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1.Tag / Donnerstag, 26. Februar 2004

Abfahrt morgens um 06:00 Uhr, eine Stunde haben wir bis Basel und dann geht es über den deutschen Zipfel nach St. Louis. Wir haben uns für das Parken auf der französischen Seite des Euroairports Basel-Mulhouseentschieden, da der Langzeit Parkplatz dort über 20 Euro billiger ist pro Woche (€ 40,60). Dazu stellt sich auch noch heraus, dass die Anfahrt wesentlich schneller geht, denn die Schweizer Zufahrt ist eine einzige Baustelle.

Den Wagen abgestellt und ins Terminal, dann gleich zum Checkin, welches allerdings noch nicht offen ist für unseren Flug. Wir brauchen aber keine 10 Minuten zu warten und dann geht es los. Wir sind die ersten, die einchecken.

Zu sehen gibt es nicht viel im Airport, deshalb gehen wir gleich durch den Security Check in den Abflugbereich. Leider wird auch hier wenig für die Unterhaltung geboten. Zwei Mini Dutyfree Shops und eine Kaffeebar, mehr gibt es nicht. Zwei Stunden noch bis zum Abflug um 09:45 gilt es zu überbrücken... kein Problem, wir sind schlimmeres gewohnt.

Um 08:30 landet die A 320 der Fluggesellschaft Iberworld wird jedoch nicht an das geplante Gate gelotst, da dort noch eine Maschine der Air France steht. Kurz drauf wird das neue Gate dann auch bekanntgegeben und wir wechseln dort hin. Um 09:15 heisst es Verspätung wegen verspäteter Ankunft des Flugzeuges, ......glaube ich nicht, denn die Maschine ist ja da, aber drei Techniker hängen im Bugradschacht.

Um 10:00 Uhr ist aber doch boarding, die Sitzabstände sind eng aber bei unserer Grösse noch akzeptabel. Jetzt geht alles schnell, rollen starten und schon haben wir das Frühstück auf dem Tischchen.

Porto Santo

Um 13:30 Uhr landen wir nach 3,5 Stunden Flugzeit auf dem Flughafen von Madeira. Anflug von Westen, spektakulär, denn wir kommen von Osten, fliegen an der Landebahn vorbei, drehen um 180 Grad, so dass die Tragfläche zuerst fast das Wasser und dann den Fels berührt und unmittelbar nach diesem Manöver setzt die Maschine auf.

Raus aus dem Flieger, Gepäck ist auch gleich da, Passkontrolle gibt es nicht da EU und da steht auch schon der Mann mit dem L-TUR Schild. Noch 5 Minuten warten, 10 Minuten fahren und schon stehen wir in der Hotelhalle des RIU Palace Hotels in Canico de Baixo.

Einchecken ist mühsam, denn ein Bus mit einer Wandergruppe älterer Damen hat das Gefühl sich völlig nervös vor alle anderen Wartenden vordrängen zu müssen. Wir setzten uns erst noch mal hin und warten bis das schlimmste rum ist.

Das Zimmer ist sehr schön, ausgesprochen sauber alles und recht geräumig mit einem tollen Bad und grossem Balkon.

Wir machen einen Spaziergang an der kleinen Uferpromenade und erkunden die Gegend. In einem kleinen Lokal am Meer essen wir Gambas mit Salat, Brot und Pommes. Der Salat muss wohl aus biologischem Anbau sein, denn es hat jede Menge Krabbelviecher dran.

Riu Palace Hotel

Ansonsten machen wir heute nicht mehr viel. Wir ruhen uns aus, schwimmen ein paar Runden im Hallenbad und geniessen dann um 20:00 Uhr das wunderbare Abendessen. Einfach phantastisch, die Auswahl sowie die Qualität der Gerichte ist wirklich toll

2.Tag / Freitag, 27. Februar 2004

Aufstehen um 07:00 Uhr. Wir sind um 08:00 Uhr am Frühstücksbuffet und was sich beim Abendessen schon angekündigt hat, setzt sich jetzt fort, das Buffet ist wahnsinn !! Es gibt fast alles und alles frisch. Mehrer Köche bruzzeln direkt am Buffet alle erdenklichen Köstlichkeiten.

