollar für 20 Minuten einwerfen. Grillen ist Männersache in Australien und am Barbecue hat jeder seine Dose Bier im cooler dabei. Seit unserer 2. AUS Reise ist dieses Ritual auch bei uns zur guten Gewohnheit geworden. Jeder grillt sein Fleisch und jeder redet ein bisschen mit jedem. Anschliessend kann man entweder gleich neben dem Grill essen oder, man nimmt das fertige Fleisch mit auf seine Site.

Oft findet man auch auf öffentlichen Rastplätzen solche Grillstellen, auch dort meist kostenlos.

6.Tag / Donnerstag, 18. September 2003

Souther Cross - Coolgardie - Kalgoorlie --> 252 km

Um 6:25 stehen wir auf. Es ist Saukalt aber sonnig und wir müssen uns echt überwinden den Schlafsack zu verlassen. Nach einer Tasse Kaffee starten wir dann gleich wieder in Richtung Osten. Nach ca 1 Stunde machen wir an einem Viewpoint kurz halt und vertreten uns die Beine. Es gibt hier mitten im Wald ein grosses Felsplateau mit Wasserlöchern und man hat einen tollen Fernblick über das Outback.

Kurz vor Coolgardie halten wir dann auf einem Parkplatz um zu Frühstücken. Es gibt Brot, Fruchtsalat mit Bananen und frischen Erdbeeren, Kaffee, Orangensaft, Marmelade, Käse und Salami. Das ist halt einer der grossen Vorteile des Wohnmobils, man kann stehen bleiben wann und wo man will, hat immer alles dabei und kann Essen wenn man Hunger hat.

Nach einer guten Stunde Pause fahren wir dann die letzten 10 km nach Coolgardie. dort gibt es allerdings nicht viel zu sehen uns so beschränken wir uns auf ein paar Fotos und fahren dann weiter nach Kalgoorlie.

Coolgardie

Kalgoorlie

Wir fahren erst einmal durch die Stadt durch um uns etwas zu orientieren und dann gleich weiter zum 5 km entferntern Super Pit Lookout. Von hier aus überblickt man die grösste offene Goldmine der Welt. Wir sind begeistert, von diesem Riesenloch und den wahnsinns Maschinen. Zu unserem Glück befindet sich ein Abbaubereich nur einige Meter neben dem Lookout, so dass wir die Geräte auch aus der Nähe sehen können. Normale Radlader und Grader wirken neben den Spezialbaggern und Transportern wie Spielzeuge.

Die Superpit Mine ist 3 km breit, 1,2 km lang und 260 Meter tief. Die 27 Riesentrucks können je 225 Tonnen Erz laden. Es werden pro Jahr ca, 850000 Unzen Gold gefördert, dies entspricht etwas 26,5 Tonnen. Insgesamt wurden bisher 294 Mio Kubikmeter Material aus der Mine befördert.
Die Komatsu PC8000 Bagger fassen mit einem Löffel 55 Tonnen Material und laden so einen Truck mit 4 bis 5 Löffeln in 2,5 Minuten.

Super Pit Goldmine

Nach einer viertel Stunde verlassen wir den Lookout, durchqueren nochmals Kalgoorlie und nehmen auf dem Prospector Caravan Park (Big 4) einen powered Site für AUD 20,70. Dann gehen wir zu Fuss in die Stadt. DAs ist zwar recht weit, ca. 5 km, verschafft uns nach der Fahrerei aber die jetzt notwendige Bewegung. Es ist mittlerweile Mittag und recht heiss. In der Stadt lösen wir Traveller Cheques ein (AUD 10 Gebühr), trinken in einem Pub ein Bier und machen ein paar Fotos.

Danach laufen wir wieder gemütlich zum Caravan Park zurück, wo wir um 14:00 Uhr eintreffen und uns erst einmal etwas ausruhen. Um 15:00 Uhr bekommen wir schliesslich Hunger und beschliessen Spaghetti mit Hackfleischsosse zu kochen. Leider haben wir beim Einkaufen die Dosen nicht richtig angesehen und haben anstatt Tomaten, Pflaumen gekauft. Na die können wir für die Sosse nicht gebrauchen, also muss es halt ohne Tomaten gehen. Das Ergebnis entspricht zwar dann nicht ganz dem, was wir erhofft hatten, aber es schmeckt trotzdem nicht schlecht. Dazu geniessen wir einen Penfolds Konunga Hills Shiraz Cabernet 2001.

