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1.Tag / Freitag, 25. August 2006

Wetter: Warm, Sonne und Wolken, gelegentliche Schauer
gefahrene Kilometer: 102

Früh müssen wir los, denn der Flieger nach Hamburg geht schon um 07:25 ab Zürich.

Wir haben uns entschieden erst in Hamburg ein Wohnmobil zu mieten, das hat zwar den Nachteil, dass wir nicht allzuviele Dinge von Zuhause mitnehmen können, aber den Vorteil, dass wir nicht nochmals 1000 km quer durch Deutschland zurücklegen müssen.

Um 06:05 Uhr sind wir bei Roland, der uns dieses Jahr zum Flughafen fährt. Alles läuft glatt, eingecheckt habe ich bereits gestern und so sind wir schon um 06:35 im Abflugsbereich. Die Maschine, eine Avro RJ100 (Jumbolino) der Swiss geht pünktlich und wir landen auch pünktlich um 09:00 auf dem Hamburger Flughafen.

Ein kurzer Anruf bei McRent, unser Wohnmobil ist noch nicht wie erhofft fertig. Also trinken wir noch gemütlich einen Latte am Flughafen, bevor wir uns ein Taxi nach Kayhude nehmen. Auch als wir um kurz vor 11:00 Uhr dort eintreffen, können wir das Wohnmobil noch nicht übernehmen aber immerhin können wir das Gepäck schon mal deponieren. So begeben wir uns auf einen Spaziergang durch die Felder, wo Marc auch prompt einschläft und seinen Mittagsschlaf macht. Anschliessend essen wir das migebrachte Brot und gerade als wir wieder bei McRent sind, beginnt es zu regnen.

Es ist mittlerweile kurz vor halb zwei und das Fahrzeug ist nun fertig. Uebergabe und Einweisung sind schnell gemacht, wir sind da ja schon recht routiniert und so geht es gegen 14:30 Uhr los in Richtung Autobahn.

Unterwegs plündern wir noch einen Lidl beim Grosseinkauf (EUR 160,--), aufgrund der enormen Preise in Norwegen ist ein überlegter Grosseinkauf in Deutschland unbedingt anzuraten. Der Grosseinkauf braucht natürlich viel Zeit und so beschliessen wir heute nur noch bis Neumünster zu fahren und den dortigen Campingplatz "Forellensee" aufzusuchen. Wir treffen dort gegen 16:30 Uhr ein, bezahlen die Platzgebühr und suchen uns einen Stellplatz. Der Platz ist sehr gepflegt, nur etwas laut weil sehr nahe an der Autobahn (EUR 21,-- incl. Strom).

Wir kochen Spaghetti Carbonara und beginnen die ersten Sachen im Camper einzuräumen. Marc geht zur gewohnten Zeit ins Bett und schläft auch gut ein. Wir lassen den Abend bei einem Glas Wein ausklingen und verkriechen uns dann um 22:30 Uhr ebenfalls.

2.Tag / Samstag, 26. August 2006

Wetter: Warm,Sonne und Wolken, gelegentlich kräftige Schauer
gefahrene Kilometer: 580

Marc schläft lange und lugt erst gegen 07:30 aus seiner Koje hervor. Christine holt Ihn noch etwas zu uns in den Alkoven bevor wir zu unserem ersten Frühstück im Camper aufstehen. Das Wetter ist gut, leicht bewölkt aber warm. Wir frühstücken gemütlich und machen uns gegen 09:00 Uhr dann auf den Weg zur Autobahn. Wir wollen heute so weit wie möglich in Richtung Hirtshals kommen, da dort morgen um 13:45 Uhr unsere Fähre nach Norwegen ablegt.

Auf der ersten Etappe, die wir noch auf deutschem Boden zurücklegen kommen wir gut voran. Einziges Highlight ist die Ueberquerung des Nord-Ostsee-Kanals, in dem gerade einige grosse Schiffe unterwegs sind. Nördlich von Flensburg fahren wir dann nochmals ab, kaufen in einem grossen Supermarkt die noch fehlenden Dinge ein und essen eine Kleinigkeit im WoMo. (Wienerle und Käse) Danach passieren wir die Grenze nach Dänemark, die aber aufgrund der Schengen-Zugehörigkeit nicht mehr besetzt ist und somit kein Anhalten erfordert.

Der erste Teil der dänischen Autobahn ist sehr langweilig. Es gibt absolut nichts zu sehen und meist stehen hohe Bäume links und rechts der Strasse. Auf etwa der Hälfte des Weges wird es dann interessanter, als wir einen Fjord überqueren und die Landschaft nun von sanften Hügeln geprägt wird. Wir haben Glück und kommen ohne Stau vorwärts, während auf der Gegenseite der Verkehr so dicht ist, dass wir einmal einen mindestens 10 km langen Stau beobachten können. Bei Rondane legen wir eine Pause ein um Kaffee zu kochen und uns die Beine etwas zu vertreten. Auch der Tank ist bereits fast leer und muss vor Aalborg noch gefüllt werden. Interessant ist, dass es in Dänemark auf jeder Autobahn-Raststätte Plätze für die Ver- und Entsorgung von Wohnmobilen gibt, eine tolle Einrichtung. Bis Aalborg haben wir uns heute vorgenommen zu kommen, damit wir morgen früh keinen Stress bekommen. Als wir allerdings Aalborg passieren, beschliessen wir spontan die restlchen 80 km bis Hirtshals noch durchzuziehen, damit wir den Abend und den nächsten Morgen gemütlich am Meer verbringen können.

So erreichen wir gegen 16:00 Uhr schliesslich den Campingplatz in Hirtshals (DKK 200,--/ca. EUR 30,--), der wunderbar unterhalb des Leuchtturmes direkt am Meer liegt. Wir kochen gemütlich Reis mit Hackfleisch und koennen sogar draussen essen. Als Marc schliesslich schläft, mache ich am Strand noch einige Langzeitaufnahmen und fotografiere den Sonnenuntergang.

Wohnmobil

Marc

Hirtshals

3.Tag / Sonntag, 27. August 2006

Wetter: Dänemark und Überfahrt stark bewölkt, Norwegen heftiger Regen
gefahrene Kilometer: 7

Da wir bis zur Abfahrt der Fähre um 13:45 noch viel Zeit haben, lassen wir es gemütlich angehen. Obwohl das Wetter noch recht schön ist, frühstücken wir drinnen da das Gras noch sehr nass vom Tau ist. Um 09:00 Uhr machen wir uns mit Sandeimer und Schaufel bewaffnet auf zum Strand. Marc ist glücklich, er weiss garnicht was er zuerst machen soll, Steine werfen, Sand schaufeln, den Wellen hinterherrennen oder Wasser schöpfen. Nach 1,5 Stunden ist er allerdings schon ziemlich erledigt und wir machen uns auf den Rückweg zum WoMo. Wir füllen noch Wasser auf und verlassen dann den Campingplatz, um auf einem Parkplatz etwas zu essen. Marc legen wir dort auch um 11:45 Uhr zum Mittagsschlaf, den er nach dem anstrengenden Morgen auch gut gebrauchen kann. Christine und ich setzten uns mit einer Tasse Kaffee vors WoMo und geniessen die Sonnenstrahlen. So können wir auch schön beobachten, wie um 12:30 Uhr unsere Fähre, die MS Christian IV der Color Line in den Hafen einläuft.