Um 09:00 Uhr soll heute unser Auto, welches wir gleich bei LTur mitgebucht haben gebracht werden. Wir erkundigen uns an der Rezeption und die Dame von Sunny Cars ist tatsächlich auch schon da. Ein paar Unterschriften und wir haben unseren Corsa NJoy, der sogar mit Faltdach ausgestattet ist.

Nach einer kurzen Probefahrt ruhen wir noch ein bisschen auf unserem Balkon, packen dann die Sachen und starten zur ersten Inselerkundung. Auf der Autobahn geht es erst nach Funchal und dann über Monte, am Pico Arieiro vorbei quer durch die Insel bis nach Faial, wo wir wieder auf die Küstenstrasse treffen und dieser Richtung Westen nach Santana folgen. Die Fahrt durch das Inselinnere ist anstrengend, da schmale, stark befahrenen Strassen aber Landschaftlich wunderbar. Wir sind jetzt schon begeistert von dieser Insel.

In Santana kaufen wir ein paar Sachen ein, und machen einen kurzen Spaziergang durchs Dorf, wo es die schönen, typischen, mit Stroh gedeckten Häuschen zu sehen gibt.

Santana

Anschliessend fahren wir zurück nach Faial. Unterwegs hat man einen tollen Ausblick auf den Adlerfelsen und die Nordostküste. Auf einer Nebenstrasse fahren wir weiter nach Porto da Cruz und von dort durch Tunnels an die Ostküste nach Machico wo wir zur Ponta Sao Laurenco abbiegen.

Adlerfelsen

Am Parkplatz dort ist recht viel los und es gibt sogar einen Imbisswagen. Der Wanderweg ist stark frequentiert. Wir gehen zuerst ein Stück an der Bucht entlang und folgen dann ebenfalls dem Wanderweg. Die Landschaft ist hier wunderschön. Schroffe Felsen ragen aus dem Meer und die Landzunge zeigt sich in vielfältigen Farben von kräftigem Grün bis Dunkelrot.

Ponta Sao Laurenco

Als der Weg langsam schwieriger wird, kehren wir um denn für die ganze Strecke ist es bereits zu spät. Wir setzten uns noch etwas oberhalb einer Bucht ins Gras und gehen dann zum Auto zurück. Für mich gibt es noch ein Eis am Imbiss und dann fahren wir zurück zum Hotel.

Kreuzfahrt Schiff

Der Abend ist mit ausruhen, essen, einer Runde schwimmen und einem Spaziregang an der Uferprommenade ausgefüllt.

3.Tag / Samstag, 28. Februar 2004

Wir sind wieder kurz nach 7 wach und um 8 beim Frühstück. Nach der morgendlichen Ruhepause starten wir kurz nach 10:00 Uhr wieder in Richtung Funchal und folgen von dort der Autobahn weiter über Camara de Lobos bis Ribeira Barva wo wir in Richtung Norden abbiegen.

Die Strasse führt jetzt in ein tiefes Tal hinein und nach 5 Kilometern zweigen wir in Richtung Estreida ab. Es geht nun sehr steil in Serpentinen nach oben.

Ribeira Brava

Auf der Passhöhe zweigen wir links zur Paul da Serra ab. Die Strasse wird jetzt sehr schlecht und führt durch einige dunkle Tunnels hindurch. Das Thermometer im Auto fällt wieder stetig ab und als wir auf dem höchsten Punkt der Strecke auf die Hochebene Paul da Serra stossen zeigt es gerade noch 6 Grad an.

