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11.Tag / Dienstag, 23. September 2003

Albany - Walepole - Augusta--> 446 km

Es hat die ganze Nacht durchgeschüttet und gewindet, daher haben wir nicht ganz so gut geschlafen wie normal und kommen deshalb erst um 06:45 Uhr aus dem Bett. Das Wetter ist nicht besonders, es regnet immer wieder und es ist kühl.
Wir trinken im Wohnmobil einen Kaffee und starten um 07:50 von Albany in Richtung Westen. Die Regenschauer werden weniger und ab und zu blinzelt sogar die Sonne etwas durch die Wolken.

Die Landschaft ist traumhaft schön. Fast könnte man meinen im Allgäu unterwegs zu sein, aber dazu fahren wir auf der falschen Strassenseite. Die Gegend ist für australische Verhältnisse relativ dicht besiedelt. Alle paar Minuten kommen wir an einer Farm vorbei auf deren Weiden sich jeweils hunderte pechschwarzer Rinder an dem saftig grünen Gras ergehen.

Neben den Gras und Weidelandschaften kommen wir auch vermehrt durch Wldgebiete mit den riesigen Kauri- und Tinglebäumen. Vor Walepole verlassen wir dann den Coastal Highway und fahren in das Valley of the Giants. Wir folgen der Strasse weitere 10 km durch den mächtigen Wald, bis wir zum Parkplatz beim Treetopwalk kommen.

Denmark

Treetopwalk

Eigentlich wollten wir hier nur etwas durch den Wald laufen, aber der Treetopwalk sieht doch sehr interessant und auch nicht ganz so schwindelerregend aus, wie wir Ihn uns vorgestellt hatten aus. So bezahlen wir die AUD 8 p.P Eintritt und laufen auf der schräg ansteigenden Rampe auf die 38 Meter hohen Aluminiumbrücken. Und die Sache ist das Geld wirklich wert. Es ist schon einmalig, hier durch die Wipfel dieser riesigen Bäume zu laufen. Zwar schwankt das ganze doch beträchtlich, aber aufgrund des schlechten Wetters herrscht nicht zu viel Betrieb, so dass wir auf den einzelnen Abschnitten meist mehr oder weniger Alleine unterwegs sind.

Nach dem wir wieder festen Boden unter den Füssen haben, gehen wir noch den Boardwalk ab, deer an einigen interessanten Bäumen vorbei führt. Diese sind zwar bei weitem nicht so riesig wie beispielsweise die Sequojas in Californien aber dennoch sehr eindrucksvoll. Raus kommt man wie so oft nur durch einen Souvenirshop, in dem wir allerdings nichts kaufen.

Wir fahren den Weg zurück zum Highway und dann weiter bis in die kleine Ortschaft Walepole, wo wir auf der Suche nach einem Frühstücksplatz einfach etwas umher fahren. Tatsächlich finden wir einen wunderschön gelegenen Parkplatz direkt an einem Meeresarm, wo wir uns jetzt um 10:30 Uhr bei einem ausgiebigen Frühstück stärken.

Nach einer guten Stunde Pause tanken wir noch schnell in Walepole und kaufen im zur Tankstelle gehörigen Supermarkt Brot und Joghurt. Dann fahren wir weiter nach Pemberton, dem Zentrum der Holzindustrie im Südwesten. Das Städtchen st wirklich schön, und liegt an einem Berghang. Leider regnet es jeoch ziemlich stark, so dass sich unser Besuch auf das Visitors Center und die öffentl. Toiletten beschränkt. Auf der Weiterfahrt erspähen wir an der Ortsausfahrt in einem Wäldchen noch eine Herde Kangaroos im Vorbeifahren.

Es geht jetzt ständig durch dichte hohe Karri Wälder. Im Beedelup Nationalpark machen wir einen kurzen Abstecher zu den Beedleup Falls, die zwar schön anzuschauen aber nicht gerade spektakulär sind. Aber immerhin können wir uns ohne Regen ein bisschen die Beine vertreten.

Kurz darauf kommen wir an eine neue und gut ausgebaute Strasse, die direkt nach Augusta führt. Auch hier haben wir das Glück direkt am Strassenrand wieder zwei grosse Kangaroos zu sehen. In Augusta am Südwestkap angekommen, passieren wir erst das Städtchen und fahren direkt weiter zum Cape Leeuwin.