Um 12:40 Uhr fahren auch wir dann langsam zum Hafen und checken für die Ueberfahrt ein. Die Buchung habe ich schon vor 3 Monaten im Internet gemacht und Glück gehabt überhaupt noch einen Platz zu bekommen, da die Plätze für Fahrzeuge über 3,30 Meter limitiert sind. Um ca. 13:15 können wir schliesslich in die Fähre rein. Wir haben Glück und stehen ganz vorne im Bug, so dass wir nachher bei den ersten sein werden, die wieder von der Fähre runter können.

Nun erkunden wir erst einmal das riesige Schiff und geniessen vom Sonnendeck hinten die Ausfahrt aus dem Hafen. Es wird dann aber recht kühl als wir auf dem offenen Meer sind, sodass wir uns nach drinnen verziehen. Dort gibt es mehrere Restaurants einen grossen Duty-Free Supermarkt eine Bar mit Live Musik und vieles mehr. Wir kaufen für Marc ein Spielzeug Wohnmobil und gegen 15:30 essen wir in der Pizzeria Pizzas und Tomatensalat (NOK 350,--). Dazu gönnen wir uns ein Glas Rotwein.

Um 18:20 Uhr legen wir schliesslich in Kristiansand an. Wie bereits erwähnt sind wir bei den Ersten, die das Schiff verlassen und auch der Zoll möchte nichts von uns wissen. Da es spät ist und Marc bald ins Bett muss, peilen wir gleich den Campingplatz Rolligheden in Kristiansan an. Wir finden ihn auch gut und suchen uns, da die Rezeption nicht mehr besetzt ist, gleich einen Platz. Mittlerweile hat es heftig angefangen zu regnen. Marc geht ins Bett und da wir keine Duschmarken kaufen können, duschen wir anschliessend im Wohnmobil, was auch überraschend gut funktioniert. Richtig wohl fühlen wir uns auf dem Campingplatz nicht, was aber sicher auch etwas am schlechten Wetter und der daher trüben Stimmung liegt. Wir lesen noch ein bisschen und gehen früh ins Bett.

Fähre

Fähre

Hirtshals

4.Tag / Montag, 28. August 2006

Wetter: Nachts noch starker Regen, Tagsüber Sonne und Wolken, am Kap starker Wind
gefahrene Kilometer: 93

Es hat die ganze Nacht heftigst geschüttet, ab und zu trommelte der Regen so laut, dass wir davon wach wurden. Nach dem Frühstück, dumpen wir und möchten dann an der Rezeption bezahlen. Dort hängt jedoch ein Schild "Bin in 10 Minuten zurück". Wir warten, mit uns noch ein Wohnwagen-Gespann aus Deutschland. Nach 20 Minuten ist immer noch niemand da. Der andere Deutsche erklärt, dass er schon über eine halbe Stunde wartet und so beschliessen wir gemeinsam, dass man hier wohl kein Geld von uns will und fahren weiter. Wir können ja schlecht den ganzen Urlaubstag hier verbummeln.

Wir durchqueren Kristiansand und finden auch problemlos die Strasse in Richtung Mandal. Inzwischen hat es aufgehört zu regnen und ab und zu kommt sogar ein einzelner Sonnenstrahl durch. Die Landschaft ist schön, aber nicht spektakulär. Wir passieren unseren ersten Fjord und ich mache meine ersten Bilder von den wunderschönen weissen und roten Häusern am Fjordufer. Ist kein Fjord in Sicht, so kommt bestimmt sofort ein See oder ein Fluss ins Blickfeld. Dies wird sich auch während fast der gesamten Tour nicht ändern, unglaublich wie viel Wasser es hier gibt.

Bald erreichen wir den Ort Mandal, wo wir Fleisch und Brot einkaufen. Auch das Vin-Monopolet (Wein und Schnaps gibt es in Norwegen nur in diesen staatlichen Geschäften) besuchen wir ein erstes Mal. Witzig, wie in einer Bank gibt es hier Schalter, nur die Panzerglasscheibe fehlt. Die "Drogen" sind im Vorraum in Glasvitrinen zu bestaunen, hat man seine Wahl getroffen, kann beim "Schalterbeamten" geordert werden. Wir nehmen zwei Flaschen südafrikanischen Rotwein mit (Cape Peak), Preis ca. EUR 10 pro Flasche. Bei uns würde der Schätzungsweise die Hälfte kosten.

Anschliessend stöbern wir etwas durch die Strassen mit den wunderschönen, weissen Häuserzeilen für die Mandal bekannt ist. Auch die grosse, weisse Holzkirche mit über 1500 Sitzplätzen finden wir, können sie jedoch nur von aussen betrachten, da die Türen verschlossen sind. Nach einem kleinen Imbiss im WoMo, fahren wir weiter und Marc schläft auch prompt ein. Wir halten kurz nach Vigeland auf dem Weg zum Kap Lindesnes und verfrachten Marc in sein Bett. Für uns gibt es Kaffee, den wir wegen der kurzen Schauer im WoMo trinken müssen obwohl zum Regen die Sonne scheint. Ich mache auch noch einige Bilder, die Zeit vergeht im Flug und schon ist Marc wieder wach, wir können weiter fahren.

Die Landschaft auf der Landzunge wird nun immer toller. Es geht auf und ab, durch den Wald und dann wieder an der Küste entlang. Kurz vor dem Kap befindet sich in herrlichster Landschaft eine grosse Chemiefabrik, die passt hier aber nun überhaupt nicht her. Bald sind wir am Parkplatz des Leuchtturmes und somit fast am südlichsten Punkt Norwegens angelangt. Um den Felsen zu erklimmen und den Leuchtturm aus der Nähe zu sehen, sind NOK 40,-- (EUR 5,--) pro Person Eintritt zu bezahlen. Wir verzichten, uns interessiert die Landschaft ohnehin viel mehr. Wir erklimmen einen gegenüberliegenden Hügel um wenigestens die Küste und den Leuchtturm zu sehen. Leider ist der Wind hier so enorm, dass man sich kaum auf den Beinen halten kann. Marc müssen wir festhalten sonst würde er wahrscheinlich weggeweht. Da uns dieser heftige Wind auch schnell auskühlt, bleiben wir nur kurz und gehen dann zum warmen WoMo zurück. Wir fahren die paar Kilometer zurück zur Abzweigung des Lindesnes Camping.

Lindesnes Camping ist ein schöner, sehr kleiner Platz, der in einer Art Mulde gelegen ist. Es gibt nur einen sehr schmalen Zugang zur Felsenküste. Marc will natürlich sofort dort hin und wir gehen natürlich auch gleich. Leider gibt es hier nur Felsen und das Ganze ist auch noch recht rutschig, also nicht grade Ideal für Kinder. Nicht einmal Steine zum werfen finden wir. Entsprechend kurz ist unser Aufenthalt hier. Es ist nun eh Zeit für das Abendessen. Wir kochen Spaghetti Bolognese, spielen dann noch etwas bevor es für Marc schon wieder Schlafenszeit ist.