Die Hochebene ist wirklich faszinierend. Grosse, grüne Wiesen, die vereinzelt durch blühende Büsche unterbrochen werden, erstrecken sich bis zum Rand der Ebene. Dahinter ist etwa 1000 Meter tiefer der dunkelblau leuchtende Atlantik zu sehen. Vereinzelt hängen noch Nebel und Wolkenfetzen über der Ebene, eine fast unwirkliche Szenerie.

Paul da Serra

Die Strasse ist hier wieder etwas besser und nach 10 Minuten Fahrt Richtung Westen legen wir eine kurze WC/Kaffee Pause beim Jungle Cafe ein, bevor wir die letzten Kilometer bis zum Abzweig nach Rabacal fahren.

Entgegen der Angaben in den Reiseführern ist die Strasse nach Rabacal gesperrt und so beginnt unsere Wanderung schon am Abzweig und führt die ersten 2 Kilometer auf der Teerstrasse hinunter zum Ort. Ort ist übertrieben, wir haben nur drei Häuser gesehen und die schienen nicht besonders bewohnt zu sein. Der Weg ist dutausgeschildert und führt uns nun, durch den dichten Lorbeerwald erst einmal recht steil weiter nach unten bevor wir nach 10 Minuten auf die erste Levada treffen. Der Weg wird nun eben und folgt der Levada bis zum Ruivo Wasserfall. Weiter geht der Weg hier nicht, ein Eisengitter versperrt den Weg, vermutlich wird es ab hier zu gefährlich.

Levada bei Rabacal

Levada bei Rabacal

25 Fontes

Nachdem ich mit Staiv einige Langzeitaufnahmen vom Wasserfall gemacht habe, gehen wir fünf Minuten den gleichen Weg zurück und zweigen dann auf die Stufen in Richtung Levada des 25 Fontes ab. Es geht wieder 10 Minuten auf Stufen hinunter bevor wir die Levada treffen. Auch hier muss man nach rechts weiter gehen, entgegengesetzt der Fliessrichtung. Nach kurzer Gehzeit sieht man über sich noch einmal den Ruivo Wasserfall. Der Weg folgt dann für ca 45 Minuten der Levada bis zu den 25 Quellen, die sich zu einem kleinen Bach vereinen der dann in die Levada umgeleitet wird. Die Strecke ist nicht schwer zu gehen, zwar wird der Weg manchmal eng, aber gefährliche Stellen sind durch Geländer gut gesichert und es gibt fast immer Ausweichmöglichkeiten um entgegenkommende Wanderer vorbei zu lassen.

An den 25 Quellen kehren wir nach kurzer Rast und Fotopause um und gehen den gleichen Weg nach Rabacal zurück. Nach einem kurzen WC-Stopp nehmen wir von dort das letzte Teilsück auf der Strasse in Angriff.

Mit vielen Pausen waren wir doch insgesamt 4 Stunden unterwegs bis wir wieder an der Strasse sind, wo unser Corsa wartet.
Gegen 18:00 Uhr sind wir im Hotel zurück wo der Abend seinen schon fast gewohnten Lauf nimmt.

4.Tag / Sonntag, 29. Februar 2004

Heute wollen wir nach Estreita de Camara de Lobos auf den sonntäglichen Markt. Wir sind gegen 10 Uhr unterwegs in Richtung Westen. Die Ausfahrt Camara de Lobos ist auch gleichzeitig die nach Estreita de C.d.L (so stehts auch auf dem Schild).
Der Weg zieht sich durch Wohngegenden in Serpentinen steil bergauf und als wir die Dorfkirche im Blick haben, beschliessen wir den Wagen abzustellen und den restlichen Weg zu Fuss zu gehen.

Die Markthalle finden wir auf anhieb. Allerdings sind wir schon etwas zu spät, denn der Fischbereich wird schon geputzt und auch die Obst und Gemüsehändler beginnen schon aufzuräumen. Der Markt ist sehr klein und wer den Merchado de Lavadores in Funchal sowieso besuchen will, der braucht nicht extra hier her zu kommen. Einzig um Obst und Gemüse einzukaufen ist er wirklich sehr günstig.