Es regnet glücklicherweise gerade nicht, aber der Himmel ist äusserst dramatisch, was ich natürlich versuche auf Film festzuhalten. Der Wind ist jedoch recht stark, was einigermassen gute Aufnahmen doch sehr erschwert.

Cape Leeuwin

Da wir erledigt sind von der langen Fahrt, suchen wir jetzt einen Campingplatz. Der dem Kap am nächsten gelegene ist leider noch geschlossen, er ist nur von Oktober bis März offen. So fahren wir weiter bis zum Ortseingang von Augusta, wo wir auf dem Turner Campground unterkommen (AUD 20,50). Der Platz ist zwar schön am Fluss gelegen, von der Ausstattung her jedoch bis jetzt der schwächste. Die sanitären Anlagen sind recht offen, somit zugig und auch die Sauberkeit lässt doch etwas zu Wünschen übrig.

Wir suchen uns einen Stellplatz mit Blick zum Ufer und kochen dann Spaghetti Bolognese. Dazu gibt es einen Penfolds Shiraz Cabernet 2002. Da es mittlerweile wieder stark regnet verbringen wir den Abend im Wohnmobil mit lesen, Filme sortieren und Reisetagebuch schreiben.

12.Tag / Mittwoch , 24. September 2003

Augusta - Cape Naturaliste - Busselton - Margret River - Busselton --> 238 km

Erst um 7:30 Uhr kriechen wir heute aus dem warmen Bett. Das Wetter hat zumindest etwas aufgeklart. Es gibt noch einige kurze Schauer, aber ab und zu kommt doch die Sonne etwas durch. Nach einer Tasse Kaffee fahren wir nochmals zum Cape Leeuwin und ich mache ein paar Bilder vom Leuchtturm. Danach geht es zurück nach Augusta, wo wir hinter der Ortschaft nach links abbiegen um die Alternativroute, die näher an der Küste verläuft, zu nehmen. Dies lohnt allerdings, wie sich herausstellt, nur wenn man die eine der zahlreichen Höhlen besichtigen möchte. Ansonsten führt die Strasse durch dichte Wälder und später an riesigen Weingütern, die zur Region Margret River gehören, vorbei.

Strasse bei den Capes

Ueber Yallingup und Dunsborough erreichen wir schliesslich das Cape Naturaliste, wo wir auf einem schönen Parkplatze erst einmal unser Frühstück zu uns nehmen.

Mittlerweile, es ist 11:45 Uhr hat es soweit aufgeklart, dass wir uns sogar zu einer Wanderung aufmachen können. Die Wege sind hier vorbildlich ausgeschildert. An jeder Gabelung befindet sich eine Karte, wo der Standpunkt und die weiteren Wegmöglichkeiten aufgezeichnet sind. So können wir die vielen kürzeren Wege zu einer etwas längeren Wanderung, die uns rund um das Cape Naturaliste führt kombinieren. Dabei passieren wir schöne Klippen, Sanddünen und den kleinen Leuchtturm, bevor wir nach 6,3 km wieder am Ausgangspunkt ankommen.

Bunker Bay am Cape Naturaliste

um 14:30 Uhr fahren wir vom Parkplatz ab nach Busselton, wo wir uns auf dem super gepflegten Mandalay Holiday Park einen Platz für die Nacht suchen (AUD 20,60). Wir bleiben jedoch nicht lange sondern fahren gleich noch einmal nach Margret River zurück um uns etwas über Wein zu informieren.

Erste Station, ist die riesige Palandri Winery ein Stück nördlich von Margret River. Zur Winery gehört ein Laden in dem man ausser Wein auch Souvenirs und jede Menge Weinaccessoirs kaufen kann. Wir probieren verschiedene Rotweine, von denen einige recht gut sind. Die Preise variieren von AUD 8 bis zu über AUD 50 die Flasche. Die Weine sind zwar gut, erscheinen uns aber etwas überteuert und wir kaufen deshalb nur zwei Flaschen Aurora Classic Red a AUD 14,50.

Als nächstes fahren wir zum Weingut Beckett's Flat, eine kleinere Winery noch etwas weiter nördlich. Hier fangen die Rotweine allerdings erst bei AUD 14 an, was uns eigentlich für den normalen Genuss, ohne besonderen Anlass, fast etwas zu teuer ist. Aber der Wein hat etwas und so kaufen wir eine Flasche Cabernet Merlot (AUD 21) und zwei Flaschen Soft Red (AUD 15,50 /Fl).