Wir sitzen noch kurz draussen und probieren den heute gekauften Wein, müssen dann aber bald rein, da es eindeutig zu kalt wird. Ich mache noch ein paar Aufnahmen am Meer und dann ist im WoMo lesen angesagt.

Elch

Fjord Häuser

Mandal

Mandal

Mandal

Fjord

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5.Tag / Dienstag, 29. August 2006

Wetter: Morgens sonnig und warm am Nachmittag dann starker Dauerregen bis in die Nacht
gefahrene Kilometer: 188

Ohne Frühstück fahren wir heute morgen los. Wir möchten dieses heute bei Snik, wo wir gestern Mittag waren, nachholen. Die Sonne scheint zuerst, aber als wir losfahren beginnt es heftig zu regnen. Als wir 30 Minuten später den Rastplatz am Fjordufer ansteuern, strahlt allerdings schon wieder die Sonne vom Himmel und wir können draussen frühstücken. Marc hält es allerdings kaum am Tisch aus, er muss zwischendurch immer wieder die paar Meter zu Ufer rennen und ein paar Steine ins Wasser werfen. Das Meer scheint Ihn schon mindestens genau so zu faszinieren wie uns.

Wir nehmen es gemütlich und bleiben auch nach dem Frühstück noch etwas stehen, sodass sich Marc am Wasser austoben kann. Anschliessend fahren wir zurück nach Vigeland, wo wir wieder auf die E39 treffen, die uns nach Flekkefjord bringen soll. Die Strasse führt über viele Pässe mit Seen, dazwischen streifft sie immer wieder mal einen Fjord, meist mit ein paar Häusern am Ufer. Wir erreichen bald den wunderschönen Ort Flekkefjord, parken am Hafen und erkunden das tolle Städtchen. Marc bekommt noch ein paar Gummistiefel, wie sich noch zeigen wird, eine gute Anschaffung (Nicht umsonst sind die meisten Kinder hier mit solchen ausgestattet). Wir kaufen Brot und ein Hörnchen für Marc in einer Bäckerei. Danach geht es weiter auf die RV44, die gemäss Reiseführer eine spektakuläre Strasse sein soll.

Sie führt uns wieder hoch ins Gebirge und an enge, wunderbare Fjorde. Hier müssen wir auch zum ersten Mal Strassenmaut an einem Automaten bezahlen (NOK 20,--). Wir passieren auch die Helleren, zwei kleine Holzhäuser, die in einer Felsnische gebaut wurden. Da Marc gerade eingeschlafen ist, verzischten wir allerdings auf einen Stop und suchen uns einen schönen Halteplatz an einem See in den Bergen. Hier gibt es Kaffee, wir studieren die Reiseführer und natürlich darf auch eine kurze Fotoexkursion nicht fehlen. Gegen 14:30 setzten wir dann unsere Fahrt fort, die Anzahl der Seen in diesem Gebiet ist fast unglaublich. Bald beginnt es nun aber heftig zu schütten und so können wir keinen Halt mehr machen.

Auch als wir schliesslich auf dem Steinsnes Camping in Egersund ankommen giesst es noch wie aus kübeln. Wir checken ein, füllen den Wassertank auf und fahren dann nochmals in den Ort zum Einkaufen. Danach kochen wir auf dem Campingplatz Koteletts mit Salat. Marc geht wie üblich gegen 19:00 Uhr ins Bett. Es wird ein gemütlicher Abend im WoMo, denn bis auf eine ganz kurze Pause trommelt der Regen bis zum nächsten Morgen in wahren Sturzbächen auf das Wohnmobildach.

...

Fjord Snig

Flekkefjord

Flekkefjord

Flekkefjord

Schiff in Flekkefjord

6.Tag / Mittwoch, 30. August 2006

Wetter: Morgens viele Wolken, am Nachmittag teils heftige Schauer
gefahrene Kilometer: 155

Als wir am Morgen aufwachen hat es zumindest aufgehört zu regnen. Wir fahren erst mal ein Stück und machen dann auf einem Rastplatz am Meer Frühstückspause. Draussen sitzen können wir allerdings nicht, da es immer wieder ein bisschen tröpfelt. Die Strasse führt uns nun durch Acker und Weideland, das Meer ist meist nur in der Ferne zu sehen. Viel Gemüse wird hier angebaut und jede Menge Schafe sind auf den Weiden zu sehen. Wir müssen wieder Maut bezahlen (NOK 26,--), diese ist eine Stunde gültig und so können wie am nächsten Abschnitt nur das Ticket einschieben um die Ampel auf Grün zu bekommen.

Ohne weitere Pause fahren wir über Sandnes nach Stavanger. Relativ problemlos finden wir dort sogar einen Parkplatz in Stadtnähe. Wir laufen zur Altstadt hinunter und beginnen einen Bummel am Hafen entlang und durch die tollen Gassen der Altstadt. Leider beginnt es bald heftig zu schütten, was uns den Rundgang schnell verleiden lässt. Immerhin konnten wir einen flüchtigen Eindruck dieser Stadt bekommen, bei schönem Wetter wären wir hier sicher noch länger geblieben.

Durchnässt kommen wir gegen 11:00 Uhr wieder am WoMo an, bezahlen den Parkplatz der mit NOK 15,-- erfreulich günstig ist und verlassen die Stadt auf gleichem Wege, wie wir gekommen sind. Nach Sandnes biegen wir auf die Strasse 13 ab, die uns in Richtung Preikestolen bringt. Als Marc eingeschlafen ist, legen wir einen Stop an einem See ein, trinken Kaffee und essen die in Stavanger gekauften Vanillebrezel. Es schüttet immer noch wie aus Eimern, was unsere Stimmung leider etwas drückt.

Als Marc wieder fit ist, geht es weiter zur ersten Fährüberfahrt, über den Hogsfjord (NOK 71,--). Wir müssen nur kurz warten, dann kommt die Fähre auch schon und nimmt uns mit einigen anderen Fahrzeugen auf. Die Kassiererin fragt nach der Länge, des Mobils, wir kommen mit 6 Metern durch obwohl es wohl in Wirklichkeit ein paar cm länger ist. (Auf den meisten noch folgenden Fähren, werden wir nicht einmal gefragt, sondern direkt als 6m eingestuft). Die Ueberfahrt dauert grade mal etwas mehr als 10 Minuten, dann sind wir auch schon wieder auf der Strasse, der wir nach Jorpeland folgen. Unterwegs passieren wir die Abzweigung zum Preikestolen, wo wir morgen eigentlich wandern möchten, so wie das Wetter allerdings im Moment aussieht, wird das nichts.

In Jorpeland bummeln wir etwas durch den kleinen Ort und besuchen wieder mal das Vinmonopolet, welches hier ohne Tresen ist. Wir kaufen ein paar teure Flaschen aus dem vielfältigen Angebot und machen uns dann auf zum Campingplatz Solvik (NOK 155 incl. Strom) welcher einige Kilometer ausserhalb der Ortschaft liegt. Ein Anschlag verrät uns, dass die Rezeption nur von 17 - 19 Uhr geöffnet ist und wir uns einen Platz suchen sollen.