Nach dem Duschen, fahren wir gegen 18:30 Uhr nochmals in die Innenstadt und machen einige Nachtaufnahmen. Im Pub, wo wir schon am Mittag waren, genehmigen wir uns noch je zwei kleine, dunkle Bier und gehen dann noch kurz bei Coles einkaufen bevor wir zum Campground zurück fahren.

Es ist noch angenehm warm und so können wir noch etwas bei einem Bier draussen vor dem Wohnmobil sitzen und den wunderschönen Sternenhimmel geniessen, bevor wir um 21:30 Uhr müde ins Bett fallen.

7.Tag / Freitag, 19. September 2003

Kalgoorlie - Kambalda - Higginsville - Norseman - Esperance --> 409 km

Wir stehen um 6:30 Uhr auf und fahren wieder direkt nach einer Tasse Kaffee los. So sind wir um kurz vor 08:00 Uhr bereits noch einmal am Super Pit Lookout. Dieses Mal ganz alleine und ohne störende Touristenbusse. Nach ein paar Bildern im besten Licht brechen wir dann nach Süden in Richtung Esperance auf. Wir benutzen diemal nicht den Highway, denn der würde erst zurück nach Coolgardie und dann nach Süden führen. Satt dessen fahren wir direkt über Kambalda nach Süden und stoffen dann auf halbem Weg zwischen Coolgardie und Norseman wieder auf den Highway.

Die Landschaft ist typisch für das australische Outback. Roter, teilweise auch ockerfarbener sand mit Eukalyptusbäumen und Buschwerk. Wir passieren Higginsville und finden um 10:00 Ur ca. 30 km vor Norseman einen schönen Parkplatz wo wir erst einmal in aller Ruhe frühstücken.

Strasse im Outback

Unser Camper

See bei Norseman

Road Train

Norseman ist eine unbedeutende Kleinstadt. Hier zweigt jedoch der Highway in die Nullaborebene ab. Ab hier gibt es über 2000 km nichts mehr ausser ein paar Farmen und Roadhouses. Wir fahren jedoch weiter nach Süden wo die Landschaft jetzt wieder mehr und mehr durch Landwirtschaft geprägt ist und erreichen um 12:30 Uhr schliesslich Esperance am Southern Ocean.

Gleich in Stadt und Strandnähe entdecken wir den Seafront Caravanpark, fahren aber trotzdem erst zum Big4, der etwas weiter westlich am anderen Ende der Innenstadt liegt. Da die Lage des ersten Caravanparks aber eindeutig besser ist kehren wir schliesslich zu diesem zurück. Es handelt sich um einen Top Tourist Park, die zweite grosse australische Caravanpark Vereinigung neben Big4, die man uneingeschränkt empfehlen kann. Auf Nachfragen bekommen wir sogar eine site mit seaview.

Auf Caravan Parks der Big 4 und der Top Tourist Vereinigung erhält man mit Maui und Britz Campern einen Rabatt von 10 %. Bei beiden wird auf hohen Standard und Sauberkeit geachtet.

Das Wetter ist wunderschön warm, und so machen wir uns dann gleich zu einem Strandspaziergang an dem wunderschönen Sandstrand auf. Mit den Füssen im kaltem, klaren Wasser macht das Gehen irrsinnigen Spass. Das Meer ist türkisblau und die hohen Wellen brechen sich donnernd am Strand.

Esperance Beach

Beach in Esperance

Abendstimmung bei Esperance

Wir gehen ca. 3 km bis zur Einmündung in einen Jachthafen und kehren dann um. Um 16:00 Uhr sind wir wieder auf dem Campingplatz wo wir von den Sandalen auf die Wanderschuhe wechseln um dann noch etwas durch die Stadt zu gehen. Im Woolworth kaufen wir auf dem Rückweg noch das Notwendigste (Wein :-))) ein und bewundern an der Jetty dann die wunderschöne Stimmung bei Sonnenuntergang.

urück auf dem Campground duschen wir und grillen anschliessend Schweinesteaks. Dazu gibt es Tomatensalat, Brot und einen Lindemanns Merlot 2001. Um 22:00 Uhr sind wir im Bett.


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