Estreita de Camara de Lobos

Markt in Estreita de Camara de Lobos

Wir streifen noch etwas durch den Ort und beobachten die Einheimischen, die an jeder Ecke in kleinen Grüppchen stehen und reden. Danach fahren wir mit dem Auto nach Camara de Lobos hinunter. Von dem im Reiseführer angepriesenen Hafen mit bunten Booten haben wir auch mehr erwartet. Wahrscheinlich weil wir noch das Bild von Marsaxlokk auf Malta im Kopf haben. Hier sind es vielleicht 20 kleine Boote die auf dem Kiesufer liegen. Schön anzusehen sind sie allemal.

Wir laufen am Ufer entlang in Richtung Westen und genehmigen uns erst einmal in aller Ruhe einen Kaffee und ein Gläschen Madeirawein. Anschliessend gibt es noch ein Eis und dann gehen wir durch den Ort zum Auto zurück.

Camara de Lobos

Camara de Lobos Blick zum Gabo Girao

Gabo Girao

Als nächstes wollen wir auf den Gabo Girao, die mit 580 Metern höchste Klippe Europas. Allerdings finden wir den Weg nicht gleich und müssen nachdem wir bereits wieder in Estreita d.C.d.L. sind zurück. Der nächste Anlauf (eine Ausfahrt weiter westlich) gelingt dann aber. Die Aussicht ist schon atemberaubend und die Klippe fällt wirklich fast senkrecht zum Meer hin ab. Besonders interessant ist, dass auf dem schmalen Uferstreifen, tief unten tatsächlich einige winzige Gemüsefelder angelegt sind, obwohl diese nicht direkt, d.h. nur per Boot oder mit Seilen, zugänglich sind.

Nach ein paar Bildern fahren wir dann zurück in Richtung Osten, machen aber noch einen kurzen Abstecher in den Hafen der Inselhauptstadt Funchal. Dort liegt gerade das Kreuzfahrtschiff Arosa vor Anker. Wir parken im Parkhaus und gehen dann an der Uferpromenade entlang. Es ist richtig heiss hier.

Funchal


Nach einer Stunde fahren wir zum Hotel zurück und ruhen etwas auf dem Balkon.

Um 18:30 Uhr brechen wir dann nochmals in Richtung Funchal auf und suchen uns bei Garjau einen Platz, wo wir einige Nachtaufnahmen von Funchal machen können. Es ist wunderschön anzusehen, wie die Stadt zum Lichtermeer erwacht und sich im Hintergrund der Himeel rot verfärbt. Das sollte sich wirklich kien Madeira reisender entgehen lassen.

Funchal bei Nacht

Pünktlich um 20:00 Uhr zum Abendessen sind wir wieder im Hotel zurück.

5.Tag / Montag, 01 März 2004/

Heute wollen wir wieder etwas wandern und fahren deshalb nach dem Frühstück und einem halben Stündchen Sonne auf dem Balkon, über Machico nach Santana. Die Strasse ist bis Faial gut ausgebaut, nur das letzte Stück bis Santana müssen wir hinter mehreren Kieslastern her kriechen. Nach einer kurzen Pause in Santana fahren wir ab in Richtung Pico Ruivo. Auch diese Strasse ist relativ gut ausgebaut und wir erreichen nach 25 Minuten den grossen Parkplatz an der Archada de Teixera wo der Wanderweg zum Gipfel beginnt.

Der Weg ist gut zu gehen und auch nicht all zu steil. Von der Herberge (mit WC) nach gut zwei Dritteln des Weges wird der Weg dann zu einem schmalen Pfad, auf dem man auch mal grössere Stufen überwinden muss. Auf dem Gipfel angekommen, geniessen wir den phänomenalen Rundblick über die Insel. Im Norden ist das tiefblaue Meer zu sehen, im Osten die Felszacken der Ponta Sao Laurenco und im Südwesten die Schlucht, die nach Ribeira Brava führt. Sogar die Windräder auf der Hochebene Paul da Serra kann man gut sehen und ebenso deren leuchtend , grünen Wiesen.