Wir suchen uns natürlich einen in Fjordnähe mit freiem Blick aufs Wasser, kochen Reis mit Krabben und Marc geht wie gewohnt um 18:45 ins Bett. Wir duschen ausgiebig in den gepflegten und gut beheizten Sanitäranlagen und geniessen den Abend (und das schlechte Wetter) bei einem Glas Rotwein.

E44

Stavanger

Stavanger

Stavanger

Hogsfjord

Fähre Hogsfjord

Hogsfjord

7.Tag / Donnerstag, 31. August 2006

Wetter: Morgens noch kurzer Schauer, später Wolken und Sonne im Wechsel
gefahrene Kilometer: 29

Als wir am frühen Morgen aus dem WoMo spähen ist der Himmel zwar Wolkenverhangen aber es regnet nicht und es gibt winzige Lücken in der Wolkendecke. Wir beschliessen also mal zum Parkplatz der Preikestolen Wanderung zu fahren und den Aufstieg zu versuchen. Nach dem Frühstück folgt dann noch ein kurzer Schauer aber es wird schnell heller.

Um 10:10 Uhr sind wir auf dem Wanderparkplatz bei der Preikestolen Hytta, der nur ca. 15 km von Jorpeland entfernt ist. Stolze NOK 80,-- sind hier am Parkautomaten fällig. Während wir bisher wirklich den Eindruck hatten in der Nachsaison zu reisen, ist hier wohl immer noch Hochsaison oder besser gesagt wie geht es hier erst zur Hochsaison zu? Der Parkplatz ist fast voll und die Menschen strömen in Massen den Berg hinauf. Wir reihen uns ein. Eine beschauliche Wanderung ist es nicht aber wir hoffen, dass das Ziel dies Wert ist (Es ist!)

Steil geht es zuerst einen ausgetretenen, mit grossen Steinen übersäten Pfad hinauf. Mit Marc auf dem Rücken ist dies eine recht anstrengende Angelegenheit, denn an die 15 Kilo bringt er auf die Waage und das Tragegestell kommt noch dazu. Es folgt nun eine Flache Etappe, die teilweise über grosse Felsen, teilweise über Bohlenwege und Sumpfgelände führt. Nun kommt ein heftiger Abschnitt, bei dem man über grosse Felsen einen steilen Hang hinauf kraxeln muss.

Wir sind mittlerweile eine gute Stunde unterwegs und der nun folgende erste Blick auf den Lysefjord lädt zu einer Rast ein. Wir essen Wurst, Käse und Brot und geniessen die wunderbare Aussicht. Im weiteren Verlauf ist der Weg angenehm flach, bis auf eine Stelle an der man sich an Bäumen und Wurzeln erst hoch und dann wieder runter hangeln muss. Es folgen einige kleinere Seen und dann eine Art Kerbe in der es sogar wieder etwas bergab geht. Der Weg führt nun am Fels entlang, ist aber gut mit Seilen und teilweise sogar mit Holzbrücken gesichert. Nun ist die Aussicht wirklich atemberaubend. Unter uns liegt der Lysefjord in seiner ganzen Pracht, ein toller Anblick, den wir für einige Minuten geniessen müssen. Die letzten Meter, führen auf einer Felskante nach oben, dann liegt sie vor uns, die Felskanzel des Preikestolen.

Fast unwirklich "hängt" sie an der Felswand. Einige Wanderer lassen die Beine in 600 Meter Höhe über die Kante hängen und eine junge Schweizerin (unschwer am Dialekt zu erkennen) führt am Abgrund Balettfiguren vor, während die Freundin fotografiert. Gute zwei Stunden haben wir für den Aufstieg gebraucht, einschl. Pause und mit Marc auf dem Rücken. Wir bleiben lieber etwas vom Abgrund weg und geniessen den Rundblick für einige Zeit, bevor wir uns langsam an den Abstieg machen. Marc ist eingeschlafen, das Geschaukel weckt Ihn aber bereits nach einer halben Stunde wieder. Wir rasten nochmals an der gleichen Stelle wie beim Aufstieg um Kräfte für den kritischsten Teil der Wanderung zu sammeln. Um 14:30 sind wir wieder am Parkplatz, geschafft aber glücklich und das Wetter hat auch gehalten.

Wir fahren wieder zurück zum Solvik Camping, geniessen das ganz passable Wetter und kochen uns Bratkartoffeln mit Speck und Tomatensalat. Marc darf noch Steine in den Fjord werfen und nachdem er schläft mache ich am Ufer noch einige Langzeitaufnahmen.

Preikestolen Wanderung

Preikestolen Wanderung

Preikestolen Wanderung

Preikestolen Wanderung

Preikestolen

Preikestolen

Lysefjord

Lysefjord

Jorpeland

8.Tag / Freitag, 01. September 2006

Wetter: Sonnig mit Wolken, Warm 25 Grad
gefahrene Kilometer: 130

Wir sind noch etwas geschafft von der anstrengenden Wanderung gestern und lassen den Tag gemütlich angehen. Wir Frühstücken und Marc will dann nochmal Steine werfen. Um 10:45 Uhr fahren wir schliesslich los. Bald erreichen wir schon die Fähre in Hjemeland und setzten über. Eigentlich hatten wir geplant über Roldal nach Odda zu fahren, haben nun aber umdisponiert und werden die E134 entlang des Akrafjordes dort hin nehmen, allerdings erst morgen.

Von Nesvik aus führt uns die Strasse abwechselnd an Fjorden, Seen und Flüssen entlang. Mal ist die Strasse breit , mal so schmal, dass wir schon zielen müssen. Das Gebiet ist ländlich, die Ortschaften sehr klein oder es gibt nur verstreute, einzelne Häuser und Bauernhöfe. Wir überwinden einige Pässe und erreichen um die Mittagszeit, Marc ist eingeschlafen, einen schönen Pausenplatz am Erfjord. Das Wetter ist prächtig, wir trinken draussen Kaffee und ruhen in der angenehmen Sonne. Anschliessend fahren wir weiter nach Sand, wo wir wiederum mit der Fähre übersetzen müssen.

Bald erreichen wir den Campingplatz Soondenastranden (NOK 175,-- incl. Strom) in Vikedal. Er ist riesig, liegt direkt am Fjord und ist hauptsächlich von Dauercampern, zu unserer Verwunderung auch aus Deutschland, bewohnt. Rezeption gibt es keine, der Nachbar informiert uns, dass abends jemand zum kassieren kommt. Wir stellen uns direkt hinter den Kiesstrand und geniessen die Aussicht, Marc ist wieder nicht zu bremsen und versucht sämtliche Steine vom Strand in den Fjord zu werfen. Heute gibt es gegrillte Lachsfilest vom Einweggrill (Gibt es in jedem Supermarkt für 1 - 2 Euro), dazu Tomatensalat und Brot.

Marc geht zur gewohnten Zeit schlafen, um 8 kommt eine Frau um zu kassieren und wir können heute sogar draussen sitzen, bis um 21:30 wieder Regen einsetzt. Vorher mache ich vom Strand aus noch ein paar Nachtaufnahmen von der kleinen Ortschaft Vikedal. Um 23:00 Uhr fallen wir schliesslich ins Bett und lassen uns vom gewohnten Trommeln des Regens auf das Camper Dach in den Schlaf singen.