Weinproben sind generell in Australien kostenlos, da die Winerys im Normalfall keine License haben und somit keinen Wein ausschenken dürfen.
Besonders in den kleineren Weingütern hatten zumindest wir das Gefühl, dass man schon etwas kaufen sollte, denn die Betreuung ist sehr individuell.
An den Preisen sind wir zuerst erschrocken, billige Weine gibt es zumindest hier bei Margret River nicht zu kaufen.

Danach geht es gemütlich zurück zum wunderschönen Caravanpark, wo wir die sehr sauberen Duschen ausgiebig nutzen. Dann gehe ich Chicken Wings grillen, während Christine den Tomaten-Paprikasalat zubereitet. Zum Essen, gegen 18:30 Uhr, probieren wir gleich einen der gekauften Weine, den Becket's Flat Soft Red 2001. Er schmeckt sehr gut, vermutlich aber nach einer etwas längeren Lagerperiode noch besser, und wir beschliessen deshalb die restlichen beiden Flaschen von diesem Weingut mit nach Hause zu nehmen, wo sie in unserem Keller noch etwas lagern dürfen.

13.Tag / Donnerstag, 25. September 2003

Busselton - Bunbury - Rockingham - Fremantle --> 234 km

Als wir um 6:45 Uhr aufstehen, lacht schon die Sonne. Es hat zwar einzelne Wolken, aber im grossen und ganzen ist das Wetter schön. Heute wollen wir bis nach Fremantle fahren, da wir für den morgigen Tag eine Tour nach Rottnest Island geplant haben.

Erst einmal geht es aber vom Campingplatz in die City von Busselton, denn dort soll es die längste hölzerne Jetty der südlichen Hemisphäre geben. Diese finden wir dann auch sehr schnell, denn wie die meisten Städte in Australien, ist auch Busselton nicht gerade gross. Wir packen uns dick ein, denn es ist noch früh und auf der Jetty sind wir dem Wind schutzlos ausgeliefert und laufen dann die zwei Kilometer auf dem engen Holzsteg hinaus. Das Wasser ist hier wunderbar klar und man kann sogar Fische und anderes Getier schwimmen sehen.

Busselton Jetty

Busselton Jetty

Busselton

Der Spaziergang braucht seine Zeit, denn es sind doch immerhin 4 Kilometer hin und zurück. Wir gönnen uns in einem schönen Kaffee am Strand dann zei Latte und ein Stück Twixtorte, die sehr gut schmeckt. In einem Woolworth kaufen wir noch kurz ein und holen am Geldautomat ein bisschen Bares.

Auf dem Highway fahren wir dann weiter bis nach Bunbury, wo wir auf dem Tourist Drive wieder zum Meer gelangen und uns einen Platz zum Frühstücken suchen. den finden wir dann auch, da entlang des gesamten Strandabschnittes ein breiter Parkplatz ist. Es ist 10:40 Uhr, als wir den Picknicktisch aufschlagen und unser Frühstück mit Meerblick geniessen.

Beach von Bunbury

Nach einer knappen Stunde brechen wir wieder auf, halten noch kurz am Leuchtturm und fahren auf dem Highway weiter nach Norden bis Mandurah, wo wir auf den Beach Drive abbiegen und somit mit Meer und Hafenblick weiter bis Rockingham fahren.

Gegen 14:30 Uhr erreichen wir schliesslich den Woodman Point Caravanpark in Fremantle (AUD 43,20 2 Nächte). Auch dieser gehört zur Big4 Gruppe und ist sehr gepflegt. Wir erkunden etwas die Gegend und laufen auch die 10 Minuten bis zum Beach hinunter. Ein schöner Sandstrand mit einer Jetty auf der wieder einige Fischer ihr Glück versuchen. Wir spazieren ein gutes Stück den Strand entlang und gehen dann zum WoMo zurück, wo wir bei einer Tasse Kaffee das schöne Wetter weiter geniessen.

Danach richten wir schon mal die Aioli fürs Abendessen und gehen dann mit einer Flasche Wein und Kräckern im Rucksack nochmals zum Beach um in einem geschützten Plätzchen in den Dünen den Sonnenuntergang zu geniessen.

Fremantle Beach

Als es dunkel ist gehen wir zurück, essen Käse mit Aioli und frischem Baguette. Dazu gibt es einen Rosemount Cabernet Merlot 2001.


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