Blick vom Pico Ruivo

Auf dem Weg zum Pico Ruivo

Die Stimmung ist wunderschön, da zwischen den schroffen Gipfeln noch Nebel und Wolkenfetzen hängen. Wir ruhen uns etwas aus und geniessen dieses Panorama etwas, bevor wir uns wieder an den Abstieg machen.

Danach treten wir mit dem Auto den Rückweg nach Canico de Baixo an, wo wir uns auf dem Balkon etwas erholen.

6.Tag / Dienstag, 02. März 2004

Heute sind wir schon um 06:15 Uhr auf den Beinen, denn ich möchte einige Bilder vom Sonnenaufgang am Strand machen. Leider verdeckt gerade heute ein Wolkenband den Horizont, so dass die Sonne erst gar nicht zu sehen ist. Ich belichte dennoch zwei Filme, konzentriere mich dabei aber mehr auf die vom Wasser umtosten Felsen und Steine.

RIU Palace

Irgend etwas stimmt heute mit meinem Magen nicht, deshalb fällt mein Frühstück heute wesentlich bescheidener aus als sonst.

Wir möchten heute die Inselhauptstadt Funchal und vor allem den Markt, Mercado des Lavadores, genauer erkunden. Kurz nach zehn sind wir im Parkhaus wo wir vor zwei Tagen schon waren. Der Mercado liegt direkt um die Ecke und hält was er verspricht. Vor allem die Fischabteilung mit den riesigen Thunfischen und den gefährlich aussehenden Degenfischen ist äusserst interessant.

Mercado des Lavadores

Mercado des Lavadores Fischabteilung

Mercado des Lavadores Fischabteilung

Degenfische, Mercado des Lavadores

Im Obstbereich in der 2. Etage lassen wir uns zum Kauf einer Mango und ein paar Papayas überschwatzen und zahlen für 4 Früchte sage und schreibe € 6. Erst ein paar Meter weiter wird uns bewusst, wie wir hier übers Ohr gehauen wurden. Na ja was solls.

Nachdem wir den Markt abgegrast haben laufen wir in Richtung Altstadt und dann wieder zum Hafen. Interessant ist, dass an vielen Plätzen ganze Horden von Männern beim Kartenspiel zusammen stehen. Meist spielen 3 oder 4 und 10 bis zwanzig Leute schauen zu und geben Ihre Kommentare dazu. Am Hafen gibt es ein kühles Getränk mit Blick auf die am Kay liegenden Kreuzfahrtschiffe und dann laufen wir noch bis zum Reid's Hotel, welches in den Reiseführern überall als Pflichtpunkt genannt wird. Es liegt wirklich sehr schön dirket oberhalb des Meeres.

Kartenspieler in Funchal

Reid's Hotel

Wir stärken uns in einem Pub und treten dann den Rückweg zum Auto an. Es ist heute richtig heiss hier.

Da ich ohnehin heute nicht fit bin und Christine auch gerne etwas Pause macht, ruhen wir uns am Mittag im Zimmer und auf dem Balkon aus. Am Abend unternehmen wir dann noch einen ausgedehnten Spaziergang an der Uferpromenade und durch Canico de Baixo.

7.Tag / Mittwoch, 03. März 2004

Unser letzter ganzer Tag beginnt wie immer mit dem ausgezeichneten Frühstück auf der Sonnenterrasse. Mein Magen ist zwar besser aber ich möchte ihn noch nicht überfordern und deshalb sind auch heute noch einmal Eier und Speck tabu.

Gegen 10:15 Uhr fahren wir die bereits bekannte Strecke von über Funchal nach Ribeira Brava auf der Autobahn und von dort wieder in Richtung Paul da Serra. Auf der Passstrasse trinken wir etwas und machen dann ein Stück einer ausgeschilderten Wanderung unterhalb der Encumeada. Wir sind hier fast alleine Unterwegs und können immer wieder schöne Ausblicke durch die breite Schlucht zum Meer hin geniessen. Bei einem kleinen Wasserfall kehren wir schliesslich um und gehen zum Auto zurück.