Marc

Fjordland

Spiegelung

Fjordland

Fähre im Fjordland

Erfjord

Fjordland

Sand

9.Tag / Samstag, 02. September 2006

Wetter: Morgens schön und sonnig, Mittags regen, Abends vorwiegend trocken aber kühl
gefahrene Kilometer: 165

Nachdem es die ganze Nacht geschüttet hat wie aus Kübeln ist das Wetter jetzt wieder OK. Wir frühstücken auf dem Campingplatz und fahren um 09:45 Uhr los. die Landschaft ist wieder atemberaubend. Jede Menge Seen mit phantastischen Spiegelungen, an denen ich natürlich wieder nicht ohne Fotos vorbei komme. Auch auf der Europastrasse E 134 setzt sich die zauberhafte Landschaft fort und führt uns über Pässe von einem See zum Nächsten. Bald ereichen wir den Akrafjord, dem die Strasse nun folgt. An einem kleinen Wasserfall machen wir einen Fotostopp und Marc isst Salamibrot. Wir passieren den Langfoss Wasserfall ohne zu halten, müssen dann wieder mal Maut bezahlen (NOK 40,--) bevor wir in den 7,5 km langen Akrafjord Tunnel eintauchen, der steil nach oben führt.

Marc ist eingeschlafen und wir machen deshalb auf dem Parkplatz des imposanten Latefoss eine längere Pause mit Kaffee. Natürlich darf auch eine kurze Fototour nicht fehlen und als Marc wieder wach ist, erkunden wir nochmals gemeinsam die über 100 Meter hohen Fälle. Leider sind sie sehr schlecht zu fotografieren, links ein Kiosk, direkt davor die Strasse und neben der Strasse ein Fluss. Mit 17er Weitwinkel kann ich ein halbwegs passables Uebersichtsbild schiessen, muss mich dazu allerdings mit Stativ und Ausrüstung mitten auf die Strasse stellen.

Gegen 14:30 Uhr brechen wir wieder auf, es folgt gleich noch ein schöner Wasserfall, den wir kurz fotografieren dann erreichen wir den Odda See. Auf der gegenüberliegenden Seite ist sehr schön die Gletscherzunge des Buarbreen, eines Ausläuffers des Folgefonn Gletschers zu sehen. Dort soll es eine schöne Wanderung geben, die allerdings für uns mit dem Tragegestell nicht geeignet ist. In Odda kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten ein und beschliessen dann, da es wieder zu regnen beginnt noch bis Kinsarvik zu fahren. Die Strasse ist schmal und presst sich zwischen den Sorfjord und die Obstplantagen an die Bergenhänge, die steil zur Hardangervidda hin aufsteigen. Während Odda ein richtiges Industriestädtchen war befinden wir uns jetzt schon wieder inmitten der Natur. Überall gibt es Pflaumen, Äpfel und Kirschen an Strassenständen zu kaufen.

Kinsarvik schliesslich ist sehr touristisch, ein grosses Hotel und ein Kinder-Freizeitpark passen hier irgendwie nicht richtig hin. Wir steuern den Hardangertun CP an, der in der Ortschaft, direkt am Fjord liegt. Mit 200 NOK ohne Strom bis jetzt der teuerste Platz. Der Stellplatz is schmal, matschig und hier ist die Hölle los. Scheinbar ist hier ein Treffen der Norwegischen Jugendblasorchester oder so was. Ueberall laufen Kinder mit Instrumenten, alles ist aufgeregt und entsprechend laut. Nichts für uns, kurz entschlossen gehe ich zur Rezeption und frage, ob wir es uns anders ueberlegen dürfen und das Geld zurück bekommen. Kein Problem und schon sind wir weg.

Der Campingplatz Ringoy 11 km nördlich von Kinsarvik soll der nächste Versuch sein. Schnell sind wir dort und hier das genaue Gegenteil. Wir sind alleine auf dem grossen Platz, direkt am Fjord. Es gibt wieder keine Rezeption, nur ein kleines aber ordentliches Sanitärhäuschen und ein Ruderboot welches man kostenlos benutzen dürfte. Das ist eher nach unserem Geschmack. Wieder ist steinewerfen und fotografieren angesagt. Später gesellt sich noch ein kleiner Camper aus GB zu uns, dabei bleibt es aber für heute Nacht. Wir sitzen draussen bis 20:30 Uhr, haben ein nettes Gespräch mit der älteren Dame aus England und die Eigentümerin kommt irgendwann auch vorbei um die NOK 140 incl. Strom zu kassieren.

Als es schlesslich zu kühl wird gehen wir nach drinnen und um 21:30 Uhr setzt dann auch wieder der Regen ein um uns in den Schlaf zu wiegen.

Vikedal

Vikedal

Vikedal

Schafe

Spiegelungen

Spiegelungen

Spiegelungen

Akrafjord

Latefoss

10.Tag / Sonntag, 03. September 2006

Wetter: Morgens trocken, kühl und bewölkt, Mittags etwas Regen, abends trocken, später wieder Regen
gefahrene Kilometer: 108

Nach einer ruhigen Nacht, frühstücken wir erst einmal gemütlich und fahren dann nochmals zurück nach Kinsarvik, wo wir eine Wanderung zu den 4 Wasserfällen im Husedalen machen möchten. Gleich am nördlichen Orteingang, beim Vergnügungspark, zweigt die Strasse ab, führt uns zuerst durch ein Wohngebiet dann an den Ortsrand. Hier parken wir auf dem grossen Parkplatz wo bereits einige Fahrzeuge stehen. Eine unbefestigte, schmale Strasse, die mit Pkw noch befahren werden kann, führt nun ins Husedalen hinein bis zum kleinen Kraftwerk. Dieser Teil des Weges ist einfach zu gehen und führt relativ eben oberhalb des Flusses entlang. Direkt neben dem Kraftwerk befindet sich der erste, bereits sehr imposante Wasserfall. Von hier aus kann man entweder weiterhin dem Fahrweg folgen oder man nimmt wie wir den direkten Weg an der Fallleitung des Kraftwerkes entlang zum oberen Wehr. Der Weg ist sehr steil und etwas glitschig, sodass ich mit Marc auf dem Rücken ziemlich ins Schwitzen komme. Oben gehen wir an dem kleinen See entlang weiter, müssen dann aber umkehren da der Weg zu verwachsen ist um mit der Rückentrage durchzukommen. Wir gehen zurück und versuchen den zweiten erkennbaren Pfad, der durch den Wald führt. Dieser ist etwas besser zu gehen. Durch das Gestrüpp können wir den zweiten, sehr hohen, Wasserfall leider nicht so gut sehen geschweige denn fotografieren. Nun geht der Weg steil in engen Serpentinen einen Hang hinauf. Der Boden ist nass und äusserst rutschig sodass wir bald beschliessen umzukehren. Mit Marc auf dem Rücken ist das zu gefährlich. Ohnehin sind wir schon einige Zeit unterwegs und den ganzen Tag möchten wir heute nicht wandern. So kehren wir um und gehen zum Stauwehr zurück, wo wir erst einmal eine gemütliche Pause einlegen. Christine übernimmt nun Marc auf dem Rückweg und wir gehen sicherheitshalber den Fahrweg zurück. So erreichen wir gegen Mittag wieder das Wohnmobil. Marc ist eingeschlafen, wacht aber beim "Umladen" leider auf und will auch nicht mehr einschlafen. Kaum sind wir im Wohnmobil beginnt es draussen zu schütten. ...ab und zu braucht man etwas Glück! ...

Regen bietet sich immer zum Fahren an und so machen wir uns auf den Weg nach Norden. In Brimnes nehmen wir die Fähre, die recht voll ist (NOK 90,--) über den Eidfjord und fahren dann an dessen Ufer entlang in Richtung Westen. Marc schläft nun doch nochmal ein und über dem Fjord bilden sich spektakuläre Lichtstimmungen wenn die Sonne durch schmale Risse in den dunklen Wolken hindurch scheint.

Am späten Nachmittag erreichen wir Norheimsund wo wir uns einen Platz auf dem Campingplatz MO (NOK 130,-- incl.) suchen, der idyllisch direkt am See unweit des Steindalsfossen liegt. Wir trinken gemütlich einen Kaffee und Marc vergnügt sich am Seeufer denn es gibt jede Menge Steine und natürlich auch Wasser ;-)).

Den Abend verbringen wir im WoMo, denn es ist kühl. Immerhin sind die in einem kleinen, urigen Holzgebäude untergebrachten Duschen schön beheizt. Als es dunkel wir gehe ich noch kurz zum See und mache einige Aufnahmen der Lichter und Spiegelungen. Gegen 21:00 Uhr fängt es dann wie üblich an zu regnen.

Husedalen

Camping Mo

Norheimsund

11.Tag / Montag, 04. September 2006

Wetter: Viele Schauer, bewölkt
gefahrene Kilometer: 202

Um 07:00 Uhr gibt es Frühstück, anschliessend dumpen wir und fahren dann zum nur wenige hundert Meter entfernter Wasserfall "Steindalsfossen". Der Wasserfall ist wunderschön und als Besonderheit kann man auf einem kurzen Fussweg hinter den Wasservorhang gelangen. Wir gehen natürlich auch dort hin und geniessen den ungewöhnlichen Blick durch den Wasservorhang auf die Landschaft. Nach einigen Langzeitaufnahmen und einem kurzen Besuch in den Souvenirläden fahren wir weiter in Richtung Bergen. Gleich hinter Norheimsund geht es wieder steil auf einen Pass hinauf. Die Strasse verläuft teilweise in Tunnels und bringt uns in ein hoch gelegenes Skigebiet. Auch hier reiht sich wieder ein wunderschöner See an den nächsten. An einem dieser Seen machen wir Pause um etwas zu essen. Danach geht es schnell wieder in Richtung Meereshöhe hinunter, wir nähern uns Bergen. Zuvor legen wir an einer Ausfallstrasse, an einem kleinen See noch unsere Mittagspause ein, während der Marc seinen Mittagsschlaf hält. Um 13:45 starten wir dann auf die letzten Kilometer nach Bergen. Wir finden recht gut einen Parkplatz auf der Südseite des Hafens und laufen in Richtung Fischmarkt. leider giesst es grade mal wieder wie aus Eimern, weshalb wir eine Zwangspause im Fährterminal einlegen müssen. Nach 10 Minuten können wir dann endlich auf den bekannten Markt, auf dem neben frischen Fisch auch Obst und Gemüse sowie Souvenirs angeboten werden.

Unser nächstes Ziel ist die historisch Altstadt "Bryggen", ich kenne diese ja bereits von meiner letzten Reise, aber Christine ist total begeistert. Wir bummeln etwas durch die Gassen und sehen uns in den Souvenirläden um. Lange überlegen wir, ob wir ein Steinhäuschen kaufen sollen aber der horende Preis von NOK 400,-- hält uns schliesslich ab. Zurück auf dem Fischmarkt kaufen wir ein grosses Stück Lachsforelle für den Grill und gehen dann langsam durch die Innenstadt zum Wohnmobil zurück. Unterwegs füllen wir die Weinvorräte im Vinmonopolet auf und in einem Rema 1000 kaufen wir noch ein paar Lebensmittel.

Die Fahrt aus Bergen raus zieht sich, da wir mitten in den Feierabendverkehr und somit in den Stau geraten. Schliesslich erreichen wir aber die Autobahn und können zügig in Richtung Osten fahren. Auf der weiteren Strecke findet sich nun leider kein Campingplatz. Es reiht sich Tunnel an Tunnel und langsam wird es dunkel. Der Tank wird zudem auch immer leerer. Letztendlich ziehen wir noch durch bis Voss, einem Skiort in den Bergen, wo wir auf dem städtischen Campingplatz (NOK 190 ohne Strom) am See einen Platz finden. Hier oben ist es empfindlich kalt und so schmeissen wir im Wohnmobil die Heizung an. Bei einigen Aufnahmen in der Dämmerung am See erfriere ich dann auch fast und auch der Gang zur Dusche ist aufgrund der Kälte sehr unangenehm.

Steindalsfoss

Steindalsfoss

See

Bergen

Bryggen

Fischmarkt

12.Tag / Dienstag, 05. September 2006

Wetter: Morgens kühl, Ganzer Tag sonnig mit Wolken, über Mittag recht warm.
gefahrene Kilometer: 130

Auch am Morgen (07:30) ist es noch sehr frisch und wir müssen das Frühstück wieder im WoMo mit Blick auf den See geniessen. Anschliessend fahren wir zur Tankstelle (die Nadel ist fast am Anschlag) und füllen Diesel auf. Dann Starten wir wieder in Richtung Süden. Wenn wir mehr Zeit hätten, würde sich von hier ein Abstecher nach Flam anbieten, denn die Strasse dort hin zweigt direkt im Ort ab. An einigen Seen entlang und wieder durch viele Tunnels gelangen wir nach Kvanndal am Hardangerfjord wo die Fähre nach Utne (NOK 91,--) bereits auf uns wartet. In 15 Minuten sind wir in Utne, wo wir ein Bild vom Utne Hotel machen und ein paar Aepfel an einem Selbstbedienungsstand kaufen.

Die Strasse auf dieser Seite des Sorfjords ist wieder erwarten besser ausgebaut, als die Strasse am östlichen Ufer auf der wir zwei Tage zuvor gefahren sind. Wir kommen schnell voran und kurz vor Odda schläft Marc ein. Wir kehren deshalb in Odda und suchen uns am Fjordufer einen schönen Platz für die mittägliche Kaffeepause. Die Sonne scheint und wir können die zwei Stunden einmal richtig im T-Shirt draussen geniessen.

In Odda gehen wir anschliessend noch ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt einkaufen und fahren dann zum Odda Camping, der am Stadtrand, direkt am Oddasee liegt. Er gefällt uns aber nicht besonders und so beschliessen wir, bis Hildal zu fahren, wo sich ein weiterer Platz befindet. Hildal ist dann auch schnell erreicht und der Platz ist sehr schön an einem kleinen Bach gelegen und mit Spielplatz, den Marc natürlich sogleich in Beschlag nimmt.