Wir folgen der Strasse Weiter, machen kurz halt am Kiosk des Encumeada Passes und fahren dann wieder hinauf zu der wunderschönen Hochebene "Paul da Serra". Dieses mal fahren wir jedoch an der Abzweigung bei Rabacal vorbei und folgen der Strasse quer über die Paul da Serra bis zum Nordwestzipfel der Insel, nach Porto Moniz.

Porto Moniz

Porto Moniz ist ein toller Ort, direkt an den schroffen Felsen der Küste gelegen. In einem Restaurant, das mitten auf den Felsen bei den Meerwasserpools gebaut wurde trinken wir eine heisse Schokolade und geniessen die tolle Aussicht auf Küste und Ozean.

An der Weiterfahrt werden wir dann erst einmal durch eine Baustelle für 20 Minuten gehindert. Der folgende Küstenabschnitt, soll laut Reiseführer einer der schönsten der Insel sein, gleicht im Moment jedoch einer einzigen Baustelle. Viele Bereiche der spektakulären, alten Küstenstrasse sind nur noch im Einbahnverkehr von Osten her befahrbar. Uns bleibt da nichts anderes übrig, als die neuen Tunnels zu benutzen und gelegentlich anzuhalten.

Porto Moniz

In Sao Vincente machen wir noch eine kurze Kaffee/WC Pause und schlendern etwas durch das Ortszentrum bevor wir für den Rückweg den Tunnel nach Ribeira Brava nehmen. Auf diesem Weg sind wir dann recht schnell wieder in Canico zurück, wo wir das Auto noch für die Rückgabe auftanken.

Am Abend machen wir noch einige Bilder vom Hotel und der Umgebung.

8.Tag / Donnerstag, 04. März 2004

Abreisetag !!

Viel zu schnell ist die Woche wieder rum gegangen und es bleibt uns nach einem gemütlichen, letzten Frühstück gerade noch Zeit in Ruhe zu packen und eine Runde am Meer zu laufen, bevor wir um 11:20 Uhr mit einem Taxi zum Flughafen abgeholt werden. Die Maschine ggeht pünktlich um 13:30 Uhr und aus der Luft können wir einen letzten Blick auf diese wunderschöne Insel werfen.

Flughafen von Madeira

Der Flug ist sehr angenehm. DAs Essen gut und es gibt für jeden sogar einen Rotwein dazu sowie ein Glas Sekt zum Aperetiv.

Um 17:40 Uhr landen wir wieder in Basel/Mulhouse. Es ist kalt und ungemütlich und am liebsten würden wir gleich wieder umkehren................................................

Fazit / Tips

  • Madeira ist keine Insel zum Baden. Sandstrände gibt es keine. Dafür sind die Berge und die Vegetation um so schöner.

  • Madeira ist die ideale Wanderinsel. Wege gibt es unzählige, von einfach bis schwer und vom kurzen Spaziergang bis zur mehrtägigen Tour.

  • Das Hotel " RIU Palace" in Canico de Baixo können wir uneingeschränkt empfehlen. Noch nie hatten wir so hervorragendes Essen auf einer Pauschalreise.

  • Der Flug mit Iberworld war ebenfalls überraschend angenehm.

  • Für Hobbyfotografen bietet Madeira eine vielzahl interessanter Motive und vor allem die ständig wechselnden Lichtstimmungen geben viele Chancen für besondere Bilder. Besonders in den Wäldern sollte immer ein Stativ dabei sein, da die Lichtverhältnisse sehr dürftig sind.

  • Insgesamt hat uns MAdeira hervorragend gefallen. Die Landschaft ist toll und es ist auch nicht so überlaufen wie die Kanaren. Wir könnten uns gut vorstellen, hier nochmals einen Urlaub zu verbringen.