Wir sind alleine und machen uns breit. Die Rezeption hat geschlossen und ein Zettel verrät uns, dass abends jemand vorbei kommen wird um zu kassieren. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang durch den winzigen Ort. Später kommt noch ein junges holländisches Paar mit einem kleinen Kind, dass sein Zelt aufbaut. Wir sind darüber nicht unglücklich, denn so ganz alleine auf dem Campingplatz fühlt man sich irgendwie schon seltsam.

Zum Abendessen grillen wir das Salmontrout Filet, welches wir auf dem Markt in Bergen gekauft haben. Es schmeckt wunderbar und dazu gibt es Tomatensalat und Brot. Wir können heute abend sogar mal wieder draussen sitzen und verkriechen uns erst um 20:30 Uhr ins warme Mobil. Als es mittlerweile nach 22:00 Uhr ist, glauben wir nicht mehr, dass noch jemand auftaucht um die Gebühren zu kassieren. Als wir gegen 22:30 Uhr dann gerade in Richtung Koje wollen, hupt draussen ein Auto. Es ist die Besitzerin, die nun doch noch Geld haben will. Die Holländer schlafen schon tief und fest aber das stört die Frau wenig, sie fährt mit dem Auto direkt vors Zelt, blendet auf und hupt mehrfach bis eine Hand das Geld durch die Zeltöffnung reicht. Dieses seltsame Erlebnis mindert den sonst guten Eindruck dieses Platzes dann doch noch erheblich.

Voss

Hardangerfjord

Fähre

Sorfjord

Kaffeepause

13.Tag / Mittwoch, 06. September 2006

Wetter: Ganzer Tag Regen bis 19:00 Uhr dann trocken und kühl.
gefahrene Kilometer: 270

Natürlich sind wir früh wach! Im Moment ist es noch trocken, aber das schöne Wetter von gestern scheint sich heute nicht zu wiederholen. Wir frühstücken drinnen, da das Gras noch sehr nass ist und Marc vergnügt sich anschliessend nochmals auf dem Spielplatz. Dann starten wir in Richtung Süden. Schon nach kurzer Fahrt passieren wir erneut den Latefoss, halten aber nicht nochmals an. Inzwischen hat es angefangen zu regnen. Die Strasse windet sich nun immer höher in die Berge und wir passieren wieder lange Tunnels, die teilweise mit beträchtlicher Steigung nach oben führen. Überall sind Schranken angebracht, denn viele Streckenabschnitte müssen hier im Winter zeitweise aufgrund von Schnee gesperrt werden.

Wir befinden uns nun am südlichen Ausläufer der Hardangervidda und die Gegend um Roldal scheint hauptsächlich im Winter interessant zu sein. Es gibt jede Menge Skigebiete und grosse Parkplätze sowie viele Hotels. Jetzt, am Ende des Sommers wirkt hier allerdings alles noch sehr verlassen. Die Gegend ist schön, ähnelt sehr den schweizer Alpen mit vielen Granitblöcken, Seen und Bächen. Wir passieren Roldal und fahren mehr oder weniger durch bis Haukeli, wo wir tanken und nochmals ein paar Lebensmittel einkaufen. Hier müssen wir auch auf die R9 abbiegen, die uns durch das Setesdal nach Süden und somit wieder nach Kristiansand bringen soll.

Die Strasse ist meist ordentlich ausgebaut und Verkehr gibt es praktisch keinen. An einem der vielen Seen im nördlichen Setesdal machen wir unsere Mittagspause. Hier sind viele Rafter und Kajakfahrer unterwegs. Sie stört auch der Regen nicht, denn nass werden sie ja sowieso.

Auf der Weiterfahrt führt uns die Strasse dann an den Byglandsfjord, der nicht etwa einen Meeresarm, sondern ein normaler Süsswassersee ist. Seinem Ufer folgen wir nun noch bis nach ca. 10 km vor Evje wo wir uns auf dem wunderschönen, direkt am See gelegenen Neset Camping (NOK 175,-- ohne Strom) einen Platz suchen. Neset ist ein grosser, komfortabler Familienplatz auf dem im Sommer einiges geboten sein dürfte. Nun in der Nachsaison, unter der Woche ist alles sehr ruhig. Besonders witzig finden wir die vielen kleinen Hasen, die über das Gelände hoppeln und so für etwas Unterhaltung sorgen. Ausserdem gibt es auch jede Menge Enten die das Seeufer bevölkern.

Wir kochen Nudeln mit Bolognese-Sosse und verbringen den Rest des Nachmittags im Wohnmobil, da es draussen immer noch heftig schüttet. Gegen 19:00 Uhr hört der Regen dann endlich wieder auf, aber es ist immer noch nass und ungemütlich sodass wir auch den Abend im Wohnmobil verbringen.

haukeligrend

Roldal

Byglandsfjord

14.Tag / Donnerstag, 07. September 2006

Wetter: Sonne und Wolken im Wechsel warm, abends kühl, spät noch Regen.
gefahrene Kilometer: 108

Es ist noch kühl (12 Grad) heute morgen aber sonnig. Wir frühstücken im WoMo und dann gehen wir an den See. Marc hat natürlich seine helle Freude, spielt im Sand und wirft Steine. Besonders faszinieren Ihn auch die vielen Enten und die Hasen die es hier gibt. Ich mache ein paar Bilder vom See und den noch im Nebel liegenden Bergen. Dann brechen wir langsam auf. In Evje statten wir dem Vinmonopolet noch einen letzten Besuch ab, kaufen Brot und etwas zum Kaffe, dann ist es für Marc auch schon wieder Zeit etwas zu essen. Wir setzten uns auf eine Bank und er futtert Brot und Wienerle. In einem Schreibwarengeschäft erstehen wir noch zwei Trolle als Andenken sowie eine Postkarte.

Auf der Weiterfahrt in Richtung Kristiansand schläft Marc dann bald ein und wir machen deshalb eine Pause mit Kaffee an einem schönen See. Gegen 14:00 fahren wir dann das letzte, kurze Stück nach Kristiansand, wo wir zwei Mal Maut a je 10 NOK bezahlen müssen. Unser erstes Ziel ist der Campingplatz Dvergnestangen, der östlich von Kristiansand direkt am Meer liegt. Er gefällt uns nicht so gut und so verbringen wir dort nur ca. eine Stunde am Meer und fahren dann nach Kristiansand auf den Campingplatz Rolligheden zurück (NOK 200) wo wir bereits die erste Nacht verbracht hatten. Dieser Campingplatz liegt einfach ideal, da wir morgen früh auf die Fähre müssen.

Jetzt im Sonnenschein sieht der Platz auch viel einladender aus und direkt nebenan befindet sich ein wunderschönes Parkgelände, direkt am Meer. wir laufen etwas am Meer entlang und geniessen die tolle Aussicht und das schöne Wetter. Danach grillen wir auf dem Stellplatz zum letzten Mal Lachs und dazu gibt es Gurkensalat und Brot.

Nachdem Marc im Bett ist, gehe ich nochmals alleine zum Meer hinunter und mache Langzeitaufnahmen. Zum ersten Mal in diesem Urlaub habe ich richtig gutes Licht und tolle Wolken. Dazu die kleinen Schäreninseln...einfach perfekt. Wir sitzen dann noch etwas bei einem Glas Rotwein vor dem WoMo aber gegen 20:00 Uhr fängt es wie jeden Abend an zu regnen und wir verziehen uns nach drinnen.

Evje

Kristiansand

Schärenküste

15.Tag / Freitag, 08. September 2006

Wetter: Viele Wolken, kühl, in Dänemark windig.
gefahrene Kilometer: 9

Heute klingelt sogar mal der Wecker (obwohl wir schon wach sind), denn um 08:00 Uhr geht unsere Fähre nach Dänemark. Wir trinken schnell einen Kaffee, fahren zum Hafen und checken ein. Nun können wir auch noch gemütlich etwas essen, denn die Einfahrt in die Fähre dauert. Wir sind fast die letzten, die einfahren dürfen. dann geht es aber dafür gleich los. Während wir den Hafen verlassen, geniessen wir die Küstenlandschaft vom Sonnendeck aus, dann wird es aber zu kühl und auf der offenen See gibt es eh nichts mehr zu sehen, so dass wir uns nach drinnen verkrümeln. Wir trinken noch einen Kaffee, essen etwas, kaufen ein bisschen ein und warten dann darauf in Dänemark anzukommen. Das Schiff ist dieses Mal rappel voll, bei der Einfahrt sind mindestens 10 Reisebusse an uns vorbei ins Schiff gefahren, die wohl, wie sich jetzt heraus stellt, hauptsächlich Schüler dabei hatten.

Nach 4,5 Stunden sind wir dann in Hirtshals, müssen aber im WoMo noch fast eine Stunde ausharren, bis wir als letzte endlich ausfahren können. Marc ist inzwischen eingeschlafen und wir steuern gleich wieder den Parkplatz am Meer an, wo wir auch bei der Anreise bereits unsere Pause eingelegt hatten. Wir kochen Kaffee und sitzen draussen in der Sonne obwohl es recht windig ist. Als Marc wieder wach ist, legen wir die letzten Kilometer zum Camping Hirtshals zurück und suchen uns einen schönen Platz mit Meersicht. Danach geht es zum Strand wo Marc sich im Sand und am Wasser austoben kann.

Zum Abend hin wird es immer windiger, so dass man es nur an einem Windgeschützten Plätzchen wirklich draussen aushalten kann. Wir haben aber dieses Mal so geparkt, dass wir auch von drinnen einen wunderbaren Blick aufs Meer haben.

Vor Sonnenuntergang mache ich noch eine kleine Fototour am Strand und dabei natürlich auch einige Langzeitaufnahmen.

kristiansand

Schären

Hirtshals

16.Tag / Samstag, 09. September 2006

Wetter: Sonnig aber sehr starker, unangenehmer Wind.
gefahrene Kilometer: 66

Unser letzter echter Urlaubstag soll ein gemütlicher Tag werden. Wir gehen es deshalb ruhig an, frühstücken gemütlich und kaufen noch ein paar Dinge in Hirtshals ein. Diese Gelegenheit nutzen wir auch für einen Spaziergang durch die Innenstadt. Es gibt ausser vielen Banken und einigen Einzelhandelsgeschäften hier allerdings nicht viel zu sehen.

Anschliessen fahren wir zum Rubjerg Knudje Fyr, einem Leuchtturm der in einer Sanddüne hoch oben über dem Meer versinkt und deshalb aufgegeben werden musste. Nach kleineren Orientierungsproblemen finden wir schliesslich auch die Abzweigung, die uns über eine enge und ausgefahrene Schotterstrasse dem Leuchtturm näher bringt. Wir fahren allerdings nicht ganz bis zum Parkplatz sondern halten etwas weiter weg auf einer Wiese. Den restlichen Weg laufen wir und erklettern schliesslich die Düne. Oben schlägt uns ein heftiger Wind die Sandkörner dermassen ins Gesicht, dass es schmerzt. Wir suchen hinter einer Düne schutz und ich versuche einige Bilder zu machen. Eigentlich wollte ich Langzeitaufnahmen machen aber jetzt bin ich nur noch froh, wieder aus diesem Sandsturm raus zu kommen. Wir betrachten dieses aussergewöhnliche Szenario noch etwas aus sandsicherer Entfernung und gehen dann zum WoMo zurück. In Hirtshals angekommen gibt es wieder mal Kaffee und auch heute geht es nochmals ausgiebig an den Strand.

Wegen des enormen Windes müssen wir den Abend, trotz Sonne, im Wohnmobil verbringen aber die Aussicht können wir ja auch so geniessen.

Hirtshals sunset

Kubjerg Knudje

17.Tag / Sonntag, 10. September 2006

Wetter: Wechselhaft mit Wolken und einzelne Schauer.
gefahrene Kilometer: 542

Heute ist Fahrtag, morgen geht der Flieger wieder nach Hause und deshalb müssen wir heute bis in die Nähe des Flughafens kommen. Wir brechen früh auf und bis auf eine kurze Mittagspause ziehen wir die lange Strecke mehr oder weniger in einem Zug und ohne Probleme durch.

Am frühen Nachmittag erreichen wir den Campingplatz in Hamburg Norderstedt, der nur wenige Kilometer von McRent entfernt ist. Leider ist Mittagspause und wir können nicht sofort einchecken. Gleich nebenan ist aber ein grosser Flohmarkt auf dem IKEA Parkplatz den wir nun etwas durchstöbern.

Um 15:30 uhr können wir dann auf den gepflegten Platz, wo wir den Rest des Tages gemütlich und mit ersten pack- und ausräumarbeiten ausklingen lassen. Auffallend ist, dass hier abends niemand draussen sitzt, alle haben Ihre SAT Schüsseln ausgefahren und schauen Fernsehen. Wir geniessen unseren letzten Abend so lange es geht draussen bei einem wehmütigen Glas Wein.

18.Tag / Montag, 11. September 2006

Wetter: Sonne und Wolken im Wechsel, warm
gefahrene Kilometer: 23

Da unser Flug erst um 15:30 Uhr geht, brauchen wir uns heute nicht übermässig zu beeilen. Wir frühstücken nochmals gemütlich und fahren dann nach Kayhude zu McRent wo wir erst einmal in aller Ruhe das WoMo ausräumen. Um 10:00 Uhr checken wir das Fahrzeug wieder aus und ein Taxi bringt uns zum Flughafen. Der Swiss Jumbolino rollt dort auch pünktlich ein und um 17:00 Uhr sind wir wieder in Zürich wo uns mein Bruder Roland abholt.

...

--ENDE--

Fazit

Norwegen hat uns sehr gut gefallen. Die Städte und die Landschaften sind einfach atemberaubend. Das Wetter hat dieses Mal leider nicht so toll mitgespielt aber damit muss man in den nördlichen Regionen einfach rechnen.

Norwegen ist immer noch ein sehr teures Reiseland. Diese zwei Wochen haben uns annähernd so viel gekostet wie drei Wochen Afrika obwohl die Flugkosten nur einen Bruchteil betragen.
Die Highlights waren für uns Stavanger, Preikestolen und Bergen. Insbesondere die Wanderung zum Preikestolen sollte man, auch wenn die Route sehr stark frequentiert ist, nicht verpasssen. Der Blick in den Lysefjord ist wirklich der Hammer